Die nächsten Seminare eheLeben im Rahmen der Ehevorbereitungsseminare finden 2024 statt. Details finden sie hier.
Anmeldungen: claudia.zecha@zurfrohenBotschaft.at
Die nächsten Seminare eheLeben im Rahmen der Ehevorbereitungsseminare finden 2024 statt. Details finden sie hier.
Anmeldungen: claudia.zecha@zurfrohenBotschaft.at
Liebe Sternsinger und Sternsingerinnen!
Mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können wir die kommende Sternsingeraktion (2.-8.1.2023) wieder mit viel Engagement und Freude durchführen. Schließlich haben wir mit dem Coronavirus alle gelernt, gut auf uns selbst und auf unsere Mitmenschen zu achten.
Viele Menschen freuen sich, wenn wir ihnen den Segen für das Jahr 2023 bringen, das hoffentlich besser wird. Und die Menschen bei den Sternsingerprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika brauchen unsere Hilfe auch sehr nötig.
Wir laden Dich herzlich ein, beim „Sternsingen 2023“ mitzumachen. Natürlich musst Du es mit Deinen Eltern absprechen. Wenn Du das willst, melde Dich doch einfach bei uns.
Wenn die Bedingungen es zulassen, gibt es als Dankeschön für Deine tatkräftige Unterstützung bei der Dreikönigsaktion einen besonderen „Kinder-Kino-Nachmittag“ in St. Elisabeth (Pfarrsaal 1040, St.-Elisabeth-Platz 9). Popcorn/Süßes und Getränke dürfen da natürlich nicht fehlen.
die Sternsingerverantwortlichen der Pfarre zur Frohen Botschaft
i.V. Manuela Bistricky
Kontaktdaten:
St Elisabeth: Regina Tischberger: 0664 580 44 09 / Regina.Tischberger@zurFrohenBotschaft.at
St. Florian: Manuela Bistricky: 01 505 50 60 74 / Manuela.Bistricky@zurFrohenBotschaft.at
St. Thekla: Jakob Kotzab: 0699 110 681 63 / Thek.dka@zurFrohenBotschaft.at
Diese Seite als pdf drucken
Anmeldung drucken

Dr.in Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich
in der Pfarre zur Frohen Botschaft zu Gast; Vortrag zu
„Flüchtlinge in Wien.“. gesellschaftspolitische Anmerkungen
„Solange Asylwerber/innen Grundversorgung mit Zuverdienstgrenzen, statt Sozialhilfe beziehen, wird sich ihre prekäre Lage nicht ändern“, führte Pfarrerin Moser, die Leiterin der österreichischen Diakonie, am Fr, 21. 10. 2022 in der Pfarre zur Frohen Botschaft aus, als ein Abend der Fastenzeit-Reihe „Friday-evenings for future“ (damals terminbedingt verschoben) nachgeholt wurde.
Mit einer deutlichen Übersicht über die verschiedenen Gruppen „Asylsuchende“, „Asylberechtigte“, „Subsidiär Schutzberechtigte“ und „Ukraine-Vertriebene“ wies sie auf einige, relativ kleine verbesserbare Umstände hin, die die Gesamt-Situation auf sehr einfachen Wegen entlasten könnten – und auch der Mähr den Boden entziehen würden, dass wir von einer großen Flüchtlingswelle überschwemmt würden. „Die Zahl der eigentlich Asylsuchenden – etwa 20.000 – ist nahezu gleich geblieben; und viele davon wollen weiter ziehen, was ebenso durch verschiedene Regeln verhindert wird“, so Moser. Politische Fehler oder auch der Versuch, damit populistisch politisches Kleingeld zu wechseln verhindern dies aber nur zu oft.
Etwa 70.000 Ukraine-Kriegsvertriebene sind dieser Tage eine besondere Herausforderung – auch sie werden in der Grundversorgung fest gehalten, die eine Integration in den Arbeitsmarkt und die Möglichkeit, sich selbst zu erhalten, nahezu verhindert. „Die Zuverdienstgrenzen sind so gering, dass ein Überstieg in geregelte Arbeit so gut wie unmöglich ist, ohne die Existenz in Österreich völlig aufs Spiel zu setzen. Und auf der anderen Seiten werden in Österreich in vielen Bereichen händeringend Arbeitende gesucht – Betriebe müssen wegen Arbeitskräftemangel schließen.“ Auch die unhaltbare Situation minderjähriger Flüchtlinge kam zur Sprache, die dzt. – wider jegliche Kinderschutzbestimmungen – sich großteils allein überlassen werden.
Sehr klar zeigten sich im anschließenden Gespräch, dass einfache Maßnahmen schnell große Entlastungen zur Folge hätten:
*) Sozialhilfe statt Grundversorgung für Asylsuchende, Subsidiär Schutzberechtigte und Kriegsvertriebene
*) Veränderung der Zuverdienstgrenzen bei der Grundversorgung
3) Schnellverfahren für Gruppen, wo die Asyl-Zuerkennung auf der Hand liegt.
„Deutlich hat sich auf Basis konkreter Fakten und gesicherter Zahlen gezeigt, wieviel Stimmungsmache und wie wenig Wirklichkeit hinter den ‚Flüchtlings-Ängsten‘ steht“, fasst Pfarrer Gerald Gump die Gespräche zusammen. „Es ist tragisch, dass Menschen auf der Flucht gegeneinander ausgespielt werden und gegen sie Stimmung gemacht wird, anstatt ihnen mit sehr wenigen, einfachen politischen Maßnahmen nachhaltig zu helfen. Als Pfarre werden wir auf jeden Fall weiter nicht nur konkrete Familien unterstützen und ihnen Unterkunft geben, sondern auch ganz klar dafür eintreten, dass unnötige Erschwernisse fallen!“



FroBo im Fokus Herbst 2022:
Gesprächs- und Impuls-Abend „Flüchtlinge in Wien“
Freitag, 21. 10. 2022, 19:30 Uhr im Pfarrsaal St. Elisabeth
Benefiz-Gospel-Juhuubiläums-Konzert unseres HeartChor
Samstag, 22. 10. 2022, 19:30 Uhr in St. Florian
„Gemeinsame Stille – mit Musik aus Taizé“
Jeden Donnerstag von 17.00 bis 18.00 Uhr
Energiespartipps in der Pfarre auch für den privaten Bereich
Impulse in der Natur – Erleben der Schöpfung – Wanderungen zu „Laudato Si‘“
Warnung: Anrufe von der „Polizei“
3-tägige Klausurtagung der neu gewählten, leitenden Pfarr-Gremien in Horn:
Fr 14. – So, 16. 10. 2022
… etwa 50 Personen aus Pfarrgemeinderat (PGR),
Gemeindeausschuss St. Elisabeth (GA-Eli), Gemeindeausschuss St. Florian (GA-Flo),
Gemeindeausschuss St. Thekla (GA-Thek), Gemeindeausschuss Wieden-Paulaner (GA-Wied),
Vermögensverwaltungsrat (VVR), sowie Pastor-Team
Nach den großen Neuwahlen im Frühjahr und Neubildung, Konstituierung und Start der verschiedenen Vertretungs-Teams wurde mit der Pfarrklausur Fr, 14. – So, 16. 10. 2022 in Horn jetzt auch ein großer, gemeinsamer Startpunkt für die neue Gestaltungsperiode gesetzt.
„Nach 5 Jahren, wo wir unsere Pfarre neu auf aufgestellt, Grundlagen erarbeitet und ein gutes, neues Miteinander gefunden haben, das uns auch für die Covid-Herausforderungen gut gerüstet hat, ist jetzt der Zeitpunkt, uns wieder ganz auf Engagement für die Welt einzustellen!“, erklärt Pfarrer Gerald Gump in seinem Eröffnungs-Statement. (Anmerkung: Die Pfarre zur Frohen Botschaft wurde am 1. 1. 2017 aus den Pfarren St. Elisabeth, St. Florian, St. Karl, St. Thekla und Wieden gegründet). „Es muss noch weit intensiver erlebbar werden, dass auch andere etwas davon haben, dass es uns als christliche Gemeinden gibt!“
Nach einem bunten Kennenlernen Freitag abends, inhaltlichen Informationen und Einführungen (z. B. zu unserem EMAS-Weg, unserem Engagement im Synodalen Prozess usw.), ging es am Samstag vormittags in die 3 Leitthemen:
*) Nöte / Krisen / Herausforderungen der Gesellschaft: unsere Aufgabe als Pfarre?!
*) andere Lebensentwürfe: Wen erreichen wir / wen nicht – was ist da unser „Auftrag“
*) die „Weggebliebenen“: Was steht für uns da an?
„Hinhören“ – das war ein Leitwort, dem synodalen Prozess der Kirche entnommen; daher waren alle Arbeitsschritte immer wieder von Stille und Gebet begleitet – Gebet speziell auch für konkrete Pfarrangehörige, Menschen, die bei der Klausur verhindert waren oder sonstige Anliegen.
In vielfältiger und intensiver Arbeit wurden am Nachmittag die Ideen und Überlegungen in konkrete Einzelinitiativen übertragen. „Beeindruckend ist diesmal die große Fülle von Projekten und Ideen, die angegangen werden – diesmal ist es nicht DAS große, gemeinsame Projekt, das wir starten, sondern ein Wirken in großer Bandbreite und Vielfalt“, fasst Pfarrer Gerald erste Eindrücke zusammen: Begleiten auf dem Weg ins Altersheim, Anknüpfungspunkte für Caritas-Anliegen und Ausbildung für vertiefende Sozialarbeit, neue Lebensmittel-Ausgabestellen für wirtschaftlich Bedürftige, Umfrage zu persönlichen „Familien“-Zugängen (um verschiedenen Lebensentwürfen spürbar Heimat in der Pfarre zur eröffnen), eine Kreativ-Werkstatt für neue (niederschwellige) Liturgie-Angebote, Photovoltaik-Anlage für das St.-Florian-Kirchendach, neu angebotene Themenarbeit mit der Bibel, sowie Bibelstelle des Tages, Erste-Hilfe-Kurs, Nachdenk-Botschaften auf unseren Kirchengebäuden, ein PGR dem Thema „Jugend“ gewidmet, PfzFB-Buttons für Veranstaltungen, neue Wegweiser vor/in unseren Gebäuden, u. v. a. m.! Das „Hauptergebnis“ ist aber sicher der gemeinsam erlebte, fröhliche Geist des engagierten Neuanfangs…
Weiters wollen wir noch intensiver, die pfarrgemeindlichen Angebote für die Zugehörigen der anderen Gemeinden eröffnen („Wir haben so viele gute Angebote – doch werden sie oft nur von den ‚eigenen Leuten‘ wahrgenommen…!“).
Und: Verschiedene Bereiche und deren Verantwortliche werden sich neu und enger miteinander abstimmen – „gemeinsam geht’s (noch) besser!“
… letztlich alles eine Umsetzung unserer Pfarrvision „Jesu FROHE BOTSCHAFT heute LEBEN!“
Sehr lustbetont war dann der Abend: Eine Laudato-Sii-Wanderung, „Tanzen mit P. Gerald“ (afrikanische Tänze unseres Kaplans), Kirchen-Aktivity („Ich habe 2 Stunden durchgelacht!“ erzählt am nächsten Morgen Franz Josef Maringer) oder Karaoke-Singen („Es war ein besonderes Vergnügen, mit unseren Mitbrüdern aus afrikanischem Hintergrund Texte wie ‚Zwickt’s mi, i man i dram‘ oder ‚Es lebe der Zentralfriedhof“ zu singen und zu ‚übersetzen‘…!“ – Pfarrer Gerald) und ein langes Plaudern & Feiern bis weit nach Mitternacht…
Der Sonntag war durch die „PGR-Vollversammlung“ geprägt: Sie wird aus den Mitgliedern aller genannten Vertretungsgruppen gebildet – hier werden die bindende Entscheidungen für die gemeinsame Pfarre, wie auch ihre 4 Pfarrgemeinden getroffen werden. Die Ergebnisse der vergangenen Tage wurden in konkrete Beschlüsse gefasst und die ersten Projekte auf den Weg gebracht – neben einigen Infos, alltäglichen Geschäftsfragen und weiteren Planungen.
Einen der Höhepunkte bildete dann natürlich wieder die Online-Schaltung nach Südindien (in unser Projekt Vanakkam): Wir erzählten verdichtet von Erfahrungen unseres Wochenendes – Lilly (HIER), eine der Schwestern, gewährte uns in die beeindruckenden Neuentwicklungen von Schule und Gemeinschaft Einblick; P. Leonard (HIER) ging in seinen Worten auf gelebte Wunder ein, die sich ereignen – gerade zwischen uns. Gemeinsam wurde über geographische und kulturelle Grenzen hinweg gebetet („We a one in Jesus!“ © P. Leonard) und einander der Segen Gottes zugesprochen, den zu feiern es dann auch in der abschließenden Sommer-Festmesse galt – in dieser wurden von Pfarrer Gerald auch die offiziellen Bestellungsdekrete unseres Bischofs überreicht, sowie durch die Leitung des Pfarrgemeinderats die Mitglieder der Gemeindeausschüsse bestätigt. Das Danklied der Messe wurde dann auch gemeinsam afrikanisch-bewegt getanzt.
Intensive, erlebnisreiche und produktive Tage fanden mit der gemeinsamen Busfahrt nach Hause ihren Abschluss: Wir sind am Weg… – anders gesagt: Wir sind dabei „Jesu FROHE Botschaft heute zu leben“ (Pfarrvision).

Fotos: Albert Reiner & Christoph Bauer, Pfarre zur Frohen Botschaft
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.