Kategoriearchiv: St.Elisabeth

Zukunft gestalten

Auf dem Gewachsenen weiterbauen – Zukunft gestalten

Pfarrklausur 16. – 18. 10. 2026
Mehr als 40 engagierte Frauen und Männer unserer Pfarre – Mitglieder aus Pfarrgemeinderat (PGR), den vier Gemeindeausschüssen (GAs), dem Vermögensverwaltungsrat (VVR) und dem Pastoralteam – waren von Fr, 16. bis So, 18. 10. 2026 bei der diesjährigen Pfarrklausur im burgenländischen Neutal mit dabei.

Begleitet wurde das Wochenende von Maria-Theres und Andreas Welich. Im Mittelpunkt standen die vergangenen Jahre unserer Pfarre, ihre Entwicklung, ihre Lernerfahrungen und die Frage, wie wir auf dem Fundament des Erreichten zuversichtlich in die Zukunft gehen können.

Innehalten und zurückschauen

Die Klausur war bewusst als Zeit des Innehaltens gestaltet. Was haben wir in den vergangenen Jahren gelernt? Was hat sich bewährt? Was wollen wir unbedingt bewahren? Und was braucht Veränderung?

Schon am Freitagabend wurden Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Pfarrlebens zusammengetragen. Dabei entstand ein beeindruckendes Bild dessen, was in den vergangenen Jahren gewachsen ist: Vielfalt, Zusammenarbeit, neue Projekte, starke Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung, gelebtes Ehrenamt und die Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu gehen.

Besonders wertvoll war dabei nicht nur der Blick auf Erfolge. Auch Schwierigkeiten, Sackgassen und unerfüllte Erwartungen wurden offen angesprochen. Gerade daraus konnten wichtige Lernerfahrungen gewonnen werden.

Was unsere Pfarre trägt

In mehreren Gesprächs- und Gruppenphasen wurde sichtbar, welche Faktoren gelingendes Pfarrleben ermöglichen. Begriffe wie Gemeinschaft, Wertschätzung, Begeisterung, Verantwortung, Offenheit, Vielfalt und Vertrauen tauchten immer wieder auf. Deutlich wurde auch, wie sehr die Pfarre von Menschen lebt, die ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem größeren Ganzen arbeiten.

Eine zentrale Erkenntnis lautete: Vieles, was heute selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis jahrelangen Engagements vieler Menschen. Es lohnt sich, darauf mit Dankbarkeit zu schauen.

Den Blick nach vorne richten

Der Samstag stand zugleich ganz im Zeichen der Zukunft. In Gruppenarbeiten wurde gefragt, welche Schwerpunkte die Pfarre in den kommenden Jahren setzen soll und was ihr besonderes Profil ausmacht – auch im Hinblick auf die PGR-Wahl am 7. 3. 2027.

Dabei zeigte sich ein großer Grundkonsens: Die Pfarre zur Frohen Botschaft soll weiterhin eine offene, vielfältige und missionarische Kirche sein, die Menschen miteinander verbindet, sie im Glauben stärkt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt – unsere Pfarrvision „Jesu FROHE BOTSCHAFT heute LEBEN“ in die Wirklichkeit übersetzt. Zahlreiche Ideen wurden gesammelt, wie bestehende Stärken weiterentwickelt und neue Chancen genutzt werden können.

Gemütlich klang der Samstag aus: Karaoke-Singen und Nachtwanderung, Einschulung in Gebärdensprache, Kirchen-Activity und fröhliches Plaudern.

PGR-Wahl 2027 und langfristige Perspektiven

Traditionell begann der Sonntag mit der PGR-Vollversammlung. Ein Schwerpunkt war die Vorbereitung der Pfarrgemeinderatswahl am So, 7. 3. 2027. Dabei wurden ein Wahlvorstand bestellt, die Zahl der Mandate festgelegt und die grundlegenden Weichen für die kommende Wahlperiode gestellt.

Ein weiterer wichtiger Themenblock war das Pastorale Gebäudekonzept. Dabei wurde erneut bekräftigt, dass die Pfarre ihre Zukunft aktiv und langfristig gestalten will. Ein breiter Konsens besteht, nicht nur in kleinen Schritten zu denken, sondern mutig und vorausschauend zu planen. Ziel bleibt ein tragfähiges Zukunftsbild für die Nutzung unserer Gebäude im Jahr 2040, orientiert an den pastoralen Aufgaben der Pfarre.

Darüber hinaus wurde über aktuelle Entwicklungen in der Pfarre berichtet, über personelle Veränderungen, notwendige Bau- und Sanierungsprojekte sowie das Zukunftsprojekt „JesuFroheBotschaft.weiter.leben“, das die Erfahrungen aus zehn Jahren Pfarre zur Frohen Botschaft in die kommenden Jahre weitertragen möchte.

Live-Schaltung nach Indien: Hoffnung wird konkret

Ein besonderer Höhepunkt war wie immer die Live-Schaltung zu Father Leonard Fernando und den Mitarbeiter/inne/n des Vanakkam-Projekts.

In seinem Bericht erzählte Father Leonard Fernando, wie sich die Arbeit in Indien weiterentwickelt. Täglich werden rund 1.300 Kinder in den Schulen betreut, viele davon unter schwierigsten Bedingungen. Für verlassene Kinder werden Wohnmöglichkeiten angeboten, Frauen in den Dörfern unterstützt, HIV-Patient/inn/en begleitet und zahlreiche Sozialprojekte umgesetzt. Zudem wird derzeit ein neues Schulgebäude errichtet, weil die vorhandenen Räume nicht mehr ausreichen.

Besonders berührend war seine Schilderung eines ihrer Groß-Projekte: Alte, kranke, einsame und behinderte Menschen werden regelmäßig mit Mahlzeiten versorgt. Jugendliche helfen bei der Auslieferung und erleben dabei unmittelbar, was Solidarität bedeutet. Diese Begegnungen hinterlassen bei ihnen, so Father Leonard Fernando, tiefe und bleibende Eindrücke.

Bemerkenswert war auch sein geistlicher Gedanke: Die Gemeinschaft handle nicht nach vorgefertigten Konzepten, sondern lasse sich von den konkreten Bedürfnissen der Menschen leiten. Nicht abstrakte Ideen stünden im Mittelpunkt, sondern die Frage, wo Hilfe gebraucht wird und wie darauf geantwortet werden kann.

Gemeinschaft, Gebet und Zuversicht

Wie jedes Jahr prägten gemeinsame Gebetszeiten (speziell auch mit dem intensiven Hereinholen derer, für die wir da sind), Gottesdienste und viele persönliche Gespräche das Wochenende. Zwischen den Arbeitsphasen entstanden Begegnungen, die für viele ebenso wichtig waren wie die inhaltlichen Einheiten.

Zum Abschluss wurde spürbar, wie viel Vertrauen und Zuversicht in unserer Pfarre vorhanden sind. Einige Teilnehmer/innen äußerten, dass diese Klausur zu den gelungensten gehörte, die unsere Pfarre bisher erlebt hat.

„Mit Dankbarkeit zurückschauen und mutig weitergehen“

Vielleicht lässt sich die Stimmung dieser Tage am besten so zusammenfassen:

Wer zurückschaut, entdeckt viel Gewachsenes. Wer hinschaut, erkennt die vielen Menschen, die dazu beigetragen haben. Und wer vorausblickt, sieht gute Gründe, den Weg unserer Pfarre mit Freude, Kreativität und Zuversicht weiterzugehen.
Danke & Vergelt’s Gott an alle, die hier kräftig dazu mit-/beitragen!

Fotos: Christoph Bauer & Richard Schmalek & Maria Glowka

Segensweg ins neue Jahr

Pfarre zur Frohen Botschaft: Segensweg ins neue Jahr
So, 6. 9. 2026 – Segensgottesdienst in St. Elisabeth

Der Sonntag vor dem Schulbeginn stand ganz im Zeichen derer, die einen neuen Abschnitt starten: Über 30 Kinder aus der gesamten Pfarre zur Frohen Botschaft kamen mit ihren Familien zusammen, um sich für Schule oder Kindergarten segnen zu lassen – dann waren aber auch Berufsstarter/innen und eine Pensionsbeginnende dabei. Die Atmosphäre war erwartungsvoll, warm und getragen von echter Gemeinschaft.

Die Frohe Botschaft dieses Tages war eine ideale Hinführung – Jesus spricht zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: „Wo zwei oder drei im Namen Jesu beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Pfarrer Gerald knüpfte daran an: „Das verspricht uns Jesus – und im Segen verspricht er uns, dass er auch im neuen Jahr bei uns ist – wie ein dickes Bussi von Mama oder Papa!“ Ein Zuspruch der Kraft für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Nach der Predigt wurden alle „Starter/innen“ eingeladen, nach vorne zu kommen – natürlich von ihren Familien begleitet.

Diakon Georg und Pfarrer Gerald spendeten den Segen durch Handauflegung – sichtbar, spürbar, persönlich. In diesem Jahr gestalteten die Kinder während der Predigt ein kleines Bild von sich selbst. Nach dem Segen legten sie es auf den Altar – ein starkes Zeichen: „So wie du bist, bist du bei Gott willkommen!“

Nach dem lebendigen Gottesdienst ging es am St.-Elisabeth‑Platz und im Pfarrsaal fröhlich weiter: Begegnungen, Kinderlachen, ein guter Start in ein neues Jahr voller Wege, die Gott mitgeht.

Fotos: Ute Schellner, Pfarre zur Frohen Botschaft

Fastenzeit+Ostern 2026

(Stand: 13.3.2026)

Herzlich willkommen, die Vorbereitungstage auf Ostern („Fastenzeit“) mit uns zu feiern. Wann, was, wo soll hier beantwortet werden, wenn Sie weitere Fragen haben rufen Sie uns an (01 5055060) oder senden eine email. Unsere Pfarrbüros sind zwar teilweise geschlossen, aber per Tel. oder Mail erreichbar.

Hier finden Sie uns (Adressen)
Folder/Druckversion (pdf) (Stand 6.3.2026)
regelmäßige Angebote
spezielle Angebote
Impulsabende
Karwoche und Ostern

Gemeindethemen (St.Elisabeth, St.Florian, St.Thekla)
Beichte/Aussprache/“Feiertagputz“
zum Nachsehen: Video-Fastenkalender 2021
„normale“ Sonntagsgottesdienstzeiten
Berichte zu bisherigen Fastenangeboten 2026

Regelmäßige Angebote in der Fastenzeit:

Kreuzweg: Freitag 18:30 Uhr in St. Thekla
(6.3., 13.3., 20.3.)
Dienstag 18:30 in der Paulanerkirche
(10.3., 17.3., 24.3.)

Kindergottesdienst :
9 Uhr in St. Elisabeth (KiKi jeden Sonntag)
9:30 in St. Florian (KiKi 8.3., 15.3.)
9:30 Uhr in St. Thekla (KiWoGo jeden Sonntag)

Musikalische Meditation:
Mittwoch 18 Uhr in St. Thekla
(11.3., 18.3., 25.3.)

Regelmäßige Gottesdienste:
https://pfzfb.at/gottesdienste/

Spezielle Fastenzeitangebote:

4. Fasten-So, 15.3.2026:
9:00 Uhr: Messe und Familiensegnung in St. Elisabeth
11:30 Uhr: Fastensuppe in St. Thekla, Palmkätzchenverkauf nach Vormittagsmessen

Freitag, 20.3.2026:
18:45 Uhr: Kreuzweg in St. Florian
19:30 Uhr:
Impulsabend

Samstag, 21.3.2026:
10 – 12 Uhr: Suppe2go am St. Elisabeth-Platz
19:15 Uhr (nach der Vorabendmesse): Lesung Matthäusevangelium in St. Thekla (mehr dazu HIER)

5. Fasten-So, 22.3.2026:
12:15 Uhr: Fastensuppe in St. Elisabeth
9:30 Uhr: Familienmesse in St. Florian, anschl. Palmkätzchen- u. Ostermarkt, 11:00 Uhr: Fastensuppe
Palmkätzchenverkauf nach Vormittagsmessen, St. Thekla
10 – 14 Uhr: Ostermarkt Paulanerkirche

Mittwoch, 25.3.2026:
Verkündigung des Herrn ->
Patrozinium der „Pfarre zur Frohen Botschaft“

Freitag, 27.3.2026:
PFARRKREUZWEG entlang der Wiedner Hauptstr.,
Treffpunkt 18:30 Uhr vor St. Thekla, weiter bis vor St. Karl

Thema: „Miteinander, nicht gegeneinander“
15 – 20 Uhr: Ostermarkt Paulanerkirche

Die „Heilige Woche“/„Karwoche“ und Ostern:

Samstag, 28.3.2026 (VA = Vorabendmesse):
St. Elisabeth 9-12, 16-19 Uhr Ostermarkt; 18 Uhr VA.
St. Thekla: 18:30 Uhr VA
Paulanerkirche: 18:30 Uhr VA, 14 – 20 Uhr Ostermarkt

Palmsonntag, 29.3.2026 (Beginn Sommerzeit)
Einstieg in die „Heilige Woche“: Treffpunkt „auswärts“ – Segnung der Palmzweige –Prozession zur Kirche – Festmesse; Start:

St. Elisabeth: 9:30 Uhr Theater Akzent; dann in der Kirche (wie jeden Sonntag): eigene Kinderkirche;
11-13 Uhr Ostermarkt

St. Florian: 9:30 Uhr Draschepark; dann in der Kirche:
eigene Kinderkirche

St. Thekla: 9:15 Uhr beim Seiteneingang der Kirche,
9:30 Uhr: Messe
(weitere Messen: 8:00, 11:00, 18:30 Uhr);

Paulanerkirche: 9:30 Uhr Mozartplatz; dann in der Kirche (weitere Messe: 18:30 Uhr)

… wobei bei Schlechtwetter die Gottesdienste in den
jeweiligen Kirchen beginnen.

Montag, 30.3.2026
St.Elisabeth: 7 Uhr Trauermette

Dienstag, 31.3.2026:
St.Elisabeth: 7 Uhr Trauermette

Mittwoch, 1.4.2026:
St.Elisabeth: 7 Uhr Trauermette
18:30 Uhr Buß-Gottesdienst, anschließend Beichtgelegenheit

Gründonnerstag, 2.4.2025:
Vor der Karlskirche: 10:30 – 12:30 Uhr Schuhputzaktion :
„Jesus hat seinen Aposteln die Füße gewaschen –
wir putzen Euch die Schuhe!“
St. Elisabeth: 19 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl, anschl. Agape; Ölbergandacht
St. Florian: 19 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl (gemeinsam mit Lateinamerikanischer Gemeinde), Ölbergandacht
St. Thekla: 19 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl mit Handwaschung, Ölbergandacht
Paulanerkirche: 18:30 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl

Karfreitag, 3.4.2025:
St.Elisabeth: 14:30 Uhr Kreuzweg;
19 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Jesu

St.Florian: 15 Uhr (!!) Feier vom Leiden und Sterben Jesu,
18 Uhr Kreuzweg und Karfreitagsliturgie der Lateinamerikanischen Gemeinde
St.Thekla: 14:30 Uhr Kreuzweg;
18 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Jesu, danach Anbetung
Paulanerkirche: 14:30 Uhr Kreuzweg;
18:30 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Jesu

Karsamstag, 4.4.2025:
St. Elisabeth: 7-18 Uhr Grabwache
St. Florian: 9-12 Uhr Grabwache
St. Thekla: 8 Uhr Laudes; danach Grabwache bis 12 Uhr
Paulanerkirche: 8-17 Uhr Grabwache

Osternacht, 4./5.4.2025 (bei allen Feiern Speisensegnung):
St.Thekla: 17:30 Uhr Kinder-Auferstehungsfeier (mit Taufen);
St.Florian: 18:30 Uhr Auferstehungsfeier LAG (spanisch)
Paulanerkirche: 19 Uhr Feier der Osternacht und Auferstehungsprozession
(Anm.: 22 Uhr Osternachtsfeier im a.o. Ritus)

St.Thekla: 20:00 Uhr Feier der Osternacht (mit Taufe)
St.Florian: 21:00 Uhr Auferstehungsfeier mit Osterfeuer, HeartChor und Agape (selbst mitgebrachte Speisen)

St.Elisabeth: So 5.4., 4:30 (!!) Uhr Früh: Feier der Osternacht: Start mit dem Osterfeuer vor der Kirche – Einzug der Osterkerze mit Osterlob (Exsultet) – Lichtfeier – Wortgottesdienst – Tauf-Feier – Eucharistie – Auszug vor die Kirche (dort Speisensegnung); anschl. Osterfrühstück für alle im Pfarrsaal

Ostersonntag, 20.4.2025 :
St.Elisabeth: 11:00 Uhr: Hochamt mit KiKi und Kirchenchor (W.A.Mozart, Missa brevis in C-Dur, Orgelsolomesse, KV 259 ), Leitung: Daniel Mair (keine 9 Uhr-Messe)
St.Florian: 19 Uhr Hochamt mit unserem Kirchenchor:
G.I.Hufschmid, Missa in G-Dur, „in honorem S.Lamberti“, Leitung: Martin Wadsack; (keine 9:30 Uhr-Messe)

St.Thekla: Hl. Messen um 9:30, 11 und 18:30 Uhr (keine 8-Uhr-Messe); nach den Messen: Speisensegnung
Paulanerkirche: Hl. Messen um 9:30 + 18:30 Uhr
(Anm.: 8 + 16:30 Uhr Messe im a.o. Ritus)

Ostermontag, 21.4.2025:
St.Elisabeth: 9:30 Uhr Festmesse
St.Florian: 9:30 Uhr Festmesse
St.Thekla: 8 Uhr Festmesse
Paulanerkirche: 9:30 Uhr Festmesse

nach oben

Impulsabende

Themenlinie: „Leben, Tod und Auferstehung – Leben mit Bruder Tod“

Do, 19.2.2026, 19:30 Uhr, Pfarrsaal St. Thekla,
„Jüdische Rituale“, Impuls durch Awi Blumenfeld

Fr, 27.2.2026, 18:45 Uhr Kreuzweg in der Kirche St. Elisabeth
19:30 Uhr, Pfarrsaal St. Elisabeth, „Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung“

Fr, 6.3.2026, 18:30 Uhr Kreuzweg in der Kirche St. Thekla
19:30 Uhr, PfarrsaalSt. Thekla, „Der Tod ist ein Wiener – Leben, Tod und Auferstehung aus christlich-katholischer Sicht im Lichte der Bestattungskultur in Wien“ durch Georg Pawlik

Fr, 13.3.2026, 18:45 Uhr Kreuzweg in der Kirche St. Elisabeth
19:30 Uhr Pfarrsaal St. Elisabeth, „Kinder und Jugendliche begegnen dem Tod“ durch Sr. Gudrun Schellner, SSM

Fr, 20.3.2026, 18:45 Uhr Kreuzweg in der Kirche St. Florian
19:30 Uhr Florianisaal St. Florian, „Leben, Tod und Auferstehung aus islamischer Sicht“ durch Kerim Edipoglu

nach oben

Fastenthemen unserer Gemeinden:

St.Elisabeth:
Thema unserer Fastenzeit: „Grenzen“
Predigt zum 2. Fastensonntag
Und: Für die Kinder gibt es wie jeden Sonntag 9 Uhr Kinderkirche (KiKi) im Pfarrsaal.

St.Florian:
Leitlinie: „Was brauche ich wirklich?“
1. Fastensonntag: Genug. Beschenkt
2. Fastensonntag: Gesegnet. Bereichert
3. Fastensonntag: Gut. Versorgt
4. Fastensonntag: Tragfähig. Wahr
5. Fastensonntag: Gerecht. Lebenswert
Für die Kinder gibt es jeden Sonntag 9:30 Uhr eine Kinderkirche (KiKi) oder eine Familienmesse

St.Thekla:
Leitthema des Liturgiekreises: „Mit Jesus“
1. Fastensonntag: „Mit Jesus entscheiden“
2. Fastensonntag: „Mit Jesus erkennen“
3. Fastensonntag: „Mit Jesus sprechen“
4. Fastensonntag: „Mit Jesus heil werden“
5. Fastensonntag: „Mit Jesus zum Leben kommen“
Palmsonntag: „Mit Jesus gehen“
Karfreitag: „Mit Jesus begraben“
Ostern: „Mit Jesus auferstehen“

Mitmachaktion: Leute sind eingeladen, auf Zettel zu schreiben, was sie mit Jesus aufs Kreuz tragen und begraben wollen. Die Zettel werden auf ein Kreuz geheftet und in der Osternacht im Osterfeuer verbrannt.

Und für Kinder jeden Sonntag um 9:30 Uhr KiWoGo (=KinderWortGottesdienst)

nach oben

Beicht- & Aussprachezeiten:

Herzliche Einladung, auch innerlich wieder einmal neu anzufangen, auszuputzen:


Das geschieht persönlich in Gebet, im Setzen eines Neuanfangs mit Menschen der eigenen Umgebung (vielleicht ein Anlass, manch Angestautes einmal anzusprechen und auszuräumen), in Gottesdiensten und innerem Nachdenken, dazu können aber auch Beichtgespräche oder Bußgottesdienst einen kostbaren Dienst tun.
In den Tagen vor Ostern wird es dann wie immer vielfältige (zusätzliche) Beicht- & Aussprache-Zeiten geben:

Beichtzeiten für die Karwoche

Auch „laufend“ gibt es Angebote, im Regelfall:

St. Elisabeth: jeden Sa ca. 19 Uhr (nach der 18-Uhr-Messe) – bitte den Priester aktiv ansprechen!
St. Florian: jeden Mi 18-18:25 Uhr (nicht am Aschermittwoch)
Wieden-Paulaner: Do + Fr + Sa 17:45-18:15 Uhr
… sowie gerne auf Anfrage bei unseren Priestern.
… und nach persönlicher Absprache mit unseren Seelsorgern HIER

nach oben

Berichte von bisherigen Fastenangeboten 2026:

Floripost zur Fastenzeit
Aschenkreuz to go am 28.2.2026
Aschermittwoch in St. Elisabeth
Impulsabend: Jüdische Rituale
Impulsabend: Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung

nach oben

Hier finden Sie uns:

Pfarre zur Frohen Botschaft
Belvederegasse 25

(Eingang St.Elisabethplatz)
1040 Wien

Pfarre@zurFrohenBotschaft.at
Tel.: 01 5055060

Adressen unserer Kirchen und Säle:
St. Elisabeth: Wien 4, St. Elisabethplatz; Pfarrsaal = Nr. 9
St. Florian: Wien 5, Wiedner Hauptstraße 97 (Kirche: 99)
St. Thekla: Wien 4, Wiedner Hauptstraße 82
Wieden-Paulaner („Paulanerkirche“): Wien 4, Paulanergasse 6 (Kircheneingang: Irene-Harand-Platz)

nach oben

Nimm das Wort Gottes

„Nimm das Wort Gottes“ – Bibel-Sonntage in unserer Pfarre (So, 25. 1. 2026)

Diesen Sonntag stand in unseren Pfarrgemeinden etwas im Mittelpunkt, das oft selbstverständlich wirkt – und doch neu entdeckt werden will: die Bibel als persönliches Wort Gottes für jede und jeden von uns.

Schon im Vorfeld wurden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eingeladen, ihre eigene Bibel mitzubringen. Gleichzeitig lagen in der Kirche unterschiedliche Bibelausgaben zum Anschauen und Kaufen auf. Ergänzend dazu wurden zwei Arten von Zetteln vorbereitet:

*) ein Überblick über die pfarrlichen Bibelangebote – HIER

*) ein Bibel-Anleitungs-Blatt, das praktische Hilfen und Ermutigungen für den persönlichen Umgang mit der Heiligen Schrift gibt – HIER

In St. Elisabeth (wo auch die Fotos her sind) war dann die „Umsetzung“ so:
Zu Beginn des Wortgottesdienstes erging die Einladung an alle, ihre Bibel nach vorne zu bringen und zum Ambo – dem Tisch des Wortes – zu legen. Ein starkes Zeichen: Viele Bibeln, verschieden in Form und Alter, aber vereint an dem Ort, an dem Gottes Wort verkündet wird.

Zwei Helfende legten in jede Bibel ein Bibel-Anleitungs-Blatt als stillen Begleiter für das Weiterlesen zu Hause.

In der Predigt ging es um die Frage: Wie kann ich – vielleicht ganz neu oder wieder neu – mit dem Bibellesen beginnen? Klar war: Die Bibel ist kein Buch nur für „Kenner“ oder „Profis“, sondern für jede und jeden persönlich. Mit einfachen Anregungen machte Pfarrer Gerald Mut, sich neu auf das Wort Gottes einzulassen, Schritt für Schritt, ohne Leistungsdruck – aber mit Vertrauen.
Nach der Predigt wurden die mitgebrachten Bibeln gesegnet. Dieser Moment machte spürbar: Es geht nicht nur um ein Buch, sondern um eine Beziehung – Gott spricht, heute, hier, in mein Leben hinein.

In gleicher Weise waren auch unsere Kinder unterwegs: Jesus, der durch seine Worte Licht in unser Leben bringt (wie das Legebild vor dem Hauptaltar wieder intensiv spürbar machte).

Nach dem Schlusssegen wurden die „segens-aufgeladenen“ Bibeln persönlich zurückgegeben. Pfarrer Gerald und Sr. Gudrun überreichten jede einzelne mit einem Zuspruch wie:

„Nimm das Wort Gottes, lies darin, schau auf den Herrn und horche hin auf seine Zusage der Liebe an Dich!“

Beim Ausgang werden Bibel-Anleitungs-Blätter sowie ein Zettel mit den pfarrlichen Bibelangeboten verteilt – als Einladung, sich trotzdem (oder gerade jetzt) auf den Weg mit dem Wort Gottes zu machen.

Deutlich wurde: Die Bibel ist kein fernes Buch aus alten Zeiten. Sie will aufgeschlagen, gelesen und gehört werden – mitten im Alltag, mitten im Leben.

Fotos (alle von der 9-Uhr-Messe in St. Elisabeth): Ute Schellner

Spannende Pfarrklausur

Pfarrklausur 17. – 19. 10. 2025

„Pilger/in der Hoffnung“ – und allen Grund dazu…

Mehr als 40 engagierte Frauen und Männer unserer Pfarre – Mitglieder aus Pfarrgemeinderat (PGR), den vier Gemeindeausschüssen (GAs), dem Vermögens-Verwaltungs-Rat (VVR) und dem Pastoralteam – nahmen Fr, 17. – So, 19. 10. 2025 an der diesjährigen Pfarrklausur teil.
Zentrales Thema war das Jahresmotto: „Pilger/in der Hoffnung“ – ein gemeinsames Nachspüren, was uns im Glauben, im Leben und besonders in unserem pfarrlichen Engagement in der Hoffnung stärkt.

Hoffnung spüren – nicht nur darüber reden

„Hoffnung und Freude waren regelrecht zu spüren“, fasst Pfarrer Gerald das Wochenende zusammen. „Wir haben nicht primär darüber geredet – wir haben sie erlebt!“

Gleich zum Auftakt am Freitagabend brachten die sieben Gremien jeweils fünf Erfahrungsberichte aus den vergangenen dreieinhalb Jahren ein – Erfolgs-, wie auch Misserfolgsgeschichten.
Auch vermeintliche „Misserfolge“ zeigten sich rückblickend als Schritte auf einem hoffnungsvollen Weg.

Pastoralassistent Christian ergänzte dazu zentrale Einsichten aus den tausenden Rückmeldungen an der „Mauer der Hoffnung“.
Darauf aufbauend entstand eine (auf den Fotos gelb sichtbare) „Erfolgspyramide“ – ein gemeinsames Bild dessen, was gelingende Projekte trägt: Freude, Miteinander, Gebet, Begeisterung, klare Ziele und gemeinsames Handanlegen waren die „Spitzenreiter“ – untermauert von einer breiten Basis anderer Erfolgs-Ingredienzien…

Im „Kühlschrank meiner Möglichkeiten“

Der Samstagvormittag stand zuerst im Zeichen des persönlichen Nachdenkens über den breiten Inhalt des „Kühlschranks meiner eigenen Möglichkeiten“: „Was ist mir geschenkt, was bringe ich ein – und was nährt mich?“ Es wurde in unserem Miteinander eine bunte Vielfalt an Talenten, Haltungen und Gaben erlebbar.

Inspiriert von Hoffnungszitaten tauschten sich die Teilnehmer/innen über die Frage aus:

„Aus welchem Geist heraus gehe ich meine Aufgaben an, was will ich bewirken – und wie?“

Spürbar wurde dabei neu die Freude am gemeinsamen Tun und der Glaube, dass Hoffnung ansteckend ist.

Am Nachmittag erzählten die Teilnehmer/innen einander ihre persönlichen „Hoffnungsgeschichten“ – berührende Beispiele, wie Glaube, Engagement und Zusammenhalt im Alltag wirken.
Daraus entstanden viele konkrete Ideen, wie der Schwung und die Begeisterung dieser Tage in die Pfarrgemeinden hineinwirken können – konkrete Projekte dafür wurden geplant, die Umsetzung läuft bereits an.

2 Beispiele: Ein Teil der erarbeiteten Plakate wird die nächsten Sonntag durch unsere Pfarrgemeinden wandern (diesen Sonntag hängen sie schon im Florianisaal). Und: Kleine Hoffnungsimpulse werden die nächste Zeit den wöchentlichen FroBo live abschließen.

Blick in die Zukunft: Unser Pastorales Gebäudekonzept

Ein weiterer Schwerpunkt war das „Pastorale Gebäudekonzept“.
Eine eigens von PLT und VVR eingesetzte Projektgruppe hat in den vergangenen Monaten alle pfarrlichen Gebäude analysiert und – im Austausch mit den Gemeindeausschüssen – anhand der pastoralen Vorgaben Prioritäten und Perspektiven bis 2040 erarbeitet.

Nach intensiver Diskussion beschloss die Pfarrgemeinderats-Vollversammlung am Sonntag:

  • Wir wollen auf Basis pastoraler Überlegungen einen grundlegenden Veränderungsweg gehen (im Blick sind unsere Pfarr-Häuser, nicht die Kirchen)
  • Renovierungen sollen nachhaltig und zukunftsorientiert erfolgen, nicht als kurzfristige Notlösungen; was gilt es zu verändern, abzugeben, zu intensivieren?!
  • Ein neues Projektteam wird – in laufendem Austausch mit PGR, GAs und VVR bis zur nächsten Vollversammlung 2026 konkrete Vorschläge als Beschlussvorlage ausarbeiten.
  • Maßstab und Leitlinie dafür bleiben unser pastoraler Auftrag und unsere Pfarrvision, nicht finanzielle Engpässe.
  • Und: Eine Vielzahl an Anregungen wurde dazu für die Projektgruppe gesammelt, mit denen sie jetzt (weiter)arbeiten können.

Ein herzlicher Dank gilt dem bisherigen Projektteam für die wertvolle Vorarbeit!

Gemeinschaft, Gebet und Ausblick

Im Mittelpunkt des Samstagabends stand eine feierliche Sonntags-Eucharistie, in der alles Erarbeitete vor Gott gebracht wurde – Wandlung im vielfältigen Sinn.
Beim anschließenden gemütlichen Abend mit Musik, Gesprächen und spontanen Einfällen wurde die erlebte Gemeinschaft nochmals ganz anders spürbar.

Der Sonntag begann traditionsgemäß mit der PGR-Vollversammlung; erste Schwerpunkt war das Pastorale Gebäudekonzept (siehe oben). danach folgten Berichte und Ausblicke:

  • Rückblick auf 9 Jahre Pfarrprojekt Vanakkam
  • Planung der Pfarrklausur 2026 (16.–18. Oktober in Horn)
  • Verschiedene Informationspunkte und Rückmeldungen

Besonderes Highlight war das Online-Gespräch mit unseren Freunden aus Vanakkam (Indien) – mit inspirierendem Impuls von P. Leonard zum Thema Hoffnung, nachzulesen HIER.

.

Zum Abschluss feierten eine von unseren WoGo-Leiter/innen gestaltete Gottesdienstliche Sonntags-Feier – ein geistlicher Schlusspunkt, der das Wochenende rund machte, das auch zwischendurch immer wieder von Gebet, Liedern und Innehalten geprägt war.

„Mit neuem Schwung ins Pfarrleben zurück“

„Tragisch, dass sich das wirklich Erlebte kaum in Worte fassen lässt“, resümiert Pfarrer Gerald.
„Aber eines ist sicher: Wir alle kehren mit neuem Schwung, viel Freude und einem kräftigen Geist der Hoffnung ins Pfarrleben zurück – und das darf und wird sich auswirken.“

Fotos: Bettina Demblin, Peter Tschulik, Richard Schmalek und Tino Bogner

… sind ein bisschen durcheinander, geben aber ganz gute Einblicke in die gemeinsame Zeit!

Segen für „Hund und Katz“

Tiersegnung am Welttierschutztag: Sa, 4. 10. 2025 am St. Elisabethplatz

Am Samstag, dem 4. Oktober, war es wieder so weit: Zahlreiche Zwei- und Vierbeiner versammelten sich am St.-Elisabeth-Platz zur traditionellen Tiersegnung. Anlass war der Welttierschutztag, zugleich das Fest des heiligen Franz von Assisi – jenes Mannes, der in geschwisterlicher Verbundenheit mit allen Geschöpfen lebte.

Eingeladen waren alle Tierhalterinnen und Tierhalter mit ihren tierischen Begleitern – und viele nahmen das Angebot gerne an. Der parallel stattfindende Wochenmarkt sorgte zusätzlich für neugierige Blicke und spontane Teilnahme.

Nach einigen gemeinsam gesprochenen Versen aus Psalm 104, einem großen Loblied auf den Schöpfer, wurden die Tiere – ob vor Ort oder in Gedanken – einzeln gesegnet:

„Guter Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde und aller deiner Geschöpfe, segne diese Tiere, die mit ihren menschlichen Lebensgefährt*innen in besonderer Weise verbunden durch das Leben gehen. Schenke ihnen Gesundheit, Kraft und Freude miteinander für ein erfülltes Dasein hier auf Erden. Wenn der irdische Weg unserer tierischen Gefährten zu Ende geht, schenke ihnen Vollendung in deiner immerwährenden und unauflöslichen Liebe zu allen deinen Geschöpfen.“

Besondere Erwähnung fand Corgi-Welpe Kaito, mit drei Monaten der jüngste Teilnehmer. Mehrere Katzen – darunter Amigo, Jojo, Sanora, Lilo und Coco – blieben zwar lieber zu Hause, wurden aber stellvertretend mitgesegnet. Den weitesten „Segenstransfer“ erhielt diesmal Warmblut-Hengst Balisto aus Salzburg, stolze 20 Jahre alt.

Die Tiersegnung macht deutlich, wie aktuell die franziskanische Haltung bleibt: Achtung vor allen Geschöpfen und verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung. Für viele Menschen sind Tiere treue Gefährten und Teil der Familie. Das starke Echo auf das Segensangebot zeigt: Dieses Ritual hat für viele eine tiefe Bedeutung – und macht sichtbar, wie Gottes Segen auch im Miteinander von Mensch und Tier erfahrbar wird.

Bericht: Franz Josef Maringer
Fotos. Ute Schellner

Pfarrfest „fest-glauben“ – So, 28. 9. 2025

Unsere Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner kamen gemeinsam mit unserer Lateinamerikanischen Gemeinde (die in St. Florian zu Hause ist) zum gemeinsamen Fest zusammen. Die diesjährige Leitlinie lautete: „fest-glauben – Pilger/in der Hoffnung: Was gibt uns Hoffnung und Halt?“

Das Fest nahm zwei eindrückliche Schriftstellen als Leitfaden:

Genesis 18,1–15: Sara lacht, weil sie den Zusagen Gottes keinen Glauben schenkt – ein starkes Bild dafür, wie schwer es oft ist, Hoffnung anzunehmen. Doch Gott widerspricht leise und bestimmt: „Doch, du hast gelacht!“ – und macht deutlich: Seine Zusagen sind stärker als unser Unglaube.

Lukas 17,20–21: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ – in Deutsch und Spanisch verkündet. Mitten in einer Zeit von Krisen und Unsicherheiten dürfen wir vertrauen, dass Hoffnung schon jetzt Gestalt gewinnt, wo Menschen sich von Gottes Gegenwart leiten lassen.

In der Festmesse griff P. John in seiner Predigt dies auf: „Wo können wir Hoffnung teilen?!“; danach wurden Hoffnungs-Bibelstellen an alle Mitfeiernde verteilt und in einer Murmelphase überlegt, wo ich selbst Hoffnung schöpfe, dem nachgegangen, was mir Kraft gibt.

Dann wurde musikalisch intensiv bewegt Eucharistie gefeiert, zu der auch die „Kinderkirche“ dazu kam, die – parallel in der Kapelle – mit etwa 50 Kindern auf eigenen Wegen der Leitlinie nachgingen. Beim Friedensgruß verteilten die Kinder ihrerseits Hoffnungssterne – und machten durch ihr charmantes Lächeln soviel von der Zuwendung Gottes deutlich!

Ein besonderes Highlight war die Agape im Anschluss: Erwachsene und Kinder hatten bereits am Vortag zusammen köstliche Knödel vorbereitet; dazu gab’s Würstl, Mehlspeisen und jede Menge Getränke; alles wurde dann beim Weiterfeiern am St.-Elisabeth-Platz in geselliger Runde gemeinsam genossen wurden

Dazwischen und danach gab es viel Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und frohes Feiern. Kinder tobten umher, Erwachsene nutzten die Zeit, um Kontakte zu pflegen oder neu zu knüpfen (auch mit den Mitgliedern unserer Lateinamerikanischen Gemeinde) – und die offene Atmosphäre zog auch viele Vorübergehende an.

So wurde das Pfarrfest einmal mehr zu einem spürbaren Ausdruck lebendigen Glaubens, dankbarer Gemeinschaft und solidarischen Miteinanders – ein Fest, das Hoffnung schenkt und nachklingen wird.

Fotos: Ute Schellner

Tauferinnerungsfest

Segensfest für die Neugetauften unserer Pfarre

Fr, 26. 9. 2025 in St. Elisabeth

Auch heuer lud die Pfarre alle Neugetauften des vergangenen Jahres mit ihren Familien zu einem besonderen „Tauf-Erinnerungs-Fest“ in die Kirche St. Elisabeth ein.

Schon vor Beginn herrschte lebhaftes Treiben: Kinder suchten sich Plätze auf den Bänken oder entdeckten gleich den Teppich in der Mitte, wo Stofftiere, Autos und Bauklötze zum Spielen einluden.

Nach dem gemeinsamen Eingangslied begrüßte Pfarrer Gerald die Familien herzlich und erinnerte daran: „Ihr seid in eurer Vielfalt willkommen vor Gott.“ In seiner kurzen Einführung griff er das Thema Erntedank auf: Dankbar zurückblicken auf das, was im letzten Jahr gewachsen ist, und Gott alles hinlegen, was gelungen oder auch schwer gewesen ist.

Die Familien waren eingeladen, kleine Papierblumen auszufüllen und ann vorzubringen. Auf ihnen hatten sie persönliche Eindrücke und Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr notiert. Jede Blume wurde mit einer Kerze verbunden und auf den Altar gelegt – ein buntes Zeichen der Dankbarkeit und des Vertrauens.

Im Anschluss spendeten Pfarrer Gerald und Pfarrvikar Albert jeder Familie einzeln den Segen.

Nach dem Vaterunser, dem gemeinsamen Schlusssegen und einigen Ankündigungen ging die Feier in eine fröhliche Begegnung im Pfarrsaal über. Bei Jause, Gesprächen und spielenden Kindern klang ein intensives, hoffnungsvolles Fest aus, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Fotos: Ute Schellner

Tiersegnung am Sa 4.10.2025

Segnung für Hund, Katz‘ & Co

Samstag,4.Oktober2025von10.00bis12.00Uhr

St.ElisabethPlatz, Wien 4, vor der Kirche

Am 4. Oktober, dem Welttierschutztag, feiert die Kirche das Fest desHeiligen Franz von Assisi. Er lebte in geschwisterlicher Verbundenheit mitallen Geschöpfen.

Alle Haustierbesitzer sind herzlich mit ihren Tieren zur Tiersegnungeingeladen!

Alle mitgebrachten Tiere werden einzeln gesegnet. Wersein Tier nicht mitbringen kann (nicht alle Tiere sind zum Mitnehmengeeignet), nimmt ganz einfach ein Foto seines Tieres mit – es wird auf diese Weise gesegnet.

Druck