Am Freitag, 26. April 2024, fand die 14. Romaria, ein Solidaritätsweg mit Geflüchteten, statt.
Der Weg führte vom Jüdischen Friedhof (Zentralfriedhof Tor 4) über das Flüchtlingsheim Zinnergasse (Macondo) zur Pfarre Kaiserebersdorf.
Veranstaltet wird die Romaria jährlich vom „Pfarrnetzwerk Asyl“, zu dem auch unsere Pfarre zur Frohen Botschaft gehört – einer Vernetzung von christlichen Pfarren in Wien und Niederösterreich zu den Themenfeldern „Flucht, Asyl, Integration und Partizipation“.
Gemeinsam setzten wir ein Zeichen für eine gesellschaftliche und politische Praxis, in der die Menschenrechte und die Würde der zu uns geflüchteten Menschen geachtet werden.
Es war bereichernd und stärkend, diesen Weg gemeinsam zu gehen, sich auszutauschen und bei den einzelnen Stationen Impulsen für ein Miteinander und für Frieden und gegen Hass und die Verrohung der Sprache zuzuhören.
Wir haben dadurch ein Zeichen gesetzt, dass wir achtsam sein und nicht müde werden wollen, auf diese Entwicklungen hinzuweisen. Denn schon oft in der Geschichte sind (rohen) Worten Taten gefolgt…
Am Freitag, den 19. April, besuchten wir die Bienen von unserem Imker Roland Dippelreiter im Theresianum, bei denen schon reger Flugbetrieb herrschte und fleißig Nektar eingetragen wurde. Anhand eines Schaukasten konnten wir auch die Brutpflege in den Bienenwaben beobachten und sehen, wie die Bienen den Honig in den Waben einlagern. Unser Dank gilt Roland und dem Theresianum für diese Möglichkeit, in das Leben der Bienen Einblick zu bekommen.
Die heuer 14. Romaria – Solidaritätsweg mit Geflüchteten (Plakat HIER), heuer mit der Leitlinie „Worte des Friedens statt verrohter Sprache!“, veranstaltet vom Pfarrnetzwerk Asyl:
Freitag, 26.4.2024:
17 Uhr: Beginn und erste Station: 4. Tor des Zentralfriedhofs (jüdischer Friedhof)
Route über Siedlung am Leberberg, vorbei an der Kirche St. Benedikt (dort ev. Labestation)
2. Station: Flüchtlingshäuser Zinnergasse (seit 1956 Flüchtlingsheim; derzeit u.a. über 70 ukrainische Familien), Weg weiter durch die Siedlung
3. Station & Abschluss: Pfarre Kaiserebersdorf; anschl.: Agape
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine gesellschaftliche und politische Praxis, in der die Menschenrechte und die Würde der zu uns geflüchteten Menschen geachtet werden.
Bitte bring einen handgroßen Stein mit einem Friedenswort mit, das wir gemeinsam hinterlassen.
Parlamentsführung für die Pfarre zur Frohen Botschaft
Wir mussten die Gruppe auf zwei teilen, als wir als Pfarre eingeladen waren, eine Führung durch das Österreichische Parlament zu genießen: Über 60 Personen quer durch alle Altersgruppen, Pfarrgemeinden und auch Gäste waren am Sa, 20. 4. 2024 mit dabei.
Das von Alexander Medem organisierte Angebot eröffnete fast 2 Stunden hindurch spannende Neueinblicke in Räume, Abläufe und Wirklichkeiten, die von Medien bekannt, aber im Detail und Wirklichkeit dann doch nicht gar so klar waren. Und das neu sanierte Haus gibt dazu ausgesprochen viel her – danke für die spannende Möglichkeit!
PS: Evtl. „Nachahmungstäter/innen“ (empfehlenswert!) finden alle Infos für gratis Eintritt, Zeiten und Möglichkeiten unter https://www.parlament.gv.at/erleben
Fotos: Daniel Fürhapter, Gerald Gump, Stefan Wallisch
In seinem Impuls im Florianisaal am 18. 4. spannte Pfarrer Prof. DDr. Matthias Beck einen Bogen von der Enzyklika „Laudato Si “ über das apostolische Schreiben „Lautate Deum“ bis zur kürzlich erschienen Erklärung „Dignitas Infinita“. Er betonte, dass wir Menschen zum Gärtner der Schöpfung eingesetzt wurden, und nicht zum Herrscher über die Schöpfung. Wir leben mit der Schöpfung und die Naturgesetze sind auch im Einklang mit der Schöpfung. Für Leben bedarf es immer Gottes Geist, der die Schöpfung geschaffen hat. Wir als Menschen sind daher aufgerufen, alles zu tun, um Gottes Schöpfung zu bewahren und können nur immer wieder staunend die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung bewundern.
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