Liebe Freunde in unseren Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner
… in unserer gemeinsamen Pfarre zur Frohen Botschaft!
Die FroBo live-Sonderausgabe zur PGR-Wahl (20. 3. 2022) kann HIER abgerufen werden.
Liebe Freunde in unseren Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner
… in unserer gemeinsamen Pfarre zur Frohen Botschaft!
Die FroBo live-Sonderausgabe zur PGR-Wahl (20. 3. 2022) kann HIER abgerufen werden.
Die Übersicht als A3-Plakat-pdf HIER
Statistisches:
Es gab für 48 Mandate 69 Kandidaturen!
Die Verteilung der Gewählten: 30 Frauen – 18 Männer
21 der 48 Mandate wurden durch neue Leute errungen (27 waren schon im jew. Gremium vertreten).
Das Durchschnittsalter der in den PGR Gewählten beträgt 59,5 Jahre – das der GA-Mandatare/innen 52,1 Jahre!
Die Gewählten nehmen eine Bandbreite von 17jährigen bis zum 83jährigen ein!
… „Das Volk Gottes hat gesprochen!“
Im Pfarrgemeinderat (PGR) erhalten die 3 Stimmenstärksten jeder Gemeinde ein Mandat, die Weiteren sind Ersatz und rücken nach, wenn jemand ausfällt.
Pfarrgemeinderat der gemeinsamen |
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|---|---|
| 502 Stimmen – davon 5 ungültig; Durchschnittsalter der Gewählten: 59,5 Jahre; 6 Frauen / 6 Männer neu in den PGR gewählt: 4 von 12 |
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![]() | Susanne Reichard geb.: 1963 Wieden-Paulaner |
![]() | Ulrike Flamm geb.: 1960 St. Florian |
![]() | Wolfgang Zecha geb.: 1959 St. Thekla |
![]() | Franz Josef Maringer geb.: 1958 St. Elisabeth |
![]() | Stefan Wallisch geb.: 1952 St. Florian |
![]() | Peter Schönhuber geb.: 1958 Wieden-Paulaner |
![]() | Sr. Gudrun Schellner geb.: 1962 St. Elisabeth |
![]() | Gabriele Buresch geb.: 1957 Wieden-Paulaner |
![]() | Regina Robanser geb.: 1979 St. Elisabeth |
![]() | Claudia Zecha geb.: 1964 St. Thekla |
![]() | Martin Roland geb.: 1964 St. Florian |
![]() | Robert Pfeiffer geb.: 1963 St. Thekla |
Ersatzkandidat*innen: |
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![]() | Christoph Bauer geb.: 1960 St. Elisabeth |
![]() | Elisabeth Wlaschütz geb.: 1946 St. Florian |
![]() | Bettina Demblin geb.: 1954 St. Elisabeth |
![]() | Martin Sponner geb.: 1962 St. Florian |
![]() | Barbara Trobej geb.: 1980 St. Florian |
![]() | Irene Maria Unger geb.: 1990 St. Elisabeth |
![]() | Eva-Maria Gärtner geb.: 1960 St. Thekla |
![]() | Sabine Kogler geb.: 1970 St. Elisabeth |
In den Gemeindeausschüssen (GA) erhalten jeweils die 9 Stimmenstärksten ein Mandat.
Gemeindeausschuss St.Elisabeth |
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|---|---|
| 190 Stimmen – davon ungültig: 1; Durchschnittsalter der Gewählten: 44,6 Jahre; 6 Frauen / 3 Männer neu in den GA gewählt: 7 von 9 |
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![]() | Regina Tischberger geb.: 1965 |
![]() | Sonja Tischberger geb.: 1993 |
![]() | Veronika Compaore geb.: 1994 |
![]() | Christoph Bauer geb.: 1960 |
![]() | Daniela Lahner geb.: 1980 |
![]() | Richard Schmalek geb.: 1967 |
![]() | Maria Glówka geb.: 1981 |
![]() | Christiane Macal geb.: 1970 |
![]() | Christian Erblich geb.: 1979 |
Ersatzkandidat*innen |
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![]() | Stefan Schneider geb.: 1978 |
![]() | Irene Maria Unger geb.: 1990 |
![]() | Anna Maria Kloss geb.: 1957 |
![]() | Marcel Daniel geb.: 1988 |
![]() | Nadja Rizkalla geb.: 1975 |
![]() | Sabine Kogler geb.: 1970 |
Gemeindeausschuss St.Florian |
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|---|---|
| 121 Stimmen – davon gültig: 121; Durchschnittsalter der Gewählten: 57,4 Jahre; 8 Frauen / 1 Mann neu in den GA gewählt: 4 von 9 |
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![]() | Nadja Henrich geb.: 1969 |
![]() | Ulrike Flamm geb.: 1960 |
![]() | ElisabethSponner geb.: 1960 |
![]() | Hedwig Milchram geb.: 1969 |
![]() | Ulrike Wallisch geb.: 1955 |
![]() | Barbara Trobej geb.: 1980 |
![]() | Laurenz Albe geb.: 1968 |
![]() | Veronika Kotzab geb.: 1968 |
![]() | Elisabeth Wlaschütz geb.: 1946 |
Ersatzkandidat*innen: |
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![]() | Busan Said geb.: 1983 |
![]() | Manfred Kerhard geb.: 1969 |
![]() | Gerbert Knapp geb.: 1938 |
Gemeindeausschuss St.Thekla |
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|---|---|
| 142 Stimmen – davon gültig: 142; Durchschnittsalter der Gewählten: 50,4 Jahre; 6 Frauen / 3 Männer neu in den GA gewählt: 4 von 9 |
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![]() | Dagmar Merbaul geb.: 1969 |
![]() | Renate Eibler geb.: 1948 |
![]() | Wolfgang Zecha geb.: 1959 Schöpfungsverantwortung |
![]() | Wolfgang Kern geb.: 1947 |
![]() | Katja Martinsich geb.: 2004 |
![]() | Emily Haitzer geb.: 2005 |
![]() | Sabina Pfeiffer geb.: 1969 |
![]() | Philipp Rümmele geb.: 1973 |
![]() | Claudia Zecha geb.: 1964 |
Ersatzkandidat*innen: |
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![]() | Eva-Maria Gärtner geb.: 1960 |
Gemeindeausschuss Wieden-Paulaner |
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|---|---|
| 106 Stimmen – davon gültig: 102; Durchschnittsalter der Gewählten: 56,1 Jahre; 4 Frauen / 5 Männer neu in den GA gewählt: 2 von 9 |
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![]() | Gabriele Buresch geb.: 1957 |
![]() | Beatrix Langer geb.: 1963 |
![]() | Thomas Langer geb.: 1961 |
![]() | Erik Kühnelt-Leddihn geb.: 1938 |
![]() | Viktor Thurn und Taxis geb.: 1954 |
![]() | Benedict Wagner geb.: 1984 |
| Josef Johannes Lang geb.: 1989 |
![]() | Astrid Laubenstein geb.: 1967 |
![]() | Iris Pioro geb.: 1973 |
Ersatzkandidat*innen: |
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![]() | Arabo Matavousi geb.: 1981 |
![]() | Margit Urbanetz-Vig geb.: 1948 |
![]() | Edith Krepp geb.: 1946 |
Wir danken allen, die an der Wahl teilgenommen haben.
Einspruchsfrist:
Jede aktiv wahlberechtigte Person kann gegen das Wahlergebnis bis längstens zwei Wochen nach dem Wahltag schriftlich beim Wahlvorstand der Pfarre Einspruch erheben. Dieser hat den Einspruch unverzüglich dem Pfarrer zu melden und dem Wahlbeirat des Vikariats zur Entscheidung vorzulegen.
HIER geht es noch zur „PGR-Wahl-2022“ – Seite mit allen Links zu Pfarrgemeinderat, Gemeindeausschüssen und rechtlichen Grundlagen.
Bericht von Wahl und Wahlparty (zu der alle Wähler*innen und Kandidat*innen eingeladen waren) HIER
Pfarrer Gerald: Unsere Klausur war erneut das «Herzstück» unserer Arbeit in PGR und GAs,
eingebunden in wechselseitiges Gebet und größere Perspektiven
40 Engagierte Mandatarinnen/e aus den gewählten Gremien der Pfarre
und ihrer Pfarrgemeinden gemeinsam 3 Tage auf Arbeitsklausur:
Grundbeschlüsse für die Pfarrgemeinderatswahl 2022,
sowie Richtungsentscheidungen des laufenden Pfarrlebens getroffen
Etwa 17.000 Katholik/inn/en im Gebiet der Pfarre zur Frohen Botschaft (ganzer 4. Bezirk, 1/3 des 5. Bezirkes, sowie Teile des 3. Bezirks) sind am 20. 3. 2022 eingeladen, im Rahmen der österreichweiten Pfarrgemeinderats-Wahlen ihre Pfarrvertretungen zu wählen.
3 Tage, von 15. bis 17. 10. 2021 tagten 40 Mandatarinnen/e der gewählten, pfarrlichen Gremien auf Klausur in Horn, um die Grundlinien dafür auf Schiene zu bringen und notwendige Beschlüsse zu fassen.
„Es waren eine aufregende Zeit“, erzählt Pfarrer Gerald Gump begeistert, „40 ambitionierte Pfarr-Engagierte aus Pfarrgemeinderat, sowie unseren 4 Gemeindeausschüssen, dem VVR und Pastoral-Team, die gemeinsam intensiv um Zukunftsfragen ringen, die EMAS-Zertifizierung feiern, die Grundlinien der Pfarrgemeinderatswahlen 2022 festlegen, sowie die Grundlinien für die nächsten Pfarr-Aktivitäten diskutieren und beschließen.“
Und: Obwohl die Klausur geographisch fast 100 km entfernt der Heimat stattfand: „Wir waren intensivst ins Leben der Menschen eingebunden“, erzählt Gump: „Viele Menschen haben für uns gebetet, darunter auch die Ordensgemeinschaft unserer Klarissen, sowie P. Leonard und seine Gemeinschaft in unserem Vanakkam-Projekt / Indien – mit diesen hatten wir im Sonntagsgottesdienst auch eine Live-Schaltung. Und wir haben die großen Linien unserer Leute, wie auch konkrete Einzelanliegen bis hin zu Einzelpersonen und ihren Sorgen immer wieder betend herein genommen – fast 100 km entfernt und doch waren wir einander so nahe!“
In den Arbeitseinheiten ging es darum, vielfältige Projekte weiter zu denken oder gut dem nächsten PGR-Team zu übergeben, laufenden Linien unserer Pfarrgemeinden weiter auf den Weg zu nehmen und genau hinzuhorchen, was gerade im Leben „unserer Leute“ ansteht und wichtig ist. Die Fortführung wird jetzt in PGR und den 4 GAs stattfinden.
Die größere Wirklichkeit wurde unter anderem dadurch herein genommen, dass neben wechselseitigem Beten auch P. Leonard, der Leiter unserer indischen Vidiyalgemeinschaft (Schulprojekt Vanakkam in Indien), im Sonntagsgottesdienst in einer Live-Video-Schaltung intensiv inspirierende und ermutigende Worte sprach: „Ihr werdet jetzt vor Ort die Frohe Botschaft erlebbar machen – mit Auswirkungen auf Eure Umgebung, aber auch weit darüber hinaus!“
„… bis nach Rom“, wie Franz Josef Maringer ausführte, der mit enthusiastischen Worten den genau an diesem Tag von Papst Franziskus eröffneten „Synodalen Weg“ in die Klausur einbrachte: „Genau wir sind jetzt gefragt, unsere ‚synodal gelebte Wirklichkeit unserer Pfarre‘ ins größere Miteinander einzufügen!“ – dies wird für uns Auftrag der nächsten Jahre sein.
Nach allen Arbeitspunkten war der Samstag Abend ein spezieller Höhepunkt: Anknüpfend an das „Historische Credo Israels – Erntedank‘“ (Dtn 26,4-10) wurde das Leben und Wirken unserer Pfarre & der 4 Pfarrgemeinden, sowie das Engagement durch die letzten 4 Jahre intensiv reflektiert, betend und feiernd vor Gott gebracht und mit Sekt & Torten fortgeführt.
Das „Tüpfelchen auf dem i“ war, dass dann der ebenso vor Ort tagende „NÖ-Jugendchor“) zu unserer Abendfeier hinzu kam und uns (mit engagierter Einbindung von Piaristenpater Gerald) noch in musikalische Höhepunkte führte (siehe facebook und youtube).
Herzlichen Dank für diese bereichernde Lied- und Tanzeinlage!
Für die ganze Klausur: Das Motto der „PGR-Wahl“ ist sprechend. „mittendrin“ – es geht nicht um distanziertes Kommentieren, sondern um engagiertes Eintreten für ein zukunftsträchtiges Gestalten von Kirche vor Ort zum Wohle und Segen für die Menschen. „Und es ist einfach toll, wie viele sich hier verantwortlich einbringen. Und ich bitte hiermit auch sehr herzlich, dass sich viele hier im Rahmen der Wahl 2022 einbringen“ – so Pfarrer Gump. „In den nächsten Wochen suchen wir Kandidat/inn/en für den gemeinsamen Pfarrgemeinderat, wie auch für die 4 Gemeindeausschüsse der Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner, die vor Ort das Leben der Gemeinden gestalten und für die Menschen da sein wollen!“
Die Klausur selbst wurde dann auch in Diözesan-Medien veröffentlicht.
Die EMAS-Zertifizierung fand noch größeres Echo in div. Medien, darunter u. a. in der österreichweiten kathpress, sowie in den Vatican-News.
HIER auch ein Brief von Fr. Leonard als Antwort auf unsere Grüße von der Klausur.
Infos zur PGR-Wahl: PGR-Wahl 2022
Foto: Albert Reiner, Claudia Zecha, Susi Reichard
Ein Bericht über unsere Le+O-Aktion und besonders den klimaneutralen Transport der gespendeten Lebensmittel mittels Lastenfahrrad zu den Sortierstellen findet sich auch in der Kirchenzeitung: Le+O in DER SONNTAG
69 Freiwillige (wenn ich recht gezählt habe und alle sich eingetragen haben), 5 Supermärke in 4/5, zwei Sortierzentren in St. Elisabeth und St. Thekla und über 4,1 Tonnen an haltbaren Lebensmitteln für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die für ihre Versorgung auf die Ausgabestellen der Le+O- Aktion (Lebensmittel und Orientierung) der Caritas angewiesen sind.
Das sind Fakten zur Le+O-Aktion der Pfarre zur Frohen Botschaft, die am 2. Oktober 2021 stattfand.
Wenn ich als 57-Jähriger der älteste beim Helfen bin (und das immer wieder und an mehreren Standorten), dann ist das der Beleg dafür, dass die Le+O-Aktion heuer so jung war wie noch nie in Ihrer 10-jährigen Geschichte hier bei uns.
Das haben wir unter anderem dem Jugendclub „Delphin“ in der Favoritenstraße und den Helfern, die am Sonntag abends „die Messe“ in St. Florian feiern, und unseren Helfern, die eine Fluchtgeschichte in ihrem jungen Leben hinter sich haben, zu verdanken.
In Zahlen messbarer Erfolg ist nichts was im Himmel zählt, so die Botschaft Jesu. Die Lebensmittel, die durch die Spenden von hunderten Kund*innEn zusammengekommen sind, sind messbar und sind notwendig, um Gutes zu ermöglichen. Die Lebensmittel sind in 174 Bananenkartons fein säuberlich sortiert und beschriftet und warten bis sie bis dienstags in der Früh durch großen LKW abgeholt werden, der sie ins zentrale Lager der Caritas im 21. Bezirk bringt.
Dieser Transport ist nicht CO2 neutral, die Transporte von den Supermärkten zu unseren Sortierstellen allerdings schon, denn diese erfolgten mit Rodeln (wo es ganz nah ist) bzw. mit Lastenfahrrädern. Dass wir den Umwelt- und Klimaschutz auch bei unserem sozialen Tun ernst nehmen, ist wohl etwas, warum so viele Junge mittun.
An alle Spender*Innen, an alle Helfer*Innen ein herzliches DANKE!



Weitere Fotos:
Bericht: Martin Roland
Fotos: Martin Roland, Ute Schellner
Am 28. 5. 2021 konnten nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder Veranstaltungen zur Langen Nacht der Kirchen stattfinden – unter strengen Auflagen zwar, aber immerhin.
Die Pfarre zur Frohen Botschaft war in der Paulanerkirche mit einem Programm mit Schwerpunkten zu Schöpfungsverantwortung und musikalischen Auftritten von Studierenden vertreten.
Nach Kirchenführung und Festgottesdienst wurden Kirchturmtiere gefaltet und eine Meditation zu „Laudato Sii“ angeboten. Einen Höhepunkt bildete ein Konzert von Studenten der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Wien – natürlich mit coronagerechten Abständen…..
Abgerundet wurde das Programm mit einem Nachtgebet zum Schutz der Schöpfung untermalt von Taize-Liedern.
Diakon Georg Walpitscheker predigte in St. Thekla und Wieden-Paulaner
Diakon Georg hat am 24. 4. um 18:30 Uhr in Wieden-Paulaner sowie am 25. 4. in St. Thekla um 09:30 und 11:00 seine Aufgaben als Diakon erklärt und seine Berufung zum Diakon deutlich gemacht. Diakon sein heißt, seine Berufung zu leben und dafür zu „brennen“.
Getreu nach Vaclav Havel:
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Danke für deinen Dienst und viel Gottes Segen beim Leben deiner Berufung
Fastenzeitprojekt verschiedener Religionsklassen unserer Pfarre:
„In Zeiten von Social-Distancing
wollen wir ein Zeichen der Nähe und des Zusammenhalts setzen!“
Seit Anfang der Fastenzeit steht ein zusätzliches, großes Kreuz links in der St.-Elisabeth-Kirche (bewusst dort, weil diese ganztags geöffnet ist): Ein Kreuz für verschiedene Religionsklassen unserer Pfarre.
„In Zeiten von Social-Distancing wollen wir ein Zeichen der Nähe und des Zusammenhalts setzen!“, ist auf der Begleittafel zu lesen. Im Laufe der Fastenzeit gestalten verschiedene Klassen je einen Abschnitt des Kreuzes, das so „bis Ostern aufblühen soll“.
„Es ist schön, dass die kostbare Arbeit unserer engagierten Religionslehrenden auch wieder einmal so deutlich sichtbar wird“, meint Pfarrer Gerald. „Tag für Tag stehen sie an ‚vorderster Front‘, und begleiten junge Leute auf ihrem Glaubensweg. Es ist ihr täglicher Job, diese auf ihrem Weg zum Aufblühen zu begleiten – das Kreuz zeigt dies wunderschön!“

Die Pfarre zur Frohen Botschaft beteiligt sich an den Protesten gegen die Kinderabschiebungen in den letzten Tagen. Konkret unterstützen wir die Protestaktion vieler österreichischer Ordensgemeinschaften, über die auch auf orf.at (HIER) berichtet wurde. Dabei zitieren wir unseren Bundespräsidenten Alexander van der Bellen: Ich will und kann nicht glauben, dass wir in einem Land leben, in dem dies (Kinder abschieben) wirklich notwendig ist.
Plakate mit diesem Zitat wurden gut sichtbar in St. Elisabeth, St. Thekla, Wieden-Paulaner und St. Florian angebracht. Wir hoffen, damit ein Zeichen gegen diese unmenschliche Praxis zu setzen.
Mi, 4. 11. 2020 – Gedenk-Messe der Pfarre zur Frohen Botschaft
Betroffenheit, Gebet für Opfer – aber auch für Täter
Am Dienstag waren zunehmend Menschen in den Kirchen der Pfarre zur Frohen Botschaft – das Bedürfnis war spürbar, der Betroffenheit und dem Gedenken Ausdruck zu geben.
In den 4 Kirchen der Pfarre (St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Paulanerkirche) wurden Gedenkkerzen aufgestellt – Hinzukommende konnten sich ganztags mit kleinen Kerzen anschließen, ein Angebot das mehr und mehr genützt wurde.
Kurzfristig wurde ein Gedenkgottesdienst (eingeschränkt durch Corona-Bedingungen – daher auch in der größten Kirche der Pfarre) am Mi, 4. 11. 2020 um 18:30 Uhr in St. Florian angesetzt und in berührender Art gefeiert (wenn auch durch die strikte Einhaltung aller Coronavorgaben unter nicht einfachen Umständen).
„Terror und Anschläge sind leider in unserer Welt alltäglich – vorgestern ist uns dies aber schmerzvoll nahe gerückt!“, führte Pfarrer Gerald Gump ein. Schweigend wurden 4 Kerzen für die verstorbenen Terroropfer entzündet, ihr Leid, wie auch das ihrer Angehörigen vor Gott gebracht „zusammen mit all den Verletzungen an Leib und Seele, die in dieser Nacht geschehen sind!“, so Gump.
Laut konnten die Mitfeiernden ihre Betroffenheit und das sie Bewegende aussprechen – wovon ausgiebig Gebrauch gemacht wurde.
Dann wurde aber auch eine 5. Kerze extra entzündet: „Auch ein 5. Mensch kam ums Leben. Als Christ/inn/en sind wir angehalten, auch für den Attentäter zu beten!“ führte Gump weiter aus – „und dafür dass das, was ihn so weit gebracht hat, mehr und mehr in unserer Welt die Grundlage verliert!“.
Angerührt durch die biblischen Seligpreisungen (Mt 5,1-12) rief Gump zu einem „christlichen Umgang“ mit dieser Krise auf:
1) Die Betroffenheit ausdrücken, miteinander tragen und ehrlich alles, was bewegt, vor Gott bringen – auch Angst, Hass oder Verunsicherung;
2) alles dafür zu tun, dass mit einem Verbrecher nicht pauschal ganze Gruppen – seien es Menschen muslimischen Glaubens oder auch ehemalige Strafgefangen – abgeurteilt werden: „Wenn wir in dies zurück fielen, hätte der Terror sein Ziel erreicht; und das werden wir als Christ/inn/en nicht zulassen!“ – und:
3) gemäß der biblischen Botschaft „neue Wege des Miteinanders“ zu suchen – dann gewinnen alle.
All dies fand Eingang in eine Messe, die coronabedingt – anders als sonst – nicht in ein gemütliches Weiterklingen mündete, sondern das Gedenken damit seinen Abschluss fand.

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