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Segnung für Hund, Katz´ & Co – Tiersegnung – Mi, 4. 10. 2023

Segnung für Hund, Katz´ & Co

Am 4. Oktober 2023 – dem Gedenktag des Hl. Franziskus von Assisi, dem Welttierschutztag und dem Abschlusstag der fünfwöchigen, kirchlichen Schöpfungszeit – waren alle Haustiere mit ihren menschlichen Gefährt*innen zur Segnung am Sank-Elisabeth-Platz vor der Kirche eingeladen. Die in unregelmäßigen zeitlichen Abständen eingetroffenen Tiere wurden von Ihren Frauchen und Herrchen vorgestellt. In sehr persönlich gehaltenen kurzen Andachten wurde das Franziskus-Lied ‚Laudato si, o mi signore‘ gesungen und Verse aus dem Psalm 104 ‚Loblied auf den Schöpfer‘ gebetet. Anschließend wurden die die mitgebrachten Tiere und ihre Gefährt*innen mit Weihwasser besprengt und gesegnet:

„Guter Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde und aller deiner Geschöpfe, segne diese Tiere, die mit ihren menschlichen Lebensgefährt*innen in besondere Weise verbunden durch das Leben gehen. Schenke ihnen Gesundheit, Kraft und Freude miteinander für ein erfülltes Dasein hier auf Erden. Wenn der irdische Weg unserer tierischen Gefährten zu Ende geht, schenke ihnen Vollendung in deiner immerwährenden und unauflöslichen Liebe zu allen deinen Geschöpfen.“

Mehrere Hunde und Hündinnen – u.a. die beiden schwarzen Scotch-Terrier Sam und Blue, die beiden Kätzchen – Bella und Mietze und der Hamster Bubble sind dabei gewesen, um den Segen zu empfangen. Die beiden Kätzchen, durch deren Fotos sichtbar gemacht, wurden ‚ferngesegnet‘, da ihnen die ‚Anreise‘ nicht möglich war 😉– Gottes Segen wirkt auch in der Ferne!

Mit der erstmalig angebotenen Tiersegnung hat die Pfarre zur Frohen Botschaft ein wertschätzendes Zeichen gesetzt für gelungene Beziehungen von Menschen und Tieren. Das nachhaltige Miteinander aller Geschöpfe ist wesentliche Basis für einen lebenswerten Lebensraum, den Gott uns und unseren nachfolgenden Generationen mit seiner Schöpfung geschenkt und zur Bewahrung anvertraut hat.

Text: Franz Josef Maringer

Fotos; Regina Tischberger

Ökumenisches „together“-Gebet unserer Diözese Wien: Sa, 30. 9. 2023 in St. Florian

Gebet für die Weltbischofssynode

Mach den Raum deines Zeltes weit (Jes. 54,2)

Das war das Motto des ökumenischen Abendgebetes in St. Florian zur Vorbereitung der Weltbischofssynode in Rom. Etwa 160 Mitbetende waren dabei.

Das Thema finde ich genial. Einerseits sagt Raum für mich, dass es einen Ort gibt, wo ich Platz habe und sein kann. Andererseits ist es eine Einladung und Aufforderung, den mir geschenkten Raum weit zu machen, nicht bei mir stehen zu bleiben.

In St. Florian kam dieses Miteinander sehr stimmungsvoll sichtbar und spürbar zum Ausdruck. Das gemeinsame Beten von Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Kirchen für diese Synode war ein Zeichen, dass wir als Volk Gottes gemeinsam unterwegs sind und ohne die klare Hinwendung zu Gott kein Weg zu einem neuen und tieferen Miteinander – nicht nur in der katholischen Kirche – gefunden werden kann. Gemeinsamer Lobpreis, Stille (8 Min. waren nicht zu lang) und Hören auf das Wort Gottes verbanden die Betenden.

An sehr vielen Menschen und auch Katholiken geht die Weltbischofssynode wahrscheinlich spurlos vorüber, andere erwarten sich nichts davon und wieder andere erhoffen sich doch einige Veränderungen.

Egal, wie weitreichend die Ergebnisse sein werden, ein Prozess von geschwisterlicher Zusammenarbeit und Unterscheidung kann nie falsch sein. Und die drei prioritäre Fragestellungen für eine synodale Kirche bleiben eine Herausforderung für jede/n von uns: Gemeinschaft, Sendung und Teilhabe

  1. Eine Gemeinschaft, die ausstrahlt: Wie können wir noch stärker zu einem Zeichen und Werkzeug der Vereinigung mit Gott und der Einheit der ganzen Menschheit werden?
  2. Gemeinsame Verantwortung in der Sendung: Wie können wir Fähigkeiten und Aufgaben im Dienst des Evangeliums besser miteinander teilen?
  3. Teilhabe, Leitungsaufgaben und Autorität. Welche Prozesse, Strukturen und Institutionen gibt es in einer missionarisch-synodalen Kirche?

Fotos: Elisabeth Kampas und Frances Gantenhammer

Text: Sr. Gudrun Schellner

Vanakkam-Projekt der Pfarre zur Frohen Botschaft meets Kollegium Kalksburg, Wien

Zusammenarbeit über Kontinente hinweg geht nicht nur online. Nach der erfolgreichen experimentellen Zusammenarbeit in Online-Videokonferenzen verbrachten Peter Schönhuber, unser Pfarr-Verantwortliche des Vanakkam-Projektes, und Sr. Priya am 3. Oktober 2023  einen Tag am Kollegium Kalksburg in Wien.

Besonders Regina Robanser, Chemielehrerin am Kollegium Kalksburg und PGR-Mitglied, fieberte dem Besuch entgegen: „Wir haben letzten Jänner schon so gut im Rahmen des Erasmus+-Projekts online zusammengearbeitet. Ein „realer“ Besuch bietet aber noch ganz andere Möglichkeiten des Kennenlernens.“

So besuchte Priya, die selbst Chemie an der Chirumalar School unterrichtet, den Unterricht in einigen Klassen, konnte ihre Schule und sich vorstellen – inklusive einer berührenden Video-Grußbotschaft ihrer indischen Schüler*innen!

Die Wiener Schüler*innen hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen – und auch die Lehrer*innen nutzten die Gelegenheit zum (besseren) Kennenlernen. Besonders schön war das gemeinsame Experimentieren.

Alle haben viel gelernt und hatten die Möglichkeit über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Dadurch entsteht Gemeinschaft – wie Fr. Leonard oft betont: We are one in Jesus! (Wir sind eins in Jesus).

Text und Bilder: R. Robanser

Tauf-Revival: Segensfest für die Neugetauften unserer Pfarre Fr, 22. 9. 2023 in St. Elisabeth

Wie jedes Jahr waren auch heuer alle Neugetauften unserer Pfarre zu einem „Tauf-Revival“ eingeladen – am Fr, 22. 9. 2023 kamen etwa 15 Familien in St. Elisabeth zusammen, um gemeinsam zu feiern.

Kurz vor 16 Uhr begann es zu „wurreln“: Die Kinderbänke füllten sich mit Familien, die mutigsten Kinder begannen, sich am Teppich in der Mitte mit Spielzeug zu vergnügen, Stofftiere, Autos und (geräuscharme) Bausteine waren interessant…

Nach einem Lied zu Beginn wurden die Kinder von ihren Eltern vorgestellt – „in dieser wunderbaren Vielfalt seid Ihr bei Gott willkommen!“ Pfarrer Gerald führte in das Thema „Gott geht mit“ ein – das Biblische Bild im Psalm 23 war dafür Leitlinie. „Und dort, wo es durchs dunkle Tal geht, wird Gott erstmals mit Du angesprochen: Gerade in Krisen zeigt Er sich, wie er wirklich ist!“

Dann waren die Familien eingeladen, auf einer papierenen „Hand“ das zu notieren, was sie jetzt Gott in die Hand legen wollen. Diese wurden dann mit je einem an der Osterkerze („Das Licht der Taufkerze…“) entzündeten Teelicht auf den Altar gelegt…

Anschließend wurde jede Familie einzeln durch Kaplan Albert bzw. Pfarrer Gerald gesegnet.

Nach Vater unser, Segen und Ankündigungen ging es bei einer gemütlichen Jause im und vor dem Pfarrsaal noch lange weiter: Die Kinder vergnügten sich bei Spielgeräten, Herumlaufen und natürlich dem (toll vorbereiteten) Buffet – während die Eltern in fröhlichem Gespräch gemütlich den Nachklang genossen!

Info-Zettel mit Bezugsmöglichkeit für Informationen: HIER!

Fotos: Ute Schellner

5 Jahre open house – „ein Wohnzimmer für junge Menschen“

großes Jubiläumsfest am Sa, 9. 9. 2023 in und vor der St.-Florian-Kirche

Etwa 600 Menschen waren mit dabei, als am Sa, 9. 9. 2023 mit Festreden, Film, Geburtstagstorte und ausgiebiger Kulinarik, sowie mit einem fulminanten Konzert des Schmusechores (https://schmusechor.at) das 5-Jahres-Jubiläum des „open house“ in und vor der St.Florian-Kirche gefeiert wurde.

2018 gründete Barbara Trobej aus der Pfarrgemeinde St. Florian (Pfarre zur Frohen Botschaft) im abgetrennten „Blue-Box-Teil“ der St. Florian-Kirche diese Initiative: Junge Menschen sollten ein „Wohnzimmer“ vorfinden, wo sie einfach willkommen sind: Im Winter zum Aufwärmen, zu allen Zeiten für Gespräche, Essen oder Freizeit. Einmal im Monat ist 10-17 Uhr im Normalbetrieb geöffnet. Dazu gibt es auch „Sonder-Projekte“, wie z. B. die 24-Stunden-Feier am 24. 12. oder Streetwork-Aktionen.

„Und alles läuft ehrenamtlich und im Wesentlichen rein durch Spenden oder kirchliche Gelder finanziert“, erzählt Pfarrer Gerald Gump in seinen Dankesworten.

Speziell obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte junge Menschen finden hier eine Auszeit vom Leben auf der Straße: einfach so, kostenfrei, ohne irgendwelche Voraussetzungen oder Anmeldebedarf. Für manche sind schon WC, Laptop mit Internet oder Küche eine wichtige Lebensbereicherung.

Beim 5-Jahresfest wurde ein ORF-Film über das open house gezeigt, Bezirksrat Michael Glanz überbrachte Grüße von der Margaretner Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic und würdigte die intensive Sorge des open-house-Teams besonders für jene, die durch viele soziale Sicherheitsnetze fallen.

Susi Reichard, die Leiterin des Pfarrgemeinderates, und Pfarrer Gerald Gump dankten intensiv Barbara Trobej, der Initiatorin und „Seele“ des Projektes, im „Brotberuf“ Sozialarbeiterin: „Danke, dass Du damit den zentralen Auftrag unserer Pfarre zur Frohen Botschaft, nämlich für Menschen einfach da zu sein, so intensiv umsetzt – und das ehrenamtlich und engagiert, wie alle hier!“

Das mitreißende Konzert des Schmusechores brachte dann das voll gefüllte Kirchengebäude mit schwungvoller und bewegender Musik richtiggehend zum Beben – einige sehr politische und soziale Aufrufe der Chorleiterin wurden dabei mit bebendem Applaus unterstützt.

€ 1.959,95- Spenden kamen für die weitere Arbeit der open-house-Initiative herein  – die zu 100% für die open-house-Aktivitäten verwendet werden können, da die Fixkosten des Festes kirchlicherseits übernommen wurden. Bis spät in die Nacht wurde dann vor der Kirche weiter gefeiert… – eine gute Grundlage für viele weitere Jahre des Engagements für Menschen, die es brauchen…

Weitere Infos: https://dasopenhouse.at

               bzw. Barbara Trobej – Barbara.Trobej@zurFrohenBotschaft.at

Fotos: Jonas Schneider