Seit über einem Jahr arbeitet das pGRG Kollegium Kalksburg im Rahmen des Erasmus+-Projektes mit der Chirumalar School aus Vellakulam, Tamil Nadu, Indien zusammen. Unterstützt wurde die Partnerschaft von der Pfarre zur Frohen Botschaft und dem Vanakkam Projekt.
Jetzt wurde der Zusammenarbeit der Florian-Kuntnter-Preis der Erzdiözese Wien in der Kategorie Bildungsarbeit für Eine Welt verliehen. Am 12. April 2024 fand die Preisverleihung statt, bei der Regina Robanser, die verantwortliche Lehrerin, aber auch gleichzeitig auch im PGR unserer Pfarre, zusammen mit zwei am Projekt beteiligten Schülerinnen den Preis entgegen nahm. Auch Peter Schönhuber, der den Kontakt zur Schule vermittelt hat, nahm an der Preisverleihung teil.
Mit dem Florian-Kuntner-Preis werden weltkirchliche Partnerschaften und Projekte aus der Entwicklungszusammenarbeit im Raum der Erzdiözese Wien prämiert. Mit dem Preis ist ein Preisgeld von 2000 Euro verbunden, das in unserem Fall direkt und zu 100% der Chirumalar School zugutekommt. Damit wollen wir das Preisgeld im Geiste des Lebenswerkes des ehemaligen Weihbischofs Florian Kuntner verwenden.
Nach 12 Öffnungstagen, jeweils donnerstags, endete am Gründonnerstag unsere pfarrliche Wärmestube St. Florian 2024. Es war dies seit dem Winter 2015 die bereits neunte Wärmestube, 2021 mussten wir wegen COVID (damals gab noch keine Impfungen!) leider aussetzen.
Jedes Wärmestuben-Ende bringt eine gewisse Wehmut, sowohl bei den Gästen als auch beim ehrenamtlichen Team, mit sich. Werden wir einander im nächsten Jahr wieder sehen? Wer wird dann nicht mehr dabei sein …? Oder gelingt es vielleicht einem Gast, wieder Arbeit und Auskommen zu finden …?
Heuer wurde den Gästen der Abschied mit einem liebevoll gestalteten Osterglas, in dem ein kleiner Schoko-Osterhase im Grünen saß und Bäckerei und Ostereier um sich hatte, ein bisschen versüßt. Eine reizende Idee von zwei „Osterhäsinnen“ aus St. Florian!
Wer waren nun heuer unsere Gäste? Ein kleiner Stammgästekreis der letzten Jahre kam auch dieses Jahr wieder, aber auch viele neue Gäste. An den 12 Tagen durften wir insgesamt 739 Gäste begrüßen, bewirten und betreuen, rund 38 % Frauen und 62 % Männer. Knapp 49 % der Gäste waren Österreicherinnen und Österreicher, die nächste große Zahl kam aus der Ukraine mit 27 %, hier meist ältere/alte Menschen. Der Rest war zwischen Slowakei, Polen, Tschechien und Vertretern aus anderen EU- und Nicht-EU-Staaten aufgeteilt.
Unser Stamm-Team, das heuer durch Mitglieder des Rotary Wien Rings (RWR) verstärkt wurde, fand guten Zugang zu den Menschen, die zu uns kamen. Die liebevolle Betreuung und Zuwendung, aber auch, dass wie im Gasthaus serviert wurde, gefiel unseren Gästen sehr!
(Als Beispiel ein Kommentar eines weiblichen Gastes siehe Beilage HIER.).
Und: Wir planen natürlich schon unsere Wärmestube St. Florian 2025….
Vielen möchten wir am Schluss aus ganzem Herzen danken, ohne deren Hilfe und Unterstützung die heurige Wärmestube St. Florian 2024 nicht hätte durchgeführt werden können:
*) Den großartigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unserer Pfarre, aus dem Dekanat 4/5, aus anderen Wiener Pfarren und vom RWR,
*) ÖNB, RWR, UNOS (Punschstand bei St. Elisabeth) und den Spendern bei den Pop-up-GD zu Weihnachten 2023 für die großzügigen „Finanzspritzen“,
*) der Firma Bäckerei Ströck für ihr ausgezeichnetes Brot (heuer bereits das 9. Mal !),
*) den Hartmannschwestern und ihrer Küche im Franziskusspital (Chef Herr Hrdy) für die guten und kräftigenden Suppen,
den Kuchenbäckerinnen (und Osterhäsinnen) aus St. Florian und St. Thekla,
der Fleischerei Szabo (Anzengrubergasse 11) für die vergünstigte Bereitstellung ihrer guten Wurstwaren sowie deren anonym bleibenden Kundin (der „Hl. Elisabeth“, von uns so genannt) für Extraschmankerln.
Und nicht zuletzt Herrn DI Wolfgang Kern, der wie schon in den vergangenen acht Jahren den Transport der Sachspenden durchführte.
Elisabeth Wlaschütz (Organisation) und Gunda Schönhuber (Durchführung)
Leiterinnen der Wärmestube St. Florian
Text: Elisabeth Wlaschütz Fotos: Franz Josef Maringer
April bis November 2024 wird die Wiedner Hauptstraße erneuert – das heißt, dass die Durchfahrt (auch für die öffentlichen Verkehrsmittel) in dieser Zeit nicht möglich sein wird.
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