Am 6. Juni 2026 fand unsere letzte Laudato Si Wanderung im Pfarrjahr 2025/26 statt. Von der U-Bahnstation Spittelau ging es am Donaukanal zuerst flussaufwärts bis zur nächsten Brücke und dann entlang des linken Ufers bis zur Urania. Wir konnten die Natur genießen und an zwei Statios Gott in seiner Schöpfung loben und preisen.
Im nächsten Pfarrjahr wird es wieder 10 Wanderungen geben, die erste Wanderung wird am 26. September um 14:00 Uhr sein.
Wo Frieden wächst: Eucharistie, Begegnung, Aufbruch: gemeinsames Fronleichnamsfest unserer Pfarre zur Frohen Botschaft: gemeinsames Fest der 4 Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian, St. Thekla und Wieden-Paulaner
Unter der Leitlinie „Brot des Friedens“ feierte unsere Pfarre am Fronleichnamstag – Do, 4. 6. 2026 ein tiefes, vielschichtiges Fest, das bewusst an das 800‑Jahr‑Jubiläum des Sonnengesangs anknüpfte: „Herr, sei gelobt durch jene, die verzeih’n…“.
Die Kinderkirche gestaltete eigene Elemente zum Sonnengesang und brachte mit großer Ernsthaftigkeit und Kreativität ihre Sicht auf Frieden und Versöhnung ein. Ein Impulstext aus den Fioretti, die Erzählung vom Wolf von Gubbio, verband das Evangelium des Festtages mit der Frage, wie echter Friede wachsen kann.
In seiner Predigt betonte P. Paul, dass wir aus der Eucharistie „ermächtigt sind, seinen Frieden in die Welt zu bringen“. Anschließend tauschten sich die Mitfeiernden in einer kurzen Murmelphase zu zweit oder dritt darüber aus, wie dieser Auftrag konkret werden kann.
Ein besonderer Moment war die Einführung und Segnung der drei neu vom Bischof gesandten Leiter*innen von Wort-Gottes-Feiern: Susi Reichard, Johann Sonnleitner und Wolfgang Zecha (vgl. HIER) wurden offiziell beauftragt und ins bestehende WoGo‑Team aufgenommen.
Die Messkollekte kam dem „Festtag der Armen“ unseres Vanakkam‑Projekts zugute (www.vanakkam.at): „Friede“ braucht Gerechtigkeit und Sorge für jene, die es wirtschaftlich nicht so leicht haben!.
Nach der Eucharistie zog die Prozession zur ersten Statio in den Rudolf‑Sallinger‑Park – lautstark von unseren Vienna Pipes (die in St. Florian zu Hause sind) begleitet: „Als Christ/inn/en wollen wir uns ja nicht verstecken, sondern offen den Frieden hinaustragen und für ihn eintreten!“ – so Pfarrer Gerald. Bei der Statio wurde – ausgehend von Apg 2,42–47 und einem Impuls von P. Gerald – ein besonders intensiver Friedensgruß miteinander geteilt.
Weiter ging es nach St. Florian, wo der eucharistische Abschlusssegen gefeiert wurde. Anschließend wurde die neue Photovoltaik‑Anlage (Details: siehe unten) der Gesamtpfarre am Kirchendach gesegnet – ein starkes Zeichen für nachhaltige Verantwortung in unserer Pfarre: „Frieden mit der Schöpfung“.
Bei der Agape warteten u. a. ein buntes, gemeinsam gestaltetes Buffet, ein Essensstand des Vereins MUT (www.verein-mut.eu) und viele helfende Hände.
Danke an alle, die dafür sorgten, dass das Fest – wie immer – wieder ein echtes Öko‑Event, der „Frieden“ sichtbar wurde….
Infos zur Photovoltaik-Anlage: Erste Überlegungen in 2023 angespornt durch die Enzyklika von Papst Franziskus „Laudato si“ und dem Beschluss der Bischofskonferenz im Bereich der Diözesen, die CO2-Emissionen bis 2030 um 60 Prozent zu reduziert. Bis zur Realisierung Ende 2025 mussten viele Hindernisse wie hohe Auflagen beim Denkmalschutz, Statik, Stromnutzung, … ausgeräumt werden. Ab 2024 Einbindung eines Energieberater und der Erzdiözese und Entstehung eines entsprechenden Konzepts und einer Ausschreibung. Vergabe im Sommer 2025 und Realisierung im Herbst (6 Werktage) Technische Daten: Gesamtleistung: 55,8 kWp 124 Solarzellen zu je 450 Watt (Fläche von 248 m² am Kirchen-Hauptschiff) Netzeinspeisung über zwei Wechselrichter mit maximalen je 30 kW Zwei Batteriespeicher mit insgesamt 40 kWh Speicherkapazität An sonnigen Tagen können wir 80-90% des Stromverbrauchs der Kirche, des Pfarrsaals, des Kindergartens und des gesamten Pfarrhauses decken. Prognostizierte Jahresproduktion ca. 62.500 kWh Errechnete Einsparung an CO2 Emission von ungefähr 29.300 kg/Jahr. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher zweiköpfiger Haushalt in Österreich hat einen Stromverbrauch von ca. 3.000 kWh pro Jahr, d.h. die Anlage könnte den Strombedarf von ungefähr 20 Haushalten decken. Nächste Schritte: Aufsetzen einer GEA (Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage) Einbindung Kindergarten im Herbst Weitere Ideen wie Energiegemeinschaft für Pfarrangehörige und Kombination Anlage St. Thekla Montage der Anzeigentafel
Am Samstag, den 23. Mai 2026, fand die 8. Laudato Si Wanderung im Pfarrjahr 2025/26 statt. Wir starteten bei strahlendem Sonnenschein an der Hermesstarße und von dort ging es durch den Hörndlwald, in dem wir unsere erste Statio hatten und später auch auf auf einen Fuchs und eine Ringelnatter trafen. Nach dem Hörndlwald ging es vorbei an einem Sportplatz zur Außenmauer des Lainzer Tiergartens und entlang dieser bis zum Himmelhof, begleitet vom Gesang unterschiedlicher Vögel. Die 2. Statio hielten wir dann am Himmelhof und hatten von dort einen traumhaften Ausblick auf Wien. Entlang der Mauer ging es dann über viele Stufen hinunter zum Bahnhof Hütteldorf.
Die nächste Laudato Si Wanderung findet am 6. Juni statt, Treffpunkt 14:00: U-Bahnstation U-6, wir wandern entlang des Donaukanals Richtung Innenstadt.
Ein besonderer Abend für unsere Pfarre: Wolfgang Zecha (St. Thekla) und Susanne Reichard (Wieden-Paulaner) wurden am Freitag, 22. Mai 2026 nach intensiver Ausbildungszeit im Namen des Wiener Erzbischofs Josef Grünwidl offiziell zur Leitung von Wort-Gottes-Feiern beauftragt. Die Beauftragung erfolgte durch P. Dominic aus dem Ausbildungsteam.
Die Feier fand in der stimmungsvollen Andreas-Kapelle im Erzbischöflichen Haus statt – klein im Raum, aber groß in ihrer Bedeutung. Denn auch bei uns zeigt sich deutlich: Kirche verändert sich. Ab Herbst 2026 werden 2 unserer dzt. 6 Priester nicht mehr da sein: Umso wichtiger ist es, dass Gebet, Gottesdienst und geistliches Leben verlässlich möglich bleiben – mitten im Alltag und nahe bei den Menschen.
Genau dafür stehen Wort-Gottes-Feiern: keine Notlösung, sondern eigenständige und lebendige Feiern des Glaubens mit Bibel, Gebet, Musik und Gemeinschaft. So bleibt Kirche vor Ort spürbar und erfahrbar – gottvoll und menschennah.
Mit Johann Sonnleitner aus der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner war auch ein weiterer Vertreter unserer Pfarre bei der Feier dabei. Er erhielt die Beauftragung für seinen Dienst in der Krankenseelsorge. Beim nächsten Pfarrgemeinderat werden wir daher beantragen, diese Beauftragung auch offiziell für unsere Pfarre anzuerkennen („nostrifizieren“).
„Ich bin wirklich dankbar und stolz, dass wir in unserer Pfarre so viele engagierte Menschen haben, die fachlich gut ausgebildet, spirituell tief verwurzelt und menschlich überzeugend unterwegs sind“, so Pfarrer Gerald gleich nach der Feier. „Genau solche Frauen und Männer braucht Kirche heute. Mit ihnen können wir hoffnungsvoll und mutig in die Zukunft gehen.“ … und das im Hinblick auf das längst bestehende und aktive Team von WoGo-Leiter/innen der Pfarre, in die die „Neuen“ jetzt freudig aufgenommen werden.
Engagement, Verantwortung und Glaubenszeugnis bleiben damit sichtbar: Kirche lebt dort, wo Menschen ihren Glauben einbringen, andere begleiten und Gemeinschaft mitgestalten.
Wir gratulieren Susanne, Wolfgang und Johann sehr herzlich und danken ihnen für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst der Menschen und des Evangeliums zu stellen. Die offizielle „Amtseinführung“ werden wir beim Fronleichnamsfest feiern!
Von 14. – 17. Mai fand unsere nunmehr schon traditionelle Wallfahrt zum 10. Mal statt. Anlässlich dieses Jubiläums ging es wieder nach Mariazell, wie beim 1. Mal im Jahr 2016. Am 14. Mai machten sich unter dem Motto „Gott sah, dass es gut war“ 30 Fußwallfahrer*innen auf nach Waidhofen/Ybbs und nach einer Messe ging es entlang des öberösterreichischen Wallfahrtsweges über Ybbsitz, Lunz am Se und Mitterbach nach Mariazell, wobei wir bei den Statios uns auch mit den Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde beschäftigten. Bei teilweise regnerischem und kalten Wetter gab es aber auch Phasen von Sonnenschein. Am 17. Mai kamen noch 17 Buswallfahrer*innen zur Basilika in Mariazell und wir konnten gemeinsam in der Michaelskapelle eine stimmungsvolle Hl. Messe feiern. nach dem Mittagessen war auch noch genug Zeit, um sich in Mariazell umzusehen und in den Wallfahrtsort einzutauchen. Gemeinsam fuhren wir dann am späteren Nachmittag nach Wien zurück. Die Wallfahrt 2027 wird uns dann in die Wachau führen.
Am Freitag, 8. Mai von 16 bis 18 Uhr boten wir eine Muttertags-Segnung im Alois-Drasche-Park an. Neben den Segnungen und vielen Gesprächen boten wir Kaffee, Tee und Kuchen an. Die Kinder freuten sich über Süßigkeiten und sie hatten Gelegenheit ihren Müttern zum Muttertag etwas zu zeichnen und zu schreiben. Das sonnige Wetter trug zur guten Stimmung bei, ein tolles Angebot, das wir beibehalten werden… Aktiv bei Segnung, Kaffee und Gespräch: Pastoralassistent Christian, Pfarrer Gerald, Pastoralassistentin Manu
Bericht und Fotos: Christian Kneisz
Wien 4 mit 5
Kommentare werden geladen …
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.