Unser 3. Impulsabend in der Vorbereitungszeit auf Ostern 2025 führte uns zur Stadtdiakonie in der Gr. Neugasse. Deren drei Schwerpunkte sind die Sozialberatung, der Betrieb eines Gasthauses für bis zu 400 Bedürftige täglich sowie eine tägliche Schuljause für bis zu 1000 Kinder, wie uns der Leiter, Wilhelm Raber, anschaulich erklärte. Nach einem Gedankenaustausch zu Organisation und Finanzierung von Sozialprojekten konnten wir in einer kleineren Gruppe noch das Gasthaus, genannt „Häferl“ im 6. Bezirk besuchen – ein spannender Abend. Am 28. 3. besuchen wir um 19:30 das Neunerhaus.
… mit kunsthistorischer Begleitung durch Manuel Kreiner (schon von unserer Rom-Reise 2019 bekannt), sowie spirituell durch Pfarrer Gerald Gump: Wir besuchen Königgrätz (historische Altstadt), Breslau (dort Quartier für alle Nächte), erkunden die Dom-Insel und den als schönsten und größten Platz Polens bekannten Marktplatz.
Weiters: Gedenkstätten von Dietrich Bonhoeffer (sein Geburtsort) und Edith Stein (Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz – ihre Wirkungsstätte), Schloss Fürstenstein, Schweidnitz (Friedenskirche – größte Holzbarock-Kirche Europas), Leubus mit Zisterzienserkloster (das größte barocke Europas, das „Schlesische Escorial“), Trebnitz, das Grab der Schlesischen Patronin, der Hl. Hedwig von Andechs und die Adersbacher Felsenstadt…
All dies kulturhistorisch von Manuel erklärt und spirituell von Pfarrer Gerald eingebettet.
Am 15. März 2025 fand wieder ein Nachmittag mit ausgewählten Psalmen der Schöpfung statt. Im Elisabethzimmer beteten wir mit verschiedenen Methoden 3 unterschiedliche Psalmen zur Schöpfung und befassten uns mit deren Inhalten. Die Liebe Gottes war im Psalm 36 das zentrale Thema und Wasser als Quell allen Lebens war es im Psalm 104 und so konnten wir uns auch Gottes Liebe seit unserer Taufe bewusst werden.
Regina Robanser besuchte zu Weihnachten die unser Pfarrprojekt, die Vidiyal-Community in Vellakulam, Indien. Dabei erlebte sie einen Festtag für die Armen mit. Rund 200 ältere oder HIV-positive Menschen erleben dabei einen Festtag.
Regina erzählte den ca. 20 Besuchern des Abends davon: „Neben einem Festessen gibt es ein Unterhaltungsprogramm. Der Community ist es ein Anliegen, den Menschen – besonders den HIV-positiven, die von der Gesellschaft ausgeschlossen werden – mit Achtung auf Augenhöhe zu begegnen und sie für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen zu lassen. Für alle ist die Freude und Dankbarkeit spürbar, die die Menschen dabei erleben.“
Am Ende werden die Menschen mit haltbaren Lebensmitteln für einen Monat beschenkt. Dabei ist das koordinierte, systematische Vorgehen der Community beeindruckend gewesen. Die Menschen werden namentlich aufgerufen, bekommen die Lebensmittel in die Hand. Kein Gedränge, kein Chaos.
Ein wirklich guter Weg die Sorgen und Nöte der Menschen dort zu lindern.
Das findet aber nicht nur einmal im Jahr zu Weihnachten statt, sondern jeden Monat. Für uns eine gute Möglichkeit ihnen, dabei zu helfen. Mit 15 Euro kann ein Essenspaket bezahlt werden.
Um das konkret zu tun, haben wir an dem Abend für den nächsten Festtag gesammelt:
235 Euro – damit kann 15 Personen mit einem Essenspaket konkret geholfen werden.
Beim Vanakkam-Stand kamen 72 Euro zusammen.
NANDRI – DANKE – allen Spender*innen!!!
Weitere Infos zum Festtag für die Armen finden sich HIER.
Pfarrwallfahrt und Pfarrreise Impulsabende Fasten Johann Strauß Heilig: Justin Pfarrgemeinde St. Florian Karwoche und Gründonnerstag Interview: Gasper Anamelechi Ibe Abschluss der Synode Termine
Am 8. 3. um 14:00 Uhr war es wieder soweit: 11 Personen schickten sich an, Gott in seiner Schöpfung zu loben. Bei strahlendem Sonnenschein und nur wenig Wind gingen wir vom Schwedenplatz entlang des Donaukanals stromabwärts und schwenkten dann nach Maria Grün im Prater ein. Nach einer weiteren Statio in Maria Grün gingen wir zurück zur U2-Station Stadion. Ein stimmungsvoller und schöner Nachmittag wurde mit ersten Schneeglöckchen, Winterlingen und Blausternen zum Erleben der Natur.
Die nächste Laudato Si Wanderung findet am 5. 4. April in der Lobau statt.
14 Erwachsene aus unserer Pfarrebei der Zulassungsfeier zur Taufe mit unserem Bischof: Do, 6. 3. 2025
Mit 14 erwachsenen Taufbewerber/inne/n waren wir die größte Pfarrgruppe, als – am Weg zur Erwachsenentaufe – der Administrator unserer Diözese (d. h. der interimistische Leiter) Josef Grünwidl alle Erwachsenen einlud, die zu Ostern in Wien getauft werden sollen.
In einem festlichen Gottesdienst in der Augustinerkirche nahm er offiziell ihre Bereitschaft entgegen: „Feier der Erwählung und Zulassung zur Eingliederung in die Kirche in der Erzdiözese Wien“.
Heuer sind es über 120 Menschen, die als Erwachsene getauft werden wollen – ein Drittel davon zwischen 14 und 21 Lebensjahren alt: Sowohl die Gesamtanzahl, wie auch jene der Jugendlichen nimmt von Jahr zu Jahr zu; die größte Gruppe der Bewerber/innen stammt aus Österreich – dann aber aus vielen Gegenden unserer Welt: Weltkirche pur!
Grünwidl sprach in seiner Predigt von großer Dankbarkeit und zitierte einige der sehr persönlich gehaltenen Glaubensbiographien, wie die Betreffenden auf oft vielfältige Art ihren Weg zu Jesus gefunden und sich zu einem Leben mit der Kirche entschlossen haben. Und er forderte die Kandidat/inn/en auf, „… um es mit Worten aus dem Fußball zu sagen: Zum wöchentlichen Training am Sonntag im Mannschaftssport zu kommen“, den Sonntag als Feiertag des Lebens mit Gott regelmäßig zu feiern.
Dann bezeugten Tauf-Begleitende, Pat/innen/e und Priester die Eignung der Taufbewerber und diese traten mit ihrer Begleitung vor, trugen sich eigenhändig in das Buch der Taufbewerber/innen ein und traten vor den Diözesanadministrator, der jede/n einzelne/n mit Handschlag willkommen hieß, ihnen für den letzten Weg zur Taufe Segenswünsche mitgab und den jew. Priestern den Auftrag, mit diesen in der kommenden Osterzeit die „Sakramente der Eingliederung“ (Taufe, Firmung und Kommunion) zu feiern.
Aus unserer Pfarre gibt es heuer 14 erwachsene Taufbewerber/innen:
7 aus St. Elisabeth (5 von Bettina Demblin und Pfarrer Gerald begleitet, 2 von Pfarrvikar Albert) 4 aus St. Thekla (von Kaplan P. Gerald & Team begleitet) 1 aus Wieden-Paulaner (von Pfarrvikar Boris begleitet) 2 aus der ao-Ritus-Gruppe (Gastgemeinde in Wieden-Paulaner)
Fotos: vor der Kirche: Der größere Teil unsere Taufbewerber/innen mit Angehörigen
kleines Gruppenbild: Taufbewerber/innen, Begleitende und Angehörige umringen Diözesanadministrator Josef, nachdem dieser sie zur Taufe zugelassen hat.
großes Gruppenbild: Der größere Teil der Taufbewerber/innen unserer Diözese mit dem Diözesanadministrator; einige dürfen aus Sicherheitsgründen nicht fotografiert werden – eine bekannt gewordene Taufe (geheimdienstlich intensiv verfolgt) hieße in ihren Herkunftsländern für verbleibende Angehörige massive Beeinträchtigung bis hin zu Strafen und mehr…
Fotos: Franz Josef Rupprecht / kathbild.at, Pfarre zur Frohen Botschaft
Wien 4 mit 5
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