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Zukunft gestalten

Auf dem Gewachsenen weiterbauen – Zukunft gestalten

Pfarrklausur 16. – 18. 10. 2026
Mehr als 40 engagierte Frauen und Männer unserer Pfarre – Mitglieder aus Pfarrgemeinderat (PGR), den vier Gemeindeausschüssen (GAs), dem Vermögensverwaltungsrat (VVR) und dem Pastoralteam – waren von Fr, 16. bis So, 18. 10. 2026 bei der diesjährigen Pfarrklausur im burgenländischen Neutal mit dabei.

Begleitet wurde das Wochenende von Maria-Theres und Andreas Welich. Im Mittelpunkt standen die vergangenen Jahre unserer Pfarre, ihre Entwicklung, ihre Lernerfahrungen und die Frage, wie wir auf dem Fundament des Erreichten zuversichtlich in die Zukunft gehen können.

Innehalten und zurückschauen

Die Klausur war bewusst als Zeit des Innehaltens gestaltet. Was haben wir in den vergangenen Jahren gelernt? Was hat sich bewährt? Was wollen wir unbedingt bewahren? Und was braucht Veränderung?

Schon am Freitagabend wurden Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Pfarrlebens zusammengetragen. Dabei entstand ein beeindruckendes Bild dessen, was in den vergangenen Jahren gewachsen ist: Vielfalt, Zusammenarbeit, neue Projekte, starke Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung, gelebtes Ehrenamt und die Bereitschaft, immer wieder neue Wege zu gehen.

Besonders wertvoll war dabei nicht nur der Blick auf Erfolge. Auch Schwierigkeiten, Sackgassen und unerfüllte Erwartungen wurden offen angesprochen. Gerade daraus konnten wichtige Lernerfahrungen gewonnen werden.

Was unsere Pfarre trägt

In mehreren Gesprächs- und Gruppenphasen wurde sichtbar, welche Faktoren gelingendes Pfarrleben ermöglichen. Begriffe wie Gemeinschaft, Wertschätzung, Begeisterung, Verantwortung, Offenheit, Vielfalt und Vertrauen tauchten immer wieder auf. Deutlich wurde auch, wie sehr die Pfarre von Menschen lebt, die ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem größeren Ganzen arbeiten.

Eine zentrale Erkenntnis lautete: Vieles, was heute selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis jahrelangen Engagements vieler Menschen. Es lohnt sich, darauf mit Dankbarkeit zu schauen.

Den Blick nach vorne richten

Der Samstag stand zugleich ganz im Zeichen der Zukunft. In Gruppenarbeiten wurde gefragt, welche Schwerpunkte die Pfarre in den kommenden Jahren setzen soll und was ihr besonderes Profil ausmacht – auch im Hinblick auf die PGR-Wahl am 7. 3. 2027.

Dabei zeigte sich ein großer Grundkonsens: Die Pfarre zur Frohen Botschaft soll weiterhin eine offene, vielfältige und missionarische Kirche sein, die Menschen miteinander verbindet, sie im Glauben stärkt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt – unsere Pfarrvision „Jesu FROHE BOTSCHAFT heute LEBEN“ in die Wirklichkeit übersetzt. Zahlreiche Ideen wurden gesammelt, wie bestehende Stärken weiterentwickelt und neue Chancen genutzt werden können.

Gemütlich klang der Samstag aus: Karaoke-Singen und Nachtwanderung, Einschulung in Gebärdensprache, Kirchen-Activity und fröhliches Plaudern.

PGR-Wahl 2027 und langfristige Perspektiven

Traditionell begann der Sonntag mit der PGR-Vollversammlung. Ein Schwerpunkt war die Vorbereitung der Pfarrgemeinderatswahl am So, 7. 3. 2027. Dabei wurden ein Wahlvorstand bestellt, die Zahl der Mandate festgelegt und die grundlegenden Weichen für die kommende Wahlperiode gestellt.

Ein weiterer wichtiger Themenblock war das Pastorale Gebäudekonzept. Dabei wurde erneut bekräftigt, dass die Pfarre ihre Zukunft aktiv und langfristig gestalten will. Ein breiter Konsens besteht, nicht nur in kleinen Schritten zu denken, sondern mutig und vorausschauend zu planen. Ziel bleibt ein tragfähiges Zukunftsbild für die Nutzung unserer Gebäude im Jahr 2040, orientiert an den pastoralen Aufgaben der Pfarre.

Darüber hinaus wurde über aktuelle Entwicklungen in der Pfarre berichtet, über personelle Veränderungen, notwendige Bau- und Sanierungsprojekte sowie das Zukunftsprojekt „JesuFroheBotschaft.weiter.leben“, das die Erfahrungen aus zehn Jahren Pfarre zur Frohen Botschaft in die kommenden Jahre weitertragen möchte.

Live-Schaltung nach Indien: Hoffnung wird konkret

Ein besonderer Höhepunkt war wie immer die Live-Schaltung zu Father Leonard Fernando und den Mitarbeiter/inne/n des Vanakkam-Projekts.

In seinem Bericht erzählte Father Leonard Fernando, wie sich die Arbeit in Indien weiterentwickelt. Täglich werden rund 1.300 Kinder in den Schulen betreut, viele davon unter schwierigsten Bedingungen. Für verlassene Kinder werden Wohnmöglichkeiten angeboten, Frauen in den Dörfern unterstützt, HIV-Patient/inn/en begleitet und zahlreiche Sozialprojekte umgesetzt. Zudem wird derzeit ein neues Schulgebäude errichtet, weil die vorhandenen Räume nicht mehr ausreichen.

Besonders berührend war seine Schilderung eines ihrer Groß-Projekte: Alte, kranke, einsame und behinderte Menschen werden regelmäßig mit Mahlzeiten versorgt. Jugendliche helfen bei der Auslieferung und erleben dabei unmittelbar, was Solidarität bedeutet. Diese Begegnungen hinterlassen bei ihnen, so Father Leonard Fernando, tiefe und bleibende Eindrücke.

Bemerkenswert war auch sein geistlicher Gedanke: Die Gemeinschaft handle nicht nach vorgefertigten Konzepten, sondern lasse sich von den konkreten Bedürfnissen der Menschen leiten. Nicht abstrakte Ideen stünden im Mittelpunkt, sondern die Frage, wo Hilfe gebraucht wird und wie darauf geantwortet werden kann.

Gemeinschaft, Gebet und Zuversicht

Wie jedes Jahr prägten gemeinsame Gebetszeiten (speziell auch mit dem intensiven Hereinholen derer, für die wir da sind), Gottesdienste und viele persönliche Gespräche das Wochenende. Zwischen den Arbeitsphasen entstanden Begegnungen, die für viele ebenso wichtig waren wie die inhaltlichen Einheiten.

Zum Abschluss wurde spürbar, wie viel Vertrauen und Zuversicht in unserer Pfarre vorhanden sind. Einige Teilnehmer/innen äußerten, dass diese Klausur zu den gelungensten gehörte, die unsere Pfarre bisher erlebt hat.

„Mit Dankbarkeit zurückschauen und mutig weitergehen“

Vielleicht lässt sich die Stimmung dieser Tage am besten so zusammenfassen:

Wer zurückschaut, entdeckt viel Gewachsenes. Wer hinschaut, erkennt die vielen Menschen, die dazu beigetragen haben. Und wer vorausblickt, sieht gute Gründe, den Weg unserer Pfarre mit Freude, Kreativität und Zuversicht weiterzugehen.
Danke & Vergelt’s Gott an alle, die hier kräftig dazu mit-/beitragen!

Fotos: Christoph Bauer & Richard Schmalek & Maria Glowka

Gemeinsam anpacken: Le+O – Aktion

Le+O-Aktion bringt tausende Kilo Lebensmittel

Mehr als 3,5 Tonnen Lebensmittel für wirtschaftlich Arme gesammelt, über 50 Engagierte am Sa, 3. 10. 2026 im Einsatz

Mehr als 50 Freiwillige, unzählige gute Begegnungen und 3.529 Kilogramm haltbare Lebensmittel: Die diesjährige Le+O-Sammelaktion der Pfarre zur Frohen Botschaft setzte am Samstag ein starkes Zeichen für Menschen, die Unterstützung brauchen.

In mehreren Supermärkten auf Wieden und in Margareten wurden Kundinnen und Kunden eingeladen, beim Einkauf auch an jene zu denken, für die das tägliche Essen nicht selbstverständlich ist. Die Resonanz war beeindruckend: Kiste um Kiste füllte sich mit Lebensmitteln für die Le+O-Ausgabestellen der Caritas.

Für Gesamtorganisator Martin Roland war dabei nicht die Zahl allein entscheidend, sondern die Stimmung des Tages: „Die Le+O-Aktion macht Helfen leicht. Toll, dass ich am Samstag so viel Gutes erleben konnte: ein schüchternes Lächeln, tatkräftiges Mittun und oft überwältigende Großzügigkeit. So macht Helfen Spaß; danke lieber Gott!“

Von der freundlichen Ansprache am Eingang bis zum Sortieren und Verladen der Spenden arbeiteten über 50 Menschen zusammen. Viele von ihnen investierten einen ganzen Samstag, damit andere Menschen ein wenig entlastet werden können.

Auch Pfarrer Gerald Gump zeigte sich beeindruckt vom Engagement: „Großartig, wie viele hier mitgewirkt haben. Da wird der Name unserer Pfarre konkrete Wirklichkeit!“

Die Aktion machte einmal mehr sichtbar, was möglich wird, wenn viele Menschen kleine Beiträge leisten: Aus vielen Einzelspenden wurden innerhalb weniger Stunden mehr als dreieinhalb Tonnen Lebensmittel. Ein starkes Zeichen der Solidarität mitten in Wien.

Fotos: Ute Schellner & Regina Tischberger

Ein Pfarr-Fest voller Leben, Freude und Zukunft

„10 Jahre Pfarre zur Frohen Botschaft“

Gemeinsames Fest der Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner sowie der Lateinamerikanischen Gemeinde
mit Eröffnung der „Lichtinsel St. Elisabeth“: So, 27. 9. 2026

Mit einer festlichen Messe, einem bunten Stationsbetrieb rund um die Kirche und einem fröhlichen Weiterfeiern am St.-Elisabeth-Platz beging die Pfarre zur Frohen Botschaft am So, 27. 9. 2026 ihr 10jähriges Bestands-Jubiläum. Ausgangspunkt des Festes war die Pfarrvision: „Jesu FROHE BOTSCHAFT heute LEBEN“.

Schon die Festmesse zeigte eindrucksvoll, wie lebendig unsere Pfarre ist. Die Kinderkirche war übervoll: Kleine und große Mitfeiernde erlebten dort auf ihre eigene Weise Gottesdienst.

In der Kirche selbst sorgten mitreißende Musik, eine spürbar fröhliche Stimmung und eine große Zahl Mitfeiernder für einen festlichen Rahmen.

Als Predigt beleuchteten vier Personen die gemeinsame Pfarrvision aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig und konkret die sieben Programmpunkte der Vision im Alltag unserer Pfarrgemeinden gelebt werden und das gemeinsame Handeln prägt. Die Messkollekte kam wie gewohnt den Partner/innen im indischen Vanakkam-Schul-Projekt zugute.

Für einen überraschenden Moment sorgte während der Verlautbarungen ein „plötzlicher Stromausfall“. Schnell wurde klar: Das war kein technisches Problem, sondern bewusst inszeniert. Für einige Augenblicke konnten die Gottesdienst-Mitfeiernden nachempfinden, was ein Blackout bedeuten könnte: kein Licht, keine Technik, keine Selbstverständlichkeiten des modernen Alltags. Direkt nach der Messe wurde vor der Kirche die neue „Lichtinsel St. Elisabeth“ eröffnet. Das Projekt soll im Fall eines großflächigen Stromausfalls als Anlaufstelle für Menschen in der Umgebung dienen. Die Grundidee dahinter ist einfach: Wenn plötzlich alles dunkel wird und Kommunikation, Infrastruktur und gewohnte Abläufe nicht mehr funktionieren, bietet die Lichtinsel Orientierung, Information, menschliche Begleitung und praktische Hilfe. Im Pfarrsaal St. Elisabeth stehen dafür Notstromversorgung, Funkverbindung zu Einsatzorganisationen, Informationen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bereit. Die Lichtinsel ist Teil des Programmpunktes „Verantwortung für Schöpfung und Gesellschaft übernehmen“ und wurde auch in der Festschrift als eines der neu entstandenen Projekte der vergangenen zehn Jahre vorgestellt.

Anschließend verlagerte sich das Festgeschehen rund um die Kirche. An sieben Stationen konnten Besucherinnen und Besucher die sieben Programmpunkte der Pfarrvision erleben und kennenlernen. Zahlreiche pfarrliche Initiativen präsentierten ihre Arbeit, luden zum Mitmachen ein und zeigten, wie die Vision im Alltag konkret Gestalt gewinnt.

Nach einem gemeinsamen Segenslied am St.-Elisabeth-Platz ging das Feiern nahtlos weiter: Ein reichhaltiges Mittagsbuffet, Kaffee und Kuchen, Begegnungen über Gemeinde- und Generationengrenzen hinweg sowie frisch zubereitetes Eis für die Kinder sorgten für viele genussvolle Stunden. Bis in den Nachmittag hinein, teils über die Kirchturmführung um 14:30 Uhr hinaus, waren Gäste im Gespräch und beim gemütlichen Beisammensein anzutreffen.

Pfarrer Gerald Gump zog eine sehr positive Bilanz: „Gemeinsam war heute wieder echt die bunte Lebendigkeit und Vielfalt unserer Pfarre spürbar. Spannend, was sich einerseits in zehn Jahren des gemeinsamen Weges entwickelt hat, andererseits in der Vorzeit schon lange grundgelegt und weitergeführt wurde – teils mit Wurzeln, die Jahrhunderte kirchlichen Lebens zurückreichen. All das geschieht zum Wohle der Menschen vor Ort. Für sie bringen wir uns ein.“

Die Pfarre zur Frohen Botschaft wurde mit 1. Jänner 2017 gegründet und versteht sich als „gemeinsame Pfarre in mehreren Pfarrgemeinden“. Ihr Leben entfaltet sich vor allem in den Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner. Die Jubiläumsfeier machte sichtbar, wie viel in diesen zehn Jahren gewachsen ist und wie lebendig das gemeinsame Unterwegssein ist. Die Feier war damit nicht nur ein dankbarer Rückblick auf zehn Jahre gemeinsamer Pfarre, sondern zugleich ein ermutigender Ausblick auf die Zukunft: Jesu FROHE BOTSCHAFT heute LEBEN.

Zum Jubiläum wurde eine Festschrift erstellt, die die Entstehungsgeschichte der Pfarre, ihre Pfarrvision sowie zahlreiche Projekte und Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre dokumentiert. Sie bietet einen Rückblick auf den gemeinsamen Weg seit der Gründung der Pfarre und zeigt, wie vielfältig die Frohe Botschaft Jesu heute gelebt wird. Festschrift online HIER .

Fotos: Ute Schellner

Segensweg ins neue Jahr

Pfarre zur Frohen Botschaft: Segensweg ins neue Jahr
So, 6. 9. 2026 – Segensgottesdienst in St. Elisabeth

Der Sonntag vor dem Schulbeginn stand ganz im Zeichen derer, die einen neuen Abschnitt starten: Über 30 Kinder aus der gesamten Pfarre zur Frohen Botschaft kamen mit ihren Familien zusammen, um sich für Schule oder Kindergarten segnen zu lassen – dann waren aber auch Berufsstarter/innen und eine Pensionsbeginnende dabei. Die Atmosphäre war erwartungsvoll, warm und getragen von echter Gemeinschaft.

Die Frohe Botschaft dieses Tages war eine ideale Hinführung – Jesus spricht zu seinen Jüngerinnen und Jüngern: „Wo zwei oder drei im Namen Jesu beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Pfarrer Gerald knüpfte daran an: „Das verspricht uns Jesus – und im Segen verspricht er uns, dass er auch im neuen Jahr bei uns ist – wie ein dickes Bussi von Mama oder Papa!“ Ein Zuspruch der Kraft für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Nach der Predigt wurden alle „Starter/innen“ eingeladen, nach vorne zu kommen – natürlich von ihren Familien begleitet.

Diakon Georg und Pfarrer Gerald spendeten den Segen durch Handauflegung – sichtbar, spürbar, persönlich. In diesem Jahr gestalteten die Kinder während der Predigt ein kleines Bild von sich selbst. Nach dem Segen legten sie es auf den Altar – ein starkes Zeichen: „So wie du bist, bist du bei Gott willkommen!“

Nach dem lebendigen Gottesdienst ging es am St.-Elisabeth‑Platz und im Pfarrsaal fröhlich weiter: Begegnungen, Kinderlachen, ein guter Start in ein neues Jahr voller Wege, die Gott mitgeht.

Fotos: Ute Schellner, Pfarre zur Frohen Botschaft

Tag der Räte

Ein diözesan-richtungs-entscheidender Tag in St. Florian:
Erzdiözese Wien: Tag der Räte am Fr, 12. 6. 2026
Raum für Zukunftsarbeit der Erzdiözese Wien

Am Fr, 12. Juni 2026 war St. Florian Gastgeber für den Tag der Räte – ein Treffen von rund 270 Vertreterinnen und Vertretern aus diözesanen Gremien, Dienststellen, Orden, der Katholischen Aktion und dem Kundschafterprozess. Unsere Aufgabe war klar: Wir stellen Raum zur Verfügung, damit zentrale Weichen für die Zukunft der Erzdiözese gestellt werden können.

Im Mittelpunkt stand die Weiterarbeit am neuen Leitbild der Erzdiözese Wien, das im Herbst beschlossen werden soll. Die Beratungen erfolgten im Format des Synodalen Gesprächs im Geist: kurze Inputs, gleiche Redeanteile, bewusst gesetzte Stillephasen und präzise Rückmeldungen für das Redaktionsteam.

Erzbischof Josef Grünwidl stellte fünf Schwerpunkte für die nächstens ca. 1 ½ Jahrzehnte seines Bischofsdienstes für unsere Diözese vor, ein Erarbeiten seiner quasi „Regierungserklärung“:           

Mystik – starke Wurzeln
Solidarität – dienen und helfen
Synodalität – nah bei den Menschen
Ermächtigung – motiviertes Personal
Neuaufstellung – leichtes Gepäck

… ebenso mit der Bitte, hier Echo/Reaktionen zu nennen, die er aufnehmen und einarbeiten wird.

Auch laufende Projekte aus dem Kundschafterprozess wurden vorgestellt – etwa neue Kommunikationswege, Bildungsangebote und niedrigschwellige Kontaktpunkte wie die „Nah.bar“.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden reichten von Erwartungen an ein klareres Leitbild bis zu konkreten Eindrücken aus den Tischgesprächen. Deutlich wurde: Der Tag bot Austausch, Orientierung und einen realistischen Blick auf die nächsten Schritte.

Für uns als Pfarre (speziell in St. Florian) war dieser Tag ein Zeichen dafür, dass kirchliche Zukunftsarbeit Räume braucht – offene, funktionierende, verlässliche Räume. 

Wir freuen uns, dass unser Haus dafür genutzt wurde und damit ein Stück Zukunft der Erzdiözese Wien hier vor Ort vorbereitet wurde.

Infos und viele weitere Fotos HIER!

Frauenpreis für Wärmestube

Frauenpreis „Margareta“ 2026

für unsere „Wärmestube St. Florian“

„Heldinnen der Nachbarschaft“ – Auszeichnung für gelebte Caritas

Einmal im Jahr schreibt die Bezirksvorstehung Margareten den Frauenpreis „Margareta – Heldin der Nachbarschaft“ aus. Er „würdigt Frauen, die sich durch besonderes Engagement und Einsatz in Margareten auszeichnen. … diese Frauen sind inspirierende Vorbilder für uns alle. Gesucht werden die ‚Heldinnen der Nachbarschaft‘, die Margareten zu einem Bezirk machen, in dem Nachbarschaft hoch gehalten und gelebt wird.“ – so die offizielle Ausschreibung.

Heuer ging dieser Preis (2. Platz) an Elisabeth Wlaschütz und Gunda Schönhuber – stellvertretend für das Team unserer „Wärmestube St. Florian“.

Die feierliche Preisverleihung fand am Di, 10. 3. 2026, im Festsaal der Bezirksvertretung Margareten statt. Bezirksvorsteher Michael Luxenberger und Frauenbeauftragte Natalia Postek überreichten Ehrung, Urkunde sowie ein Preisgeld von 300 Euro, das vom Team unmittelbar wieder in die Arbeit der Wärmestube investiert wurde.

„Bei der Ehrung kamen auch Gunda und ich zu Wort“, berichtet Elisabeth. „Ich erzählte von der Entstehung unserer Wärmestube St. Florian im Jahr 2015, der Bedeutung für unsere Gäste und woher unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen: Pfarre, Rotary Club Wien, andere Pfarren. Gunda sprach über das kulinarische Angebot während des Wärmestuben-Tages und verwies darauf, dass ohne die so tatkräftige Mitarbeit aller unserer Ehrenamtlichen eine Durchführung der Wärmestube unmöglich wäre“.

Damit galt die öffentliche Anerkennung letztlich dem ganzen Team, das diese Wärmestube Woche für Woche möglich macht. Wir gratulieren unserem großartigen Team herzlich!

Fotos: Stadt Wien/Karo Pernegger   
Claudia Wlaschütz

Nimm das Wort Gottes

„Nimm das Wort Gottes“ – Bibel-Sonntage in unserer Pfarre (So, 25. 1. 2026)

Diesen Sonntag stand in unseren Pfarrgemeinden etwas im Mittelpunkt, das oft selbstverständlich wirkt – und doch neu entdeckt werden will: die Bibel als persönliches Wort Gottes für jede und jeden von uns.

Schon im Vorfeld wurden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eingeladen, ihre eigene Bibel mitzubringen. Gleichzeitig lagen in der Kirche unterschiedliche Bibelausgaben zum Anschauen und Kaufen auf. Ergänzend dazu wurden zwei Arten von Zetteln vorbereitet:

*) ein Überblick über die pfarrlichen Bibelangebote – HIER

*) ein Bibel-Anleitungs-Blatt, das praktische Hilfen und Ermutigungen für den persönlichen Umgang mit der Heiligen Schrift gibt – HIER

In St. Elisabeth (wo auch die Fotos her sind) war dann die „Umsetzung“ so:
Zu Beginn des Wortgottesdienstes erging die Einladung an alle, ihre Bibel nach vorne zu bringen und zum Ambo – dem Tisch des Wortes – zu legen. Ein starkes Zeichen: Viele Bibeln, verschieden in Form und Alter, aber vereint an dem Ort, an dem Gottes Wort verkündet wird.

Zwei Helfende legten in jede Bibel ein Bibel-Anleitungs-Blatt als stillen Begleiter für das Weiterlesen zu Hause.

In der Predigt ging es um die Frage: Wie kann ich – vielleicht ganz neu oder wieder neu – mit dem Bibellesen beginnen? Klar war: Die Bibel ist kein Buch nur für „Kenner“ oder „Profis“, sondern für jede und jeden persönlich. Mit einfachen Anregungen machte Pfarrer Gerald Mut, sich neu auf das Wort Gottes einzulassen, Schritt für Schritt, ohne Leistungsdruck – aber mit Vertrauen.
Nach der Predigt wurden die mitgebrachten Bibeln gesegnet. Dieser Moment machte spürbar: Es geht nicht nur um ein Buch, sondern um eine Beziehung – Gott spricht, heute, hier, in mein Leben hinein.

In gleicher Weise waren auch unsere Kinder unterwegs: Jesus, der durch seine Worte Licht in unser Leben bringt (wie das Legebild vor dem Hauptaltar wieder intensiv spürbar machte).

Nach dem Schlusssegen wurden die „segens-aufgeladenen“ Bibeln persönlich zurückgegeben. Pfarrer Gerald und Sr. Gudrun überreichten jede einzelne mit einem Zuspruch wie:

„Nimm das Wort Gottes, lies darin, schau auf den Herrn und horche hin auf seine Zusage der Liebe an Dich!“

Beim Ausgang werden Bibel-Anleitungs-Blätter sowie ein Zettel mit den pfarrlichen Bibelangeboten verteilt – als Einladung, sich trotzdem (oder gerade jetzt) auf den Weg mit dem Wort Gottes zu machen.

Deutlich wurde: Die Bibel ist kein fernes Buch aus alten Zeiten. Sie will aufgeschlagen, gelesen und gehört werden – mitten im Alltag, mitten im Leben.

Fotos (alle von der 9-Uhr-Messe in St. Elisabeth): Ute Schellner

Sternsinger: toll gelaufen

Während Nationalegoismen grölen und polemische Sprüche laut werden, verändern Kinder & Jugendlichen die Welt:

Sternsingeraktion 2026 der Pfarre zur Frohen Botschaft:
7.000 Begegnungen, fast 18.500 Euro „ersungen“,
eine klare Botschaft gegen Zynismus und Abschottung

Während Österreich in den Tagen nach Weihnachten kollektiv auf Ruhe, Ferien und Erholung schaltet, passiert mitten in Österreich Bemerkenswertes – und politisch Hochrelevantes, konkret auch in der Pfarre zur Frohen Botschaft (Wien 4+5): Rund 60 Sternsingerinnen und Sternsinger waren zwischen 2. und 8. Jänner 2026 unterwegs, um Türen zu öffnen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene reihten sich ein in die österreichweite Sternsingeraktion, bei der heuer rund 85.000 Königinnen und Könige im Einsatz sind – vgl. www.sternsingen.at. Zwei Anliegen bewegten sie mit Nachdruck – und erstaunlicher, gesellschaftlicher Sprengkraft:

Erstens die Verkündigung der Frohen Botschaft von Weihnachten: Dass Gott sich den Menschen zuwendet – und daher zur Welt gekommen ist, dass Nähe stärker ist als Angst, dass Hoffnung nicht naiv, sondern notwendig und Frieden & Miteinander möglich bleiben: Rund 7.000 Menschen kamen allein im Pfarrgebiet der Frohen Botschaft persönlich mit dieser Botschaft in Kontakt – gesungen, gesprochen, gesegnet, charmant – ohne Pathos, aber mit Haltung und auf Augenhöhe.

Zweitens konkrete Solidarität, die mehr ist als ein gutes Gefühl: Die Österreichische Sternsingeraktion unterstützt rund 500 Projekte nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit, von denen etwa eine Million Menschen im globalen Süden langfristig profitieren. Durch die „Könige“ der Pfarre zur Frohen Botschaft wurden bis dato (Stand 8. 1. 2026, 18:30 Uhr) € 18.491,39 gesammelt – weitere Nachträge werden in den kommenden Tagen noch erwartet; mit einem Augenzwinkern meint Katharina: „Den 19.000er werden wir heuer schon noch knacken!!“

Pfarrer Gerald Gump bringt es bewusst zugespitzt auf den Punkt: „Während Österreich in diesen Tagen Ruhe genießt, verändern unsere Kinder und Jugendlichen die Welt. Gerade in einer Zeit, in der grausliche politische Dominanz, Abschottung und nationale Egoismen fröhliche Urständ‘ feiern, zeigen unsere jungen Leute, was die christliche Botschaft wirklich meint, nämlich dass ein anderes Miteinander möglich ist – und dass man dafür einfach anfangen muss.“

Dafür waren wieder heftig viele engagiert: Viele Stunden an Nachmittagen, bei der schon traditionellen, nächtlichen „Lokal-Tour“ von Erwachsenen, bei Gottesdiensten und auf Plätzen…

Viele Stufen, kalte Tage – und erstaunlich viel Wärme

Was diese Aktion trägt, ist nicht Pathos, sondern gelebte Erfahrung. Beispielsweise starteten vom Standort der Pfarrgemeinde St. Elisabeth über 30 Königinnen und Könige an mehreren Tagen: „Sie brachten nicht nur den Segen, sondern vor allem ganz viel Freude in die Wohnungen der Menschen“, erzählt Regina Tischberger, die auch die vielen kleinen Zeichen der Wertschätzung hervorhebt: offene Türen, warme Getränke, Kekse – und manchmal sogar liebevoll vorbereitete Rastplätze zwischen zwei Stiegenläufen. Ihr Fazit ist eindeutig: „Ganz persönlich möchte ich mich bei allen Kindern bedanken: Ihr seid großartig!“

Auch bei der Kath. Jungschar St. Thekla war die Aktion intensiv: Täglich waren zumindest zwei bis drei Gruppen unterwegs, trotz Kälte, Stiegensteigen und langen Tagen.
„Die Stimmung war durchwegs fröhlich“, berichtet Charlotte Kotzab. „Das gemeinsame Singen, die freundlichen Begegnungen und natürlich die Stärkungen danach haben die Kinder enorm motiviert.“

Dass die Sternsingeraktion viele Spuren bei den Besuchten hinterlässt, betont Pastoralassistentin Manuela Bistricky: „Es ist jedes Jahr neu beeindruckend, wie viele Kinder und Jugendliche sich mit Begeisterung auf den Weg machen. Selbst die Kleinsten gehen Stockwerk um Stockwerk – und lassen sich nicht entmutigen, auch wenn Türen verschlossen bleiben.“ Besondere Momente entstehen dort, wo Begegnung Tiefe bekommt: vor Christbäumen, Krippen – oder sogar in einem Architekturbüro, in dem gerade an einer Kapelle geplant wurde und die Botschaft der Sternsinger direkt in die Überlegungen einfloss.

Fazit: leise Schritte mit globaler Wirkung

Fast 18.500 Euro, tausende Begegnungen, unzählige Stufen – und eine klare, politische Botschaft gegen Zynismus, Abschottung und Resignation.
Die Sternsingerinnen und Sternsinger der Pfarre zur Frohen Botschaft zeigen: Eine andere Welt beginnt nicht mit Schlagzeilen oder Parolen, sondern mit kleinen Schritten – und manchmal mit einem Lied vor der Haustür.

Der Segen des neuen Jahres ist jedenfalls schon ausgesprochen und an unzählige Türschwellen mit Kreide oder Pickerl vermerkt: Christus segne dieses Haus im Jahr 2026: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes: Dieses Haus und unsere gemeinsame Welt.

Sternsinger in St. Elisabeth
Sternsinger in St.Thekla

Spannende Pfarrklausur

Pfarrklausur 17. – 19. 10. 2025

„Pilger/in der Hoffnung“ – und allen Grund dazu…

Mehr als 40 engagierte Frauen und Männer unserer Pfarre – Mitglieder aus Pfarrgemeinderat (PGR), den vier Gemeindeausschüssen (GAs), dem Vermögens-Verwaltungs-Rat (VVR) und dem Pastoralteam – nahmen Fr, 17. – So, 19. 10. 2025 an der diesjährigen Pfarrklausur teil.
Zentrales Thema war das Jahresmotto: „Pilger/in der Hoffnung“ – ein gemeinsames Nachspüren, was uns im Glauben, im Leben und besonders in unserem pfarrlichen Engagement in der Hoffnung stärkt.

Hoffnung spüren – nicht nur darüber reden

„Hoffnung und Freude waren regelrecht zu spüren“, fasst Pfarrer Gerald das Wochenende zusammen. „Wir haben nicht primär darüber geredet – wir haben sie erlebt!“

Gleich zum Auftakt am Freitagabend brachten die sieben Gremien jeweils fünf Erfahrungsberichte aus den vergangenen dreieinhalb Jahren ein – Erfolgs-, wie auch Misserfolgsgeschichten.
Auch vermeintliche „Misserfolge“ zeigten sich rückblickend als Schritte auf einem hoffnungsvollen Weg.

Pastoralassistent Christian ergänzte dazu zentrale Einsichten aus den tausenden Rückmeldungen an der „Mauer der Hoffnung“.
Darauf aufbauend entstand eine (auf den Fotos gelb sichtbare) „Erfolgspyramide“ – ein gemeinsames Bild dessen, was gelingende Projekte trägt: Freude, Miteinander, Gebet, Begeisterung, klare Ziele und gemeinsames Handanlegen waren die „Spitzenreiter“ – untermauert von einer breiten Basis anderer Erfolgs-Ingredienzien…

Im „Kühlschrank meiner Möglichkeiten“

Der Samstagvormittag stand zuerst im Zeichen des persönlichen Nachdenkens über den breiten Inhalt des „Kühlschranks meiner eigenen Möglichkeiten“: „Was ist mir geschenkt, was bringe ich ein – und was nährt mich?“ Es wurde in unserem Miteinander eine bunte Vielfalt an Talenten, Haltungen und Gaben erlebbar.

Inspiriert von Hoffnungszitaten tauschten sich die Teilnehmer/innen über die Frage aus:

„Aus welchem Geist heraus gehe ich meine Aufgaben an, was will ich bewirken – und wie?“

Spürbar wurde dabei neu die Freude am gemeinsamen Tun und der Glaube, dass Hoffnung ansteckend ist.

Am Nachmittag erzählten die Teilnehmer/innen einander ihre persönlichen „Hoffnungsgeschichten“ – berührende Beispiele, wie Glaube, Engagement und Zusammenhalt im Alltag wirken.
Daraus entstanden viele konkrete Ideen, wie der Schwung und die Begeisterung dieser Tage in die Pfarrgemeinden hineinwirken können – konkrete Projekte dafür wurden geplant, die Umsetzung läuft bereits an.

2 Beispiele: Ein Teil der erarbeiteten Plakate wird die nächsten Sonntag durch unsere Pfarrgemeinden wandern (diesen Sonntag hängen sie schon im Florianisaal). Und: Kleine Hoffnungsimpulse werden die nächste Zeit den wöchentlichen FroBo live abschließen.

Blick in die Zukunft: Unser Pastorales Gebäudekonzept

Ein weiterer Schwerpunkt war das „Pastorale Gebäudekonzept“.
Eine eigens von PLT und VVR eingesetzte Projektgruppe hat in den vergangenen Monaten alle pfarrlichen Gebäude analysiert und – im Austausch mit den Gemeindeausschüssen – anhand der pastoralen Vorgaben Prioritäten und Perspektiven bis 2040 erarbeitet.

Nach intensiver Diskussion beschloss die Pfarrgemeinderats-Vollversammlung am Sonntag:

  • Wir wollen auf Basis pastoraler Überlegungen einen grundlegenden Veränderungsweg gehen (im Blick sind unsere Pfarr-Häuser, nicht die Kirchen)
  • Renovierungen sollen nachhaltig und zukunftsorientiert erfolgen, nicht als kurzfristige Notlösungen; was gilt es zu verändern, abzugeben, zu intensivieren?!
  • Ein neues Projektteam wird – in laufendem Austausch mit PGR, GAs und VVR bis zur nächsten Vollversammlung 2026 konkrete Vorschläge als Beschlussvorlage ausarbeiten.
  • Maßstab und Leitlinie dafür bleiben unser pastoraler Auftrag und unsere Pfarrvision, nicht finanzielle Engpässe.
  • Und: Eine Vielzahl an Anregungen wurde dazu für die Projektgruppe gesammelt, mit denen sie jetzt (weiter)arbeiten können.

Ein herzlicher Dank gilt dem bisherigen Projektteam für die wertvolle Vorarbeit!

Gemeinschaft, Gebet und Ausblick

Im Mittelpunkt des Samstagabends stand eine feierliche Sonntags-Eucharistie, in der alles Erarbeitete vor Gott gebracht wurde – Wandlung im vielfältigen Sinn.
Beim anschließenden gemütlichen Abend mit Musik, Gesprächen und spontanen Einfällen wurde die erlebte Gemeinschaft nochmals ganz anders spürbar.

Der Sonntag begann traditionsgemäß mit der PGR-Vollversammlung; erste Schwerpunkt war das Pastorale Gebäudekonzept (siehe oben). danach folgten Berichte und Ausblicke:

  • Rückblick auf 9 Jahre Pfarrprojekt Vanakkam
  • Planung der Pfarrklausur 2026 (16.–18. Oktober in Horn)
  • Verschiedene Informationspunkte und Rückmeldungen

Besonderes Highlight war das Online-Gespräch mit unseren Freunden aus Vanakkam (Indien) – mit inspirierendem Impuls von P. Leonard zum Thema Hoffnung, nachzulesen HIER.

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Zum Abschluss feierten eine von unseren WoGo-Leiter/innen gestaltete Gottesdienstliche Sonntags-Feier – ein geistlicher Schlusspunkt, der das Wochenende rund machte, das auch zwischendurch immer wieder von Gebet, Liedern und Innehalten geprägt war.

„Mit neuem Schwung ins Pfarrleben zurück“

„Tragisch, dass sich das wirklich Erlebte kaum in Worte fassen lässt“, resümiert Pfarrer Gerald.
„Aber eines ist sicher: Wir alle kehren mit neuem Schwung, viel Freude und einem kräftigen Geist der Hoffnung ins Pfarrleben zurück – und das darf und wird sich auswirken.“

Fotos: Bettina Demblin, Peter Tschulik, Richard Schmalek und Tino Bogner

… sind ein bisschen durcheinander, geben aber ganz gute Einblicke in die gemeinsame Zeit!

Pfarrfest „fest-glauben“ – So, 28. 9. 2025

Unsere Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner kamen gemeinsam mit unserer Lateinamerikanischen Gemeinde (die in St. Florian zu Hause ist) zum gemeinsamen Fest zusammen. Die diesjährige Leitlinie lautete: „fest-glauben – Pilger/in der Hoffnung: Was gibt uns Hoffnung und Halt?“

Das Fest nahm zwei eindrückliche Schriftstellen als Leitfaden:

Genesis 18,1–15: Sara lacht, weil sie den Zusagen Gottes keinen Glauben schenkt – ein starkes Bild dafür, wie schwer es oft ist, Hoffnung anzunehmen. Doch Gott widerspricht leise und bestimmt: „Doch, du hast gelacht!“ – und macht deutlich: Seine Zusagen sind stärker als unser Unglaube.

Lukas 17,20–21: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ – in Deutsch und Spanisch verkündet. Mitten in einer Zeit von Krisen und Unsicherheiten dürfen wir vertrauen, dass Hoffnung schon jetzt Gestalt gewinnt, wo Menschen sich von Gottes Gegenwart leiten lassen.

In der Festmesse griff P. John in seiner Predigt dies auf: „Wo können wir Hoffnung teilen?!“; danach wurden Hoffnungs-Bibelstellen an alle Mitfeiernde verteilt und in einer Murmelphase überlegt, wo ich selbst Hoffnung schöpfe, dem nachgegangen, was mir Kraft gibt.

Dann wurde musikalisch intensiv bewegt Eucharistie gefeiert, zu der auch die „Kinderkirche“ dazu kam, die – parallel in der Kapelle – mit etwa 50 Kindern auf eigenen Wegen der Leitlinie nachgingen. Beim Friedensgruß verteilten die Kinder ihrerseits Hoffnungssterne – und machten durch ihr charmantes Lächeln soviel von der Zuwendung Gottes deutlich!

Ein besonderes Highlight war die Agape im Anschluss: Erwachsene und Kinder hatten bereits am Vortag zusammen köstliche Knödel vorbereitet; dazu gab’s Würstl, Mehlspeisen und jede Menge Getränke; alles wurde dann beim Weiterfeiern am St.-Elisabeth-Platz in geselliger Runde gemeinsam genossen wurden

Dazwischen und danach gab es viel Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und frohes Feiern. Kinder tobten umher, Erwachsene nutzten die Zeit, um Kontakte zu pflegen oder neu zu knüpfen (auch mit den Mitgliedern unserer Lateinamerikanischen Gemeinde) – und die offene Atmosphäre zog auch viele Vorübergehende an.

So wurde das Pfarrfest einmal mehr zu einem spürbaren Ausdruck lebendigen Glaubens, dankbarer Gemeinschaft und solidarischen Miteinanders – ein Fest, das Hoffnung schenkt und nachklingen wird.

Fotos: Ute Schellner