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Pfarrfest der Pfarre zur Frohen Botschaft So, 25. 9. 2022 – „Fest des Lebens“

Ein übervolles, buntes Fest der Gesamtpfarre:

Festmesse & Weiterfeiern am St.-Elisabeth-Platz

Pastoralassistentin Manuela in der Predigt: „Lebenserfüllung“ statt „überfülltes Leben“

Bunt-bewegtes Feiern prägte den Gesamteindruck, als die 4 Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner, sowie die in St. Florian ansässige „Lateinamerikanische Gemeinde“ zusammenkamen, um gemeinsam als „Pfarre zur Frohen Botschaft“ ein buntes „Fest des Lebens“ zu feiern. „Angesichts von Ängsten und Sorge vor vielerlei Herausforderungen im Herbst wollen wir ein bewusstes Zeichen der Hoffnung setzen“, leitet Pfarrer Gerald Gump ein. „Im Vergleich zu Kriegs-Betroffenen in der Ukraine, Millionen Flüchtenden auf der Welt, Armutsbetroffenen im Süden und vielen anderen geht’s uns prächtig – und dann gibt’s 3 Dinge: Danke sagen, das Gute Genießen – und heftig mithelfen, dass auch andere vom vielen Guten profitieren, das uns geschenkt ist!“ – und alle 3 Aspekte waren im Pfarrfest gut verdichtet:

Mit einer bunten Festmesse wurde der Tag eröffnet. Dagmar Merbaul erzählte die biblische Bild-Erzählung, wo Gott als Zeichen seines unwiderruflichen JA zu Welt und Menschheit seinen (Regen-)Bogen in die Wolken setzt – getoppt von Jesus, der gekommen ist, dass wir „das Leben haben, Leben in Fülle“ (Jh 10,10 – aus dem Fest-Evangelium; dies, wie auch andere Mess-Teile in Spanisch und Deutsch).

„Nicht mehr und mehr ins Leben hineinstopfen – nicht überfülltes Leben, sondern Leben in Fülle“, so führte Pastoralassistentin Manuela Bistricky in der Predigt aus und erinnerte an die vielen kleinen Momente, die dem Leben seine Kraft geben. Zeichenhaft wurden dazu in einer Murmelphase ausgetauscht, was das eigene Leben bunt macht – und dies mit einer Vielfalt von Bändern bei der Gabenbereitung vor Gott gebracht, auf deren Basis dann „Eucharistie“ (= „Danke“) gefeiert wurde. Die reichhaltige Kollekte wurde der Aktion Leben (www.aktionleben.at) gewidmet. Musik-Team, Ministranten und auch sonst Gestaltende waren aus allen Pfarrgemeinden zusammengesetzt – das Pastoral-Team (7 Priester, 3 Pastoralassistent/innen) vollständig vorne vertreten.

Am Ende des Festgottesdienstes kündigte das neue Pfarr-Leitungs-Team die nächsten Aktivitäten an – dann ging es auf den St.-Elisabethplatz, wo die Feiergemeinde von Dudelsack-Klängen (Vienna Pipes aus St. Florian) begrüßt wurde – welches seine Fortsetzung in einem Jazz-Duo von Stadtlicht und dann dem Abschlusskonzert von „Musik vom Kirchentor“ fand. Kinder nahmen die zusammen gefügten, bunten Stoff-Streifen aus der Kirche und schmückten damit den Festplatz.

Für die Kulinarik war der Verein M.U.T. (Mensch Umwelt Tier – https://verein-mut.eu) zuständig – eine spannende Initiative, die sich intensivst um Nachhaltigkeit müht; es gab vegetarische Speisen, sowie selbst gebackene Mehlspeisen, Lebensmittel mit kurzen Anfahrtswegen, Getränke in wiederverwendbarem Gefäß – auch sonst wurde vollständig auf „Nachhaltigkeit“ gesetzt (wir sind ein zertifiziertes „Öko-Event“): „ein einziger, nicht voller Müllsack war das einzige, was übrig blieb“. Es gab Infotische von der Aktion Leben, der Elisabethstiftung („Mamas Werkstatt“), des Vereins M.U.T., des Schöpfungsverantwortungs-Teams der Pfarre, sowie unseres Vereins Vanakkam – Solidarität mit dem Schulprojekt in Südindien.

Das Reinergebnis des Festes (noch nicht vollständig abgerechnet) wird caritativ weiterverwendet. Als gegen 15 Uhr das Feiern zu Ende ging, konnten wir auf ein gelungenes Event zurück schauen: „Ja, wir haben den Tag genossen und für das vielfältig Gute Dank gesagt“, so Pfarrer Gerald: „Und wenn ich denke, dass wir alles umweltgerecht gestaltet haben, so mancher Mitessen & -Trinken konnte, der es sich sonst nicht so leicht leisten kann und durch Verkaufsstände und Kollekten viele Menschen davon profitieren, haben wir auch ein Stück zu einer besseren Welt beitragen dürfen – Dank sei Gott!“

Fotos: Ute Schellner, Pfarre zur Frohen Botschaft

Tauf-Revival

Segensfest für die Neugetauften unserer Pfarre der letzten 2 ½ Jahre: Fr, 9. 9. 2022 in St. Elisabeth

Nach covidbedingter Pause gingen heuer gleich etwa 300 Einladungen hinaus: Die Neugetauften unserer Pfarre der letzten 2 ½ Jahren (das letzte Taufrevival war im Jänner 2020) wurden zu einem Tauf-Erinnerungsfest in die St. Elisabeth-Kirche eingeladen.

Kurz vor 16 Uhr begann es zu „wurreln“: Die Kinderbänke füllten sich mit Familien, die mutigsten Kinder begannen, sich am Teppich in der Mitte mit Spielzeug zu vergnügen, Stofftiere, Autos und (geräuscharme) Bausteine waren interessant…

Nach einem Lied zu Beginn wurden die Kinder von ihren Eltern vorgestellt – und mit großem Applaus willkommen geheißen. Pfarrer Gerald führte in das Thema „Dankbarkeit / Erntedank“ ein – die alttestamentliche Erntedank-Bibelstelle (Dtn 26,1-11) vorgelesen.

„3 Tipps, wenn es einem gut geht“, so führte Pfarrer Gerald in der Predigt aus: „Das Gute genießen, danke sagen – und andere am Glück teilhaben lassen!“

Und genau dies geschah danach:

Die Familien waren eingeladen, je eine Papierblume im Hinblick auf’s eigene Kind auszufüllen („Wofür bin ich dankbar / was macht mir Freude?“, „Was mein Kind in den letzten Monaten entwickelt und gelernt hat…?“, „Was ist aufgeblüht?“ usw.), sowie diese mit einer Kerze zu versehen – um all dies dann dankbar auf den Altar zu stellen.

Anschließend wurde jede Familie einzeln durch Kaplan Albert bzw. Pfarrer Gerald gesegnet.

Nach Vater unser, Segen und Ankündigungen ging es bei einer gemütlichen Jause im und vor dem Pfarrsaal noch lange weiter: Die Kinder vergnügten sich bei Spielgeräten, Herumlaufen und natürlich dem (toll vorbereiteten) Buffet – während die Eltern in fröhlichem Gespräch gemütlich den Nachklang genossen!

Info-Zettel mit Bezugsmöglichkeit für Informationen: HIER!

Fotos: Ute Schellner

Segnung der (Schul-)AnfängerInnen – So, 4. 9. 2022 – St. Elisabeth

Es war ein schönes Fest: Etwa 35 Kinder aus verschiedenen Gegenden unserer Pfarre waren mit dabei, als die Pfarrgemeinde St. Elisabeth (namens der Pfarre zur Frohen Botschaft) einlud, Gottes Segen mit den (Schul-)Anfänger/innen zu feiern: Taferlklass’ler, aber auch Kindergarten- oder Berufsbeginner/innen; „Den Segen Gottes brauchen wir alle – Groß und Klein“, wie Pfarrer Gerald Gump deutlich betonte.

Nach der 1. Lesung, in der Paulus einen jungen Freund seinem Brief-Partner ans Herz legt, lud Regina Tischberger die Kinder ein, vorzukommen: „Weil genau so wollen wir Euch Gott jetzt anvertrauen. Und dazu seid Ihr eingeladen, Euch zu zeichnen: Denn wir legen Euch Gott so ans Herz, wie ihr seid!“

Eine kleine „Völkerwanderung“ kam in Bewegung, als die Kinder auf vorbereitete Zeichenplätze im Presbyterium gingen, um auf Schablonen sich zu zeichnen, während „die Großen“ mit Evangelium und Predigt den Gottesdienst fortsetzten.

Dann ging es los: Alle „AnfängerInnen“ (dann auch alle anderen Kinder) durften sich anstellen – um die liebevolle Zuwendung Gottes segnend zu erleben (ausgedrückt durch eine persönliche Familien-/Segnung durch Pfarrer Gerald). Anschließend durfte jedes Kind sein gezeichnetes Kunstwerk auf den Altar legen – „Gott in die Hand“!

Nach einer bewegten Messe wurde lange am St. Elisabeth-Platz weitergefeiert.

„Wir konnten unseren Starter/innen Gottes Segen spürbar machen!“, erzählt Pfarrer Gerald. „Und die fröhliche-bewegende Stimmung hat gezeigt: Das Wesentliche ist angekommen!“

Fotos: Ute Schellner