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Christ Sein heute – Orientierungsnachmittag für junge Erwachsene

Geplant war: Sammeln von Eigenschaften oder Themen, die zum Christ Sein heute notwendig sind. Daraus hätte ein Kreuz entstehen sollen, das diese in Form und Farbe zum Ausdruck bringt.

Soweit die Planung…

Geworden ist es ein Bild, das sehr viel über die Beziehung eines Christen zum Gegenüber (egal ob Mensch oder Natur) und das Verhältnis zu Gott aussagt:

Was zum Christ Sein dazugehört, ist um die Schleife geschrieben. Die Schleife ist unendlich, da eines der Worte das andere ergibt.

Gleichzeitig steht „unendlich“ aber auch für Gott. Das spiegelt sich auch in den Farben wieder: gelb für das Licht, rot für das Feuer.

Aus der Unendlichkeit entsteht der Baum des Lebens, fußend in den Wurzeln auf „ehrlich drum scheren“. Das meint, sich nicht „darum“ (anderen Menschen oder Natur oder…) kümmern, weil man dann in den Himmel kommt oder Jesus in ihm begegnen kann oder weil Jesus es so will, sondern aus und mit ehrlichem Respekt. Eben „ehrlich drum scheren“.

Beides (Unendlichkeit und Baum) sind ineinander verwoben.

Bleibt die Frage: Wo ist Gott in dem Ganzen?  Überall, mittendrin, drüber, drunter…

Fotos: Conny O.

 

Heiliger Martin am Karlsplatz (11. 11. 2021)

Auch heuer war das Staunen über die Präsenz des Heiligen Martin am Karlsplatz sehr groß, diesmal besonders bei den Kindern, als Christian Kneisz, Pastoralassistent der Pfarre zur Frohen Botschaft, die Gestalt des christlichen Heiligen präsent machte und sein „Grundthema“, das „Teilen“ dort neu ins Gespräch brachte.

Sei es, dass am Vormittag ganze Kindergarten- oder Volksschulgruppen singend mit Laternen unterwegs waren und als Draufgabe Martin begegneten, sei es, dass am Nachmittag Kinder und Eltern auf dem Heimweg waren und überraschend auf den Heiligen trafen: Leuchtende Kinderaugen waren gewiss und herzliche Gespräche und persönliche Fotoshootings die Folge.

Aber auch viele Passanten wurden aufmerksam. So wurden die Vorschläge Martins dem Beispiel des Teilens zu folgen und Zuneigung, Zeit und Wärme zu schenken recht gut angenommen, aber auch Geld für die Winternothilfe der Caritas wurde gespendet, besonders Touristen scannten den QR-Code zur Spendenseite eifrig, übrigens hier der Link, damit niemand im Freien schlafen muss!

Eine äußerst gelungene und herzerwärmende Aktion, trotz sehr niedriger Temperaturen.

3-tägige Pfarrklausur der Pfarre zur Frohen Botschaft

Pfarrer Gerald: Unsere Klausur war erneut das «Herzstück» unserer Arbeit in PGR und GAs,

eingebunden in wechselseitiges Gebet und größere Perspektiven 

40 Engagierte Mandatarinnen/e aus den gewählten Gremien der Pfarre

und ihrer Pfarrgemeinden gemeinsam 3 Tage auf Arbeitsklausur: 

Grundbeschlüsse für die Pfarrgemeinderatswahl 2022,

sowie Richtungsentscheidungen des laufenden Pfarrlebens getroffen 

Etwa 17.000 Katholik/inn/en im Gebiet der Pfarre zur Frohen Botschaft (ganzer 4. Bezirk, 1/3 des 5. Bezirkes, sowie Teile des 3. Bezirks) sind am 20. 3. 2022 eingeladen, im Rahmen der österreichweiten Pfarrgemeinderats-Wahlen ihre Pfarrvertretungen zu wählen.

3 Tage, von 15. bis 17. 10. 2021 tagten 40 Mandatarinnen/e der gewählten, pfarrlichen Gremien auf Klausur in Horn, um die Grundlinien dafür auf Schiene zu bringen und notwendige Beschlüsse zu fassen.

„Es waren eine aufregende Zeit“, erzählt Pfarrer Gerald Gump begeistert, „40 ambitionierte Pfarr-Engagierte aus Pfarrgemeinderat, sowie unseren 4 Gemeindeausschüssen, dem VVR und Pastoral-Team, die gemeinsam intensiv um Zukunftsfragen ringen, die EMAS-Zertifizierung feiern, die Grundlinien der Pfarrgemeinderatswahlen 2022 festlegen, sowie die Grundlinien für die nächsten Pfarr-Aktivitäten diskutieren und beschließen.“

Und: Obwohl die Klausur geographisch fast 100 km entfernt der Heimat stattfand: „Wir waren intensivst ins Leben der Menschen eingebunden“, erzählt Gump: „Viele Menschen haben für uns gebetet, darunter auch die Ordensgemeinschaft unserer Klarissen, sowie P. Leonard und seine Gemeinschaft in unserem Vanakkam-Projekt / Indien – mit diesen hatten wir im Sonntagsgottesdienst auch eine Live-Schaltung. Und wir haben die großen Linien unserer Leute, wie auch konkrete Einzelanliegen bis hin zu Einzelpersonen und ihren Sorgen immer wieder betend herein genommen – fast 100 km entfernt und doch waren wir einander so nahe!“

In den Arbeitseinheiten ging es darum, vielfältige Projekte weiter zu denken oder gut dem nächsten PGR-Team zu übergeben, laufenden Linien unserer Pfarrgemeinden weiter auf den Weg zu nehmen und genau hinzuhorchen, was gerade im Leben „unserer Leute“ ansteht und wichtig ist. Die Fortführung wird jetzt in PGR und den 4 GAs stattfinden.

Die größere Wirklichkeit wurde unter anderem dadurch herein genommen, dass neben wechselseitigem Beten auch P. Leonard, der Leiter unserer indischen Vidiyalgemeinschaft (Schulprojekt Vanakkam in Indien), im Sonntagsgottesdienst in einer Live-Video-Schaltung intensiv inspirierende und ermutigende Worte sprach: „Ihr werdet jetzt vor Ort die Frohe Botschaft erlebbar machen – mit Auswirkungen auf Eure Umgebung, aber auch weit darüber hinaus!“

„… bis nach Rom“, wie Franz Josef Maringer ausführte, der mit enthusiastischen Worten den genau an diesem Tag von Papst Franziskus eröffneten „Synodalen Weg“ in die Klausur einbrachte: „Genau wir sind jetzt gefragt, unsere ‚synodal gelebte Wirklichkeit unserer Pfarre‘ ins größere Miteinander einzufügen!“ – dies wird für uns Auftrag der nächsten Jahre sein.

Nach allen Arbeitspunkten war der Samstag Abend ein spezieller Höhepunkt: Anknüpfend an das „Historische Credo Israels – Erntedank‘“ (Dtn 26,4-10) wurde das Leben und Wirken unserer Pfarre & der 4 Pfarrgemeinden, sowie das Engagement durch die letzten 4 Jahre intensiv reflektiert, betend und feiernd vor Gott gebracht und mit Sekt & Torten fortgeführt.

Das „Tüpfelchen auf dem i“ war, dass dann der ebenso vor Ort tagende „NÖ-Jugendchor“) zu unserer Abendfeier hinzu kam und uns (mit engagierter Einbindung von Piaristenpater Gerald) noch in musikalische Höhepunkte führte (siehe facebook und youtube).

Herzlichen Dank für diese bereichernde Lied- und Tanzeinlage!

Für die ganze Klausur: Das Motto der „PGR-Wahl“ ist sprechend. „mittendrin“ – es geht nicht um distanziertes Kommentieren, sondern um engagiertes Eintreten für ein zukunftsträchtiges Gestalten von Kirche vor Ort zum Wohle und Segen für die Menschen. „Und es ist einfach toll, wie viele sich hier verantwortlich einbringen. Und ich bitte hiermit auch sehr herzlich, dass sich viele hier im Rahmen der Wahl 2022 einbringen“ – so Pfarrer Gump. „In den nächsten Wochen suchen wir Kandidat/inn/en für den gemeinsamen Pfarrgemeinderat, wie auch für die 4 Gemeindeausschüsse der Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner, die vor Ort das Leben der Gemeinden gestalten und für die Menschen da sein wollen!“

Die Klausur selbst wurde dann auch in Diözesan-Medien veröffentlicht.

Die EMAS-Zertifizierung fand noch größeres Echo in div. Medien, darunter u. a. in der österreichweiten kathpress, sowie in den Vatican-News.

HIER auch ein Brief von Fr. Leonard als Antwort auf unsere Grüße von der Klausur.

Infos zur PGR-Wahl: PGR-Wahl 2022

Foto: Albert Reiner, Claudia Zecha, Susi Reichard