Archiv der Kategorie: St.Elisabeth

Vorweihnachts-Pop-Up-Gottesdienst am Elisabethplatz

Den Auftakt zu den Weihnachtsgottesdiensten machte ein vorweihnachtlicher Pop-Up-Gottesdienst am Sonntag-Abend (19. 12. 2021) am Elisabeth-Platz.

Trotz des starken Windes und einiger Kälte kam bei Kerzenschein und den ersten Weihnachtsliedern richtig Stimmung auf.

Wir freuen uns, in die jetzt noch leere Krippe am Freitag das Jesus-Kind legen zu dürfen!

Feiern Sie mit uns – eine Übersicht der weiteren Pop-Up- und anderen Gottesdienste finden Sie HIER!

Weihnachtsgottesdienste 2021 – Plakat

Fotos: Regina Tischberger

„Sag’s dem Papst“ am Sankt-Elisabeth-Platz

Seit dem Vorabend des 1. Adventsonntags (27. 11. 2021) steht vor der Elisabethkirche die „Mauer der Hoffnung“ unter dem Motto: „Sag’s dem Papst!“ Viele kennen diese Mauer schon vom Karlsplatz, z.B.: HIER

Im Oktober wurde ein Synodaler Prozess (2021-2023) von Papst Franziskus ausgerufen. Synode bedeutet „gemeinsam auf dem Weg sein“, ein Bild der Kirche an das uns der Papst erinnert, wo alle der Spur Jesu folgen, aufeinander hören und schauen, miteinander arbeiten, feiern, leben und gemeinsam entscheiden.

Dem Hin- und Zuhören als wesentlicher Teil des synodalen Prozesses soll so Raum gegeben werden. Gerne auch via Mail: Franzl@zurFrohenBotschaft.at

Der Transport der Mauer wurde gut vorbereitet – die Mauer auf Teile zerlegt von der Karlskirche umweltschonend zum Sankt-Elisabeth-Platz transportiert, dann gereinigt, aufgebaut und schließlich als Abschluss der Familienmesse zur Adventkranzweihe gesegnet.

Die Mauer bleibt den ganzen Advent und die Weihnachtszeit stehen. Kommt und seht!

… und hinterlass Meldungen, die Ihr dem Papst mitteilen wollt!

Fotos & Text: Christian Kneisz, Pfarre zur Frohen Botschaft

Fotos in höherer Auflösung HIER

3-tägige Pfarrklausur der Pfarre zur Frohen Botschaft

Pfarrer Gerald: Unsere Klausur war erneut das «Herzstück» unserer Arbeit in PGR und GAs,

eingebunden in wechselseitiges Gebet und größere Perspektiven 

40 Engagierte Mandatarinnen/e aus den gewählten Gremien der Pfarre

und ihrer Pfarrgemeinden gemeinsam 3 Tage auf Arbeitsklausur: 

Grundbeschlüsse für die Pfarrgemeinderatswahl 2022,

sowie Richtungsentscheidungen des laufenden Pfarrlebens getroffen 

Etwa 17.000 Katholik/inn/en im Gebiet der Pfarre zur Frohen Botschaft (ganzer 4. Bezirk, 1/3 des 5. Bezirkes, sowie Teile des 3. Bezirks) sind am 20. 3. 2022 eingeladen, im Rahmen der österreichweiten Pfarrgemeinderats-Wahlen ihre Pfarrvertretungen zu wählen.

3 Tage, von 15. bis 17. 10. 2021 tagten 40 Mandatarinnen/e der gewählten, pfarrlichen Gremien auf Klausur in Horn, um die Grundlinien dafür auf Schiene zu bringen und notwendige Beschlüsse zu fassen.

„Es waren eine aufregende Zeit“, erzählt Pfarrer Gerald Gump begeistert, „40 ambitionierte Pfarr-Engagierte aus Pfarrgemeinderat, sowie unseren 4 Gemeindeausschüssen, dem VVR und Pastoral-Team, die gemeinsam intensiv um Zukunftsfragen ringen, die EMAS-Zertifizierung feiern, die Grundlinien der Pfarrgemeinderatswahlen 2022 festlegen, sowie die Grundlinien für die nächsten Pfarr-Aktivitäten diskutieren und beschließen.“

Und: Obwohl die Klausur geographisch fast 100 km entfernt der Heimat stattfand: „Wir waren intensivst ins Leben der Menschen eingebunden“, erzählt Gump: „Viele Menschen haben für uns gebetet, darunter auch die Ordensgemeinschaft unserer Klarissen, sowie P. Leonard und seine Gemeinschaft in unserem Vanakkam-Projekt / Indien – mit diesen hatten wir im Sonntagsgottesdienst auch eine Live-Schaltung. Und wir haben die großen Linien unserer Leute, wie auch konkrete Einzelanliegen bis hin zu Einzelpersonen und ihren Sorgen immer wieder betend herein genommen – fast 100 km entfernt und doch waren wir einander so nahe!“

In den Arbeitseinheiten ging es darum, vielfältige Projekte weiter zu denken oder gut dem nächsten PGR-Team zu übergeben, laufenden Linien unserer Pfarrgemeinden weiter auf den Weg zu nehmen und genau hinzuhorchen, was gerade im Leben „unserer Leute“ ansteht und wichtig ist. Die Fortführung wird jetzt in PGR und den 4 GAs stattfinden.

Die größere Wirklichkeit wurde unter anderem dadurch herein genommen, dass neben wechselseitigem Beten auch P. Leonard, der Leiter unserer indischen Vidiyalgemeinschaft (Schulprojekt Vanakkam in Indien), im Sonntagsgottesdienst in einer Live-Video-Schaltung intensiv inspirierende und ermutigende Worte sprach: „Ihr werdet jetzt vor Ort die Frohe Botschaft erlebbar machen – mit Auswirkungen auf Eure Umgebung, aber auch weit darüber hinaus!“

„… bis nach Rom“, wie Franz Josef Maringer ausführte, der mit enthusiastischen Worten den genau an diesem Tag von Papst Franziskus eröffneten „Synodalen Weg“ in die Klausur einbrachte: „Genau wir sind jetzt gefragt, unsere ‚synodal gelebte Wirklichkeit unserer Pfarre‘ ins größere Miteinander einzufügen!“ – dies wird für uns Auftrag der nächsten Jahre sein.

Nach allen Arbeitspunkten war der Samstag Abend ein spezieller Höhepunkt: Anknüpfend an das „Historische Credo Israels – Erntedank‘“ (Dtn 26,4-10) wurde das Leben und Wirken unserer Pfarre & der 4 Pfarrgemeinden, sowie das Engagement durch die letzten 4 Jahre intensiv reflektiert, betend und feiernd vor Gott gebracht und mit Sekt & Torten fortgeführt.

Das „Tüpfelchen auf dem i“ war, dass dann der ebenso vor Ort tagende „NÖ-Jugendchor“) zu unserer Abendfeier hinzu kam und uns (mit engagierter Einbindung von Piaristenpater Gerald) noch in musikalische Höhepunkte führte (siehe facebook und youtube).

Herzlichen Dank für diese bereichernde Lied- und Tanzeinlage!

Für die ganze Klausur: Das Motto der „PGR-Wahl“ ist sprechend. „mittendrin“ – es geht nicht um distanziertes Kommentieren, sondern um engagiertes Eintreten für ein zukunftsträchtiges Gestalten von Kirche vor Ort zum Wohle und Segen für die Menschen. „Und es ist einfach toll, wie viele sich hier verantwortlich einbringen. Und ich bitte hiermit auch sehr herzlich, dass sich viele hier im Rahmen der Wahl 2022 einbringen“ – so Pfarrer Gump. „In den nächsten Wochen suchen wir Kandidat/inn/en für den gemeinsamen Pfarrgemeinderat, wie auch für die 4 Gemeindeausschüsse der Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner, die vor Ort das Leben der Gemeinden gestalten und für die Menschen da sein wollen!“

Die Klausur selbst wurde dann auch in Diözesan-Medien veröffentlicht.

Die EMAS-Zertifizierung fand noch größeres Echo in div. Medien, darunter u. a. in der österreichweiten kathpress, sowie in den Vatican-News.

HIER auch ein Brief von Fr. Leonard als Antwort auf unsere Grüße von der Klausur.

Infos zur PGR-Wahl: PGR-Wahl 2022

Foto: Albert Reiner, Claudia Zecha, Susi Reichard

Le+O 2021 – Helfen leicht gemacht – So jung und erfolgreich wie noch nie

69 Freiwillige (wenn ich recht gezählt habe und alle sich eingetragen haben), 5 Supermärke in 4/5, zwei Sortierzentren in St. Elisabeth und St. Thekla und über 4,1 Tonnen an haltbaren Lebensmitteln für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die für ihre Versorgung auf die Ausgabestellen der Le+O- Aktion (Lebensmittel und Orientierung) der Caritas angewiesen sind.

Das sind Fakten zur Le+O-Aktion der Pfarre zur Frohen Botschaft, die am 2. Oktober 2021 stattfand.

Wenn ich als 57-Jähriger der älteste beim Helfen bin (und das immer wieder und an mehreren Standorten), dann ist das der Beleg dafür, dass die Le+O-Aktion heuer so jung war wie noch nie in Ihrer 10-jährigen Geschichte hier bei uns.

Das haben wir unter anderem dem Jugendclub „Delphin“ in der Favoritenstraße und den Helfern, die am Sonntag abends „die Messe“ in St. Florian feiern, und unseren Helfern, die eine Fluchtgeschichte in ihrem jungen Leben hinter sich haben, zu verdanken.

In Zahlen messbarer Erfolg ist nichts was im Himmel zählt, so die Botschaft Jesu. Die Lebensmittel, die durch die Spenden von hunderten Kund*innEn zusammengekommen sind, sind messbar und sind notwendig, um Gutes zu ermöglichen. Die Lebensmittel sind in 174 Bananenkartons fein säuberlich sortiert und beschriftet und warten bis sie bis dienstags in der Früh durch großen LKW abgeholt werden, der sie ins zentrale Lager der Caritas im 21. Bezirk bringt.

Dieser Transport ist nicht CO2 neutral, die Transporte von den Supermärkten zu unseren Sortierstellen allerdings schon, denn diese erfolgten mit Rodeln (wo es ganz nah ist) bzw. mit Lastenfahrrädern. Dass wir den Umwelt- und Klimaschutz auch bei unserem sozialen Tun ernst nehmen, ist wohl etwas, warum so viele Junge mittun.

An alle Spender*Innen, an alle Helfer*Innen ein herzliches DANKE!

Weitere Fotos:

Bericht: Martin Roland

Fotos: Martin Roland, Ute Schellner

Segnung der (Schul-)AnfängerInnen der Pfarre – So, 5. 9. 2021

Es war – trotz Corona-Umständen – ein schönes Fest: Etwa 25-30 Kinder aus verschiedenen Gegenden unserer Pfarre waren mit dabei, als die Pfarrgemeinde St. Elisabeth (namens der Pfarre zur Frohen Botschaft) einlud, Gottes Segen mit den (Schul-)Anfänger/innen zu feiern: Taferlklass’ler, aber auch Kindergarten- oder Berufsbeginner/innen; „Den Segen Gottes brauchen wir alle – Groß und Klein“, wie Pfarrer Gerald Gump deutlich betonte.

Nach dem 1. Mess-Teil waren alle „AnfängerInnen“ eingeladen, mit ihren Familien vorzukommen – um die liebevolle Zuwendung Gottes segnend zu erleben (ausgedrückt durch eine persönliche Familien-/Segnung durch Pfarrer Gerald).

Nach einer bewegten Messe wurde lange am St. Elisabeth-Platz weitergefeiert.

„Auch wenn die Corona-Einschränkungen sehr nerven“, erzählt Pfarrer Gerald, „lassen wir uns sicher nicht nehmen, den Starter/innen Gottes Segen spürbar zu machen! Und die fröhliche-bewegende Stimmung hat gezeigt: Das Wesentliche ist angekommen!“

Fotos: Ute Schellner

„Segen für homosexuell Liebende“ – mit Regenbogenfahne beflaggte Kirchen

Wir werden – in Verbundenheit mit so vielen – auch in Zukunft kein liebendes Paar zurückweisen, das darum bittet, den Segen Gottes, den sie alltäglich erleben, auch gottesdienstlich zu feiern.“ Längst habe die Wirklichkeit gezeigt, „dass in Liebe verbundene, gleichgeschlechtliche Paare sehr wohl auch kirchlich Gottes Segen feiern können. Eine Theologie auf der Höhe der Zeit begründet diese verantwortliche Praxis.“

Wir bedauern zutiefst, dass dieses Dekret, das den Geist vergangen gehoffter Zeiten wiederzubeleben versucht, den Spalt zwischen römischer Bürokratie und gelebter Kirche vor Ort noch weiter vergrößert.“ Das Schreiben der Glaubenskongregation stoße viele Christinnen und Christen vor den Kopf und verneble und diskreditiere die befreiende Botschaft Jesu“.

Text: Text gekürzt aus religion.orf.at

… und große Plakate zieren unsere Kirchentore: nachzusehen HIER!

Fotos: Marc Reßler, Regina Tischberger, Iris Pioro

Religions-Unterrichts-Kreuz

Fastenzeitprojekt verschiedener Religionsklassen unserer Pfarre:

In Zeiten von Social-Distancing

wollen wir ein Zeichen der Nähe und des Zusammenhalts setzen!“

Seit Anfang der Fastenzeit steht ein zusätzliches, großes Kreuz links in der St.-Elisabeth-Kirche (bewusst dort, weil diese ganztags geöffnet ist): Ein Kreuz für verschiedene Religionsklassen unserer Pfarre.

„In Zeiten von Social-Distancing wollen wir ein Zeichen der Nähe und des Zusammenhalts setzen!“, ist auf der Begleittafel zu lesen. Im Laufe der Fastenzeit gestalten verschiedene Klassen je einen Abschnitt des Kreuzes, das so „bis Ostern aufblühen soll“.

„Es ist schön, dass die kostbare Arbeit unserer engagierten Religionslehrenden auch wieder einmal so deutlich sichtbar wird“, meint Pfarrer Gerald. „Tag für Tag stehen sie an ‚vorderster Front‘, und begleiten junge Leute auf ihrem Glaubensweg. Es ist ihr täglicher Job, diese auf ihrem Weg zum Aufblühen zu begleiten – das Kreuz zeigt dies wunderschön!“

Protest gegen Kinderabschiebungen

Die Pfarre zur Frohen Botschaft beteiligt sich an den Protesten gegen die Kinderabschiebungen in den letzten Tagen. Konkret unterstützen wir die Protestaktion vieler österreichischer Ordensgemeinschaften, über die auch auf orf.at (HIER) berichtet wurde. Dabei zitieren wir unseren Bundespräsidenten Alexander van der Bellen: Ich will und kann nicht glauben, dass wir in einem Land leben, in dem dies (Kinder abschieben) wirklich notwendig ist.

Plakate mit diesem Zitat wurden gut sichtbar in St. Elisabeth, St. Thekla, Wieden-Paulaner und St. Florian angebracht. Wir hoffen, damit ein Zeichen gegen diese unmenschliche Praxis zu setzen.

Tag der Kinderrechte – 20. 11. 2020

Jungschar-Aktion zum Tag der Kinderrechte – Fr, 20. 11. 2020:

Die Kath. Jungschar St. Thekla hatte für den „Tag der Kinderrechte“ (20. 11. – am 20. 11. 1989 wurden die „Kinderrechte“ festgeschrieben) vielfältiges Programm geplant – lockdown-bedingt sind viele Aktionen dzt. nicht möglich – einiges wurde ins Frühjahr verschoben.

ABER: Unsere Jungschar lässt sich nicht unterkriegen: Pünktlich zum Jubiläumstag montierten sie vor der Kirchen St. Elisabeth und vor dem Jungscharheim St. Thekla je ein großes Banner: „Kinderrechte wollen Wurzeln“!

Kleine Info-Sackerln für Kinder mit passenden Überraschungen und Infos sind dort abholbar.

Tag der KiRechte 2020 – Kindergeschenk

„Auch hier zeigt sich wieder, mit welch vielfältigen und kreativen Mitteln unsere Jungschar sich bemüht, gerade jetzt Kinder nicht allein zu lassen“, freut sich Pfarrer Gerald Gump. „Während allgemein – notwendigermaßen – zugsperrt wird, versucht unsere Jungschar-Crew alles nur irgendwie Mögliche, den Kindern auf anderen Wegen Nähe, tiefen Halt und Freude zu bereiten.

Und gerade das Thema der Kinderrechte: Es ist hochaktuell!“

P. Gerald Funwie SP, der für die Pfarrgemeinde St. Thekla zuständige Piaristen-Priester, hat dazu den Kindern einen eigenen Brief geschrieben und persönlich ein „Schöpfungsbild“ gemalt: „Ich wünsche euch allen Gottes Segen, ein seelisches und körperliches Gesundbleiben“, so P. Gerald!

Tag der KiRechte 2020 – Brief P.Gerald SP

Weitere Infos:

         Kinderrechte: https://www.jungschar.at/kinderrechte

Jungschar St. Thekla: http://www.jungschar-stthekla.at

Fotos: © Sandra Heindl, Jungschar St. Thekla / Pfarre zur Frohen Botschaft

         101 + 106 + 109: Transparent & Kindergeschenke in St. Elisabeth

         103 + 107: Transparent & Kindergeschenke am Jungscharheim St. Thekla