Unser Wallfahrtstag im August führte uns dieses Jahr auf den Semmering. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Anreise wegen Zugausfällen und ähnlichem ging es bei bedecktem Himmel und angenehmer Temperatur vom Bahnhof Semmering zur Kirche der heiligen Familie, wo wir unsere erste Statio hatten. Vorbei an zwei Wasserspeichern für die Kunstschneeerzeugung im Winter, in denen erschreckend wenig Wasser war, wanderten wir dann über Forststraße und den Hochalmweg zum Sonnwendstein. Dort war Zeit für eine Mittagsrast und anschließend hatten wir eine Satio bei der Kapelle am Gipfel. Danach wanderten wir über den Kammweg wieder zurück zur Passhöhe am Semmering, konnten dort beim Seewirt noch einmal Gott loben und danach beim Seewirten einkehren. Zwischenzeitlich war es auch sonnig geworden. Ein schöner Tag und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
Schon zum 6. Mal – jährlich immer im Sommer – wurde unser FroBo mobil zum Plauder- und Chill-Mobil umfunktioniert; es stand im Alois-Drasche-Park, am Schwarzenbergplatz Nähe Hochstrahlbrunnen und im Rudolf-Sallinger-Park.
Mit Beachflag und Infoständer der Pfarre, sowie mit Sitzgelegenheiten umrahmt, entpuppt sich dieser Blickfang schnell als „Plauder- und Chill-Ecke“, in der über Gott und die Welt gesprochen werden kann.
Heuer wurde im Alois-Drasche-Park zwar nicht um das FroBo mobil getanzt, jedoch von einer Salsa-Tanzgruppe, die dort zufällig zur gleichen Zeit agierte, betanzt.
Die Aktion wurde vor allem wieder von Kindern zum Chillen benutzt, aber auch kurze Plaudereien, die sich um Bewunderung für die Aktion drehten, fanden statt. Auch das eine oder andere tiefer gehende Gespräch war dabei.
Es war eine sehr gelungene Aktion, die auch im kommenden Sommer stattfinden wird!
Hoher Besuch bei der Festivalseelsorge am Donauinselfest 2026
Schon zum 3. Mal war unser Pastoralassistent Christian bei der Festivalseelsorge beim Donauinselfest im Einsatz.
Diesmal gab es hohen Besuch: Erzbischof Josef Grünwidl gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig kamen zur Visite und würdigten den Einsatz von 35 Seelsorgern aus ganz Österreich, die vom 3. bis 5. Juli beim Festival im Einsatz waren.
Unter dem Motto: „Erzähl mir was, ich hör dir zu“ wurden rund 1.600 Gespräche geführt.
Die Festivalseelsorge hat dort bereits seit 2023 einen eigenen Stand mit Einsatz-Zelt. Von dort schwärmen mobile Teams mit A-Ständer und Klappstühlen aus und bieten auf dem ganzen Gelände seelsorgliche Gespräche an, ein Angebot, das gut angenommen wird. Inhaltlich war von Lebenskrisen, Problemen in der Familie bzw. in Freund- und Partnerschaften über Drogenprobleme, Belastungen in der Arbeit und Stress bis hin zu Sinn- und Glaubensfragen alles dabei.
Berichte davon gibt es von diözesaner Seite hier bzw. hier. Aber auch der ORF berichtete hier und sogar in Wien heute gab es dazu einen Beitrag, nachzusehen hier.
Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir den Wallfahrtstag im Juli in Kaltenleutgeben als kleine aber feine Gruppe. Nach unserer ersten Statio in Kaltenleutgeben beim Kinderspielplatz, der auch zum kneipen eingeladen hat, ging es durch den Wienerwald nach Wasserspreng und zur Mariengrotte, wo wir die zweite Statio und die Mittagspause hatten. Über den Husarentempel, mit Statio, ging es nach Gumpoldskirchen, wo wir vor der Kirche noch einen Segen hatten, und dann zu einem Heurigen zum Ausklingen . Ein schöner Tag mit einem netten Ausklang.
Der nächste Wallfahrtstag führt uns am 8. August auf den Semmering.
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