Fr, 7. 6. 2024: Lange Nacht der Kirchen – attraktiv wie eh und je

Wie jedes Jahr in der Paulanerkirche – heuer war’s am Freitag, 7. Juni – hatten wir ein reichhaltiges Programm für unsere Lange Nacht der Kirchen, übrigens war es das 20jährige Jubiläum.

Schon bei der besonderen Kirchenführung „Landeplatz der Engel – Extra-terrestrisches in barockem Gewand“ kamen über 50 Personen, ein sehr guter Start, der vor der Kirche auf der Großbaustelle Wiedner Hauptstraße begann und dann in der Kirche fortgeführt wurde mit sehr interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern.

Die „Göttliche Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomos“ wurde würdig und besinnlich gefeiert mit zum Teil hauseigenen Sängerinnen.

Danach erfreuten sich die Besucherinnen und Besucher in der Kirche an den Saxophonklängen vom G’mischten Sax, die – obwohl nicht als Konzert, sondern als Hintergrundmusik gedacht – Zugaben geben durften.

Im Theresiensaal war Ulrich Chmels Papiertheater – eine Theaterspielform aus längst vergangenen Tagen neu belebt – 2x gesteckt voll! „Faust in Kürze mit Goethe bestreut“ wurde aufgeführt, das Publikum war nicht nur vom Stück selbst begeistert, sie spürten auch das Herzblut vom Herrn Chmel, das da innig hineingelegt wurde.

Vor der Kirche war – wie immer bei der Langen Nacht – der „Vanakkam- und EZA-Informationsstand“ aufgebaut. „Vanakkam“ ist das tamilische Wort für Willkommen. Von unserer Partnerin, der Vidiyalgemeinschaft (Tamil Nadu, Südindien), wird Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung und ärmeren Gruppen vor Ort wird ein menschenwürdigeres Leben ermöglicht. Auch hier gab es reges Interesse, viele Gespräche und so manches indische Produkt aus der Partnergemeinde, aber auch EZA-Artikel wurden an die Frau und an den Mann gebracht.

Bei der Messweinverkostung ebenfalls vor der Kirche – die 3 Messweine, die von den 4 Pfarrgemeinden unserer Pfarre verwendet werden wurden verkostet – gab es regen Zulauf, ein ganz tolle Stimmung und die eine oder andere Flasche Messwein wurde gegen ein Spende gleich mitgenommen.

 

Abgeschlossen wurde unsere Lange Nacht der Kirchen besinnlich mit einem Nachtgebet. „Hinhören auf Gott“ war das Motto, eine Meditation mit moderner christlicher Musik.

Der ganze Abend wurde nicht nur von den Gästen, sondern auch von unserem Team vor Ort als großer Erfolg gefeiert, die Lange Nacht der Kirchen hat an Attraktivität nichts verloren. Auch die Bedenken wegen der Großbaustelle Wiedner Hauptstraße und der nicht fahrenden Straßenbahnen wurden zerstreut, die hunderten Besucher haben uns gut gefunden.

Text: Christian Kneisz

Fotos: Arabo Matavousi

Good News – Mauer der Hoffnung meets Karlsplatz   

Die Mauer der Hoffnung ist von St. Thekla zum Karlsplatz übersiedelt.
Sie steht hinter dem Joseph-Ressel-Denkmal vis a vis vom Hauptgebäude der TU (4, Karlsplatz 13).

In schwierigen Zeiten legen wir den Fokus auf das viele Gute, das täglich passiert.

Die Besucher und Passanten werden eingeladen ihre guten Nachrichten schriftlich zu Papier zu bringen und sie zu teilen in dem sie ihre good news in den dafür vorgesehenen Postkasten an der Mauer  werfen. Das kann auch elektronisch via QR-Code geschehen. All die guten Nachrichten werden dann auf einer Wand in der St. Elisabeth Kirche veröffentlicht. Über denselben QR-Code kommt man außerdem auf Webseiten, die ganz bewusst ausschließlich gute Nachrichten verbreiten – siehe HIER.

Neugierig geworden? Dann einfach zum Karlsplatz kommen und sich selbst ein Bild machen!

Text und Fotos: Christian Kneisz

Do, 30. 5. 2024 – Hochfest Fronleichnam:

Do, 30. 5. 2024 – Hochfest Fronleichnam:

gemeinsames Fronleichnamsfest unserer Pfarre zur Frohen Botschaft:

gemeinsames Fest der 4 Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Florian,

St. Thekla, Wieden-Paulaner, der Lateinamerikanischen Gemeinde,

sowie der Hartmannschwestern

Heuer einmal „umgekehrt“: Der Start war die große Festmesse mit Kinderkirche in St. Thekla (aus Kapazitätsgründen per Video & Ton in die Kapelle sowie auf Kirchenplatz übertragen): Brot, das uns nährt – so die Leitlinie, die in verschiedenen Texten ausgedrückt und in der Festpredigt von P. Pius ausgelegt wurde.

Danach ein besonderer Akt: Pfarrvikar P. Pius hat (immerhin 89jährig!) um seine Pensionierung beim Bischof eingereicht – was natürlich Akzeptanz gefunden hat. Da es die letzte, gemeinsame Pfarrveranstaltung vor diesem Übergang per 1. 8. 2024 war, sprach das Pfarr-Leitungs-Team (PLT) P. Pius tiefen Dank für sein jahrzehntelanges Wirken aus. Anm.: P. Pius tritt mit August seine Pension an, wird aber in St. Thekla weiter wohnen und ist bereit – nach Maßgabe seiner Kräfte – weiter pastoral mitzuwirken.

Brote wurden auch im Rahmen der Fürbitten betend vor Gott getragen und miteinander festlich Eucharistie gefeiert. In der Kollekte wurden über € 900,- für den Canisibus der Caritas (der ja auch im Gebiet unserer Pfarre – am Karlsplatz – täglich Station macht) gesammelt (das noch um den Reinertrag der Agape ergänzt werden wird): Menschen bekommen Suppe und Gespräch (oft für sie die einzige Mahlzeit des Tages) – „… es sollen quasi automatisch andere Menschen davon etwas haben, dass wir hier feiern!“

Bei der anschließenden Prozession ging es – rhythmisch bewegt von der Sambattac-Gruppe begleitet – zu einer Statio („Altar“) im Rudolf-Sallinger-Park: „Gott ist da, geht mit uns – und doch ist die Welt belastet. Was gibt mir darin Hoffnung?“ – Das war die Fragestellung, anhand derer 5 Pfarrmitglieder (bis zum 8jährigen Sandro) persönlich in Predigtimpulsen dort Stellung nahmen. Kinder verteilten daraufhin Brot „zum Teilen“ – in diesen waren kleine „Sinn-Botschaften“ eingebacken.

Und dann ging’s weiter zum Abschluss-Segen in St. Florian. Und: Es schloss sich ein gemütliches Weiter-Feiern bei „Speis und Trank“ am Kirchenplatz („unter der Linde“), sowie im Florianisaal an – spät am Nachmittag ging dies zu Ende!

Danke allen Mitwirkenden…

Fotos: Ute Schellner

Besuch am Matzleinsdorfer Friedhof

Am 28. Mai besuchte eine kleine Delegation unserer Pfarre den Grünraum Matzleinsdorfer Friedhof. Der Verwalter Walter Pois stellte anschaulich die dort praktizierte Kreislaufbewirtschaftung dar.   So werden aufgelassene Gräber als Gemüsebeete genutzt, alte Bäume (auch abgestorbene Baumstrünke) werden als Lebensraum für Insekten, Spinnen oder Vogelnester genutzt. Ehemalige Gräber dienen als Igelhotel, am Friedhof lebt ein Fuchs sowie Marder und eine Vielzahl an Schmetterlingen und Vögeln. Die Ratten werden durch eine eigene Friedhofskatze in Zaum gehalten. All diese Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität waren anfangs bei den Friedhofsbesuchern und den Angehörigen der Verstorbenen nicht unumstritten, aber durch viele Gespräche konnte er die Skeptiker überzeugen und mittlerweile  seien die Menschen von dieser unterschiedlichen Nutzung des Friedhofs überzeugt und teilweise begeistert, betonte Walter Pois und sein Konzept hat europaweit medial positives Aufsehen erregt.

FroBo im Fokus 2024/5

FroBo im Fokus Mai 2024

Wiedner Innenhofflohmarkt am Sa 25.5.2024

Wanderung zu „Laudato Si'“ am Sa 25.5.2024

Fahrradsegnung am St.-Elisabeth-Platz am So 26.5.2024

„Geh mit Gott“: Fronleichnam am Do 30.5.2024
Beginn: 9:30 in St.Thekla

Lange Nacht der Kirchen am Fr 7.6.2024

Flohmarkt in St. Elisabeth am Sa 15.6.2024

Mauer der Hoffnung übersiedelt auf den Karlsplatz

Auf neuen Wegen Grenzen überwinden

„Auf neuen Wegen Grenzen überwinden“: Pfarr-Wallfahrt 2024

Kultur und Natur, Gebet und Begegnung, tiefe Erlebnisse und Spaß, tiefe Gespräche und vergnügliches Lachen, Genuss und Gemeinschaft: Eine Fülle von Dingen, die die heurige Fußwallfahrt unserer Pfarre durch Südböhmen charakterisierte. Über 40 Pfarrleute (inkl. Gäste) machten sich am Christi Himmelfahrtstag per Bus auf den Weg nach Vyssibrod, um „auf neune Wegen Grenzen zu überwinden“, wie das heurige Motto lautete.
Der Tag wurde im Kloster durch die Festmesse und breite Infos über die Kirche in Tschechien (durch P. Marek, Rektor unserer Karlskirche) eröffnet – dann gab es Führung und Essen. Ein Teil der Gruppe fuhr wieder per Bus nach Hause – die größere Gruppe machte sich auf den Fußweg über 4 Tage Richtung Budweis.

Das Programm im Detail:
Do, 9. 5. 2024: Busfahrt von Wien nach Vyssibrod
„Christliches Leben in der Tschechischen Republik“- Vortrag Pater Puzalik Marek (Rektor Karlskirche)
Besichtigung Zisterzienserkloster Vyssibrod
Messe
Mittagessen
Aufenthalt in Vyssibrod /Moldau
Abfahrt der Buswallfahrer
ersten Fuß-Etappe: ca. 9 km nach Rozmberk: Abendessen und Übernachtung

Fr, 10. 5. 2024: Besichtigung von Burg Rozmberk
2. Tagesetappe über Rozmital nach Sumave- Bujanov-Zdiky und entlang der Maltsch nach Kaplice
Abendessen und Übernachtung
Sa, 11. 5. 2024: 3. Tagesetappe von Kaplice bis Kammeny Ujezd – Stilez –See
Pause in Rimov: Kurze Besichtigung Wallfahrtskirche und Möglichkeit Mittagsrast
Weitermarsch nach Stilez
Abendessen und Übernachtung in Stilez / See

So, 12. 5. 2024: nach Budweis entlang der Maltsch
Abschlussmesse in Budweis
Mittagessen
Heimfahrt mit dem Zug: über Cesky Velenice – Gmünd nach Wien
Eine kleine Übersicht auf Google Maps: HIER – etwas über 60 km!

Großes Danke an unser Wallfahrtsteam: Steffi Gharbi, Peter Tschulik und Wolfgang Zecha!

Fotos: Peter Tschulik